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 Call for Papers zum 47. BVM-Kongress
Glaubwürdigkeit, Reputation und Relevanz
Einsendeschluss: Mittwoch, der 1. Februar 2012
  Marktforschung für das Unternehmens- und Markenmanagement in Zeiten sozialen, wirtschaftlichen und technischen Umbruchs



Solange Menschen Marken lieben und begehrenswert finden, bleiben Marken das wichtigste Kapital ihrer Unternehmen. Sie sind die wahren Ikonen der Konsumgesellschaft von heute. Als Garanten des kontinuierlichen Unternehmenserfolgs sichern Marken die Basis für Wachstum und Innovation. Doch die Zeiten, in denen sie eherne Bastionen von Markterfolg und -macht waren, gehen dahin.

Globalisierung, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Umbrüche und Umwälzungen bescheren den Unternehmen und ihren Marken gegenwärtig vielfältige Herausforderungen. Ein in dieser Hinsicht wesentlicher Anstoß geht dabei von den Menschen aus, die heute mehr denn je an Institutionen, Unternehmen und auch Marken den Anspruch stellen, glaubwürdig und verantwortungsvoll zu handeln.

Call for Papers (Download)

 
   
Thematische Schwerpunkte des Kongresses
  Vor dem Hintergrund will sich der Kongress mit Fallstudien, innovativen Instrumenten und Forschungsansätzen aus der Marktforschung beschäftigen, die Unternehmen, Institutionen und Organisationen in strategischen Fragen der Positionierung, der Kommunikation, des Marketings und Markenmanagements unterstützen und begleiten.

Geplante Themenschwerpunkte:

1. Marke ist überall

Ganz gleich, ob es sich um eine Partei, einen Spitzensportler oder Superstar, eine soziale oder kirchliche Organisation, ein Unternehmen und seine Produkte oder Services handelt – sie alle sind auf Markenmanagement und Markenkommunikation angewiesen. Auf dem Kongress sollen Forschungsansätze, Fallstudien und Forschungsinstrumente aus der Konzept- und Entwicklungs- sowie Wirkungsforschung zu strategischer Positionierung, PR und Kommunikation vorgestellt werden. Gefragt sind Beispiele aus unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft.

2. Das neue Bewusstsein von Bürgern, Arbeitnehmern, Konsumenten, Nutzern
Sie wollen nicht mehr allerorten belästigt, beschwatzt oder mit beruhigenden Worten hinters Licht geführt werden. Sie sind gut vernetzt und informiert, bilden sich ihr eigenes Urteil und wollen mitreden – dies gilt nicht nur für Marke, Werbung und Marketing, sondern für jegliche Art von Kommunikation und Verhalten von Institutionen, Unternehmen und Akteuren im öffentlichen Raum. Präsentiert werden sollen innovative Studien und Messinstrumente, die sich erstens mit der Erfassung von Image und Reputation bei Bürgern, Arbeitnehmern, Konsumenten und Nutzern und/oder sich zweitens mit deren Einstellungen und Bewertungen von Kommunikation und Verhalten von Seiten der Institutionen, Unternehmen, Marken etc. befassen.

3. Markenmanagement in virtuellem und realem Marktumfeld
Als das wertvollste Kapital eines Unternehmens muss dieses fortlaufend gepflegt werden. Insbesondere ist es wichtig, die den Einzelnen selbst betreffenden Einflussgrößen und deren Wirkung auf den Erfolg von Marken zu erfassen. Mit der zunehmenden Verschmelzung von realen und digitalen Erfahrungs- und Lebenswelten hat sich das Umfeld, in dem Menschen mit den Marken von Institutionen, Unternehmen und Produkten in Berührung kommen, stark verändert. Und es sind in immer größerem Umfang die Individuen, die selbst bestimmen, wann, wie viel und wo sie welche Markenbotschaften empfangen möchten. Gesucht werden Beiträge, die sich mit den relevanten „Touch Points“ zwischen Konsument, Nutzer und einer Marke und ihrer Wirkung auf diese beschäftigen. Hier sind neue Messverfahren und neue Wege gefragt, die Einflussgrößen mit ihrer Wirkung auf die Marke zu bestimmen. Schließlich ist auch zu fragen, welche neuen Erkenntnisse es zum Zusammenspiel neuer und alter Medien gibt?

4. Markenwert im Umfeld ihrer Stakeholder und Shareholder
Angesichts des hohen Stellenwerts der Marken für den Unternehmenserfolg spielen sie auch in der Finanzwelt eine immer bedeutsamere Rolle. Denn sie sind nicht nur Indikatoren kurzfristiger Gewinnchancen, sondern auch langfristiger Ertragserwartungen. Entsprechend haben das gezielte kapitalwertbezogene Management von Unternehmens- und Produktmarken und die Erfolgskontrolle gegenüber den verschiedenen Publika und Zielgruppen aus der Finanzwelt und den Wirtschaftsmedien eine wachsende Bedeutung. Auch hier ist die Marktforschung in immer stärkerem Maß gefragt. Auf dem Kongress sollen innovative Ansätze, aktuelle Fallstudien und neuartige Marktforschungsinstrumente zur Bewertung von Unternehmens- und Produktmarken und zur Unterstützung des Marketingund Markencontrolling vorgestellt werden.
 
   
Zehn goldene Regeln für eine erfolgreiche Bewerbung
  Was ist einzureichen?
Zunächst senden Sie uns eine Kurzbeschreibung Ihres Beitrags sowie Viten und Fotos der Referenten. Später reichen Sie dann ein Manuskript zum Beitrag sowie die Kongresspräsentation ein.

Argumentieren Sie kontrovers oder dialektisch
Fordern sie mit Ihren Ideen heraus, provozieren und inspirieren Sie. Bereiten Sie einen Beitrag vor, der einen besonderen Standpunkt oder eine klare Position vertritt.

Seien Sie konzis
Stellen Sie Ihre Idee beziehungsweise Ihren Ansatz schon in der Kurzbeschreibung so präzise wie möglich dar. Erleichtern Sie dem Programm-Komitee die Entscheidung, in dem Sie alles Wesentliche in 500 – 700 Worten (3.000 – 4.000 Zeichen) zum Ausdruck bringen.

Verzichten Sie auf Eigenwerbung
Ihr Beitrag sollte kein Sales Pitch sein, sondern eine fachlich und sachlich kompetente Auseinandersetzung mit einer Frage- oder Aufgabenstellung.

Scheuen Sie nicht, sich zu spezialisieren
Zeigen Sie, wo die besonderen Stärken ihres Beitrags und Ihr Know-how liegen. Versuchen Sie nicht jedermanns Darling zu sein.

Präsentieren Sie kreativ
Die Tage der Aneinanderreihung von Charts sind gezählt. Geben Sie sich Mühe, dynamisch und überraschend zu präsentieren. Präsentieren Sie ein Original Beiträge, die schon präsentiert oder publiziert wurden, haben auf einem Kongress nichts zu suchen.

Weniger ist mehr
Es sollten maximal zwei Referenten präsentieren. Präsentationskönnen ist gefragt.

Pünktlichkeit ist eine Tugend
Halten Sie sich an die vorgegebenen Abgabetermine.

Copyright
Das Copyright für alle auf dem Kongress eingereichten Beiträge liegt beim BVM. Der Verband hat das Recht, ausgewählte Beiträge im Mitgliedermagazin BVM inbrief zu publizieren. Publikationen in anderen Fachmedien bedürfen der Zustimmung des BVM
 
   
Das Kleingedruckte ganz groß geschrieben
 

1. 

In einem ersten Schritt sind spätestens bis zum 1. Februar 2012 einzureichen:
Eine Kurzzusammenfassung (500 – 700 Worte, 3.000 – 4.000 Zeichen) sowie ein Abstract (100 Worte, 500 – 600 Zeichen), Viten und Fotos der Bewerber.

2.

In einem zweiten Schritt ist spätestens bis zum 15. Mai 2012 einzureichen:
Ein Manuskript (1.500 – 1.700 Worte, 10.000 – 12.000 Zeichen), das Grundlage für die Entscheidung über das „Best Paper“ auf dem Kongress ist.

3. Und in einem dritten Schritt ist bis spätestens bis zum 4. Juni 2012 einzureichen:
Die Präsentation für den Kongress, die möglichst nicht mehr als 25 Charts umfassen sollten. Eine für alle Beiträge einheitliche Formatvorlage geht Ihnen rechtzeitig zu.

Wann bekommen Sie Bescheid, ob Ihr Beitrag angenommen wurde?
Zunächst bestätigen wir Ihnen, dass Ihr Beitrag eingegangen ist. Sollten Sie diese Bestätigung nicht bekommen, setzen Sie sich möglichst frühzeitig mit uns in Verbindung.

Haben Sie jedoch Geduld mit dem Programmkomitee, das sich mit jedem eingereichten Beitrag gründlich befasst. Wir werden, sobald wir über die Annahme entschieden haben, uns sofort mit Ihnen in Verbindung setzen.
 
   
Kontakt
  Dr. Ulrike Schöneberg
Tel.: +49 (0)911 933 0627
Mail

Ellen Didszus 
Tel. +49 (0)30 4990 7420
Mail

Der Text sollte spätestens bis zum

MIttwoch, den 1. Feburuar 2012

gemailt werden an Mail

oder

per CD-Rom oder DVD geschickt werden an:
BVM Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V.
Geschäftsstelle
Call for Papers
 
Kontorhaus Mitte
Friedrichstraße 187 
10117 Berlin

Es gilt das Datum der E-Mail beziehungsweise des Poststempels.
 
   
 
 
 

Wir danken

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