BVM Logo

Noch keinen Newsletter abonniert?

Anmelden

Veranstaltungsrückblick aller Regionalgruppen

Regionalgruppe Baden-Württemberg

7. März 2013
Präsentieren in konfliktreichen Situationen
Die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
Referent: Wolfgang Fritz, Wolfgang Fritz Kommunikationstraining

6. November 2012
Wecke den Mafo-Künstler in Dir!
Kunst und Marktforschung, passt das zusammen? Laut der Eigenstudie von marktforschung.de sollte ein guter Marktforscher eher Stärken, wie „hohe Qualität“, „methodische Kompetenz“, „Zuverlässigkeit“ und „Serviceorientierung“ mitbringen. Wo bleibt da Raum für Kunst?
Unser Referent Oliver Tabino, Geschäftsführer von Q I Agentur für Forschung GmbH in Mannheim ist dieser Frage unter verschiedenen Aspekten nachgegangen – mit interessanten Ergebnissen. Seine These lautet: „Marktforschung ist Kunst“ und daraus leitet er eine Menge weiterer interessanter Kausalitäten ab. Gleichzeitig warnt er davor, als Marktforscher zum langweiligen Erfüllungsgehilfen zu werden: Inspiration und Kreativität sollten in der Marktforschung nicht zu kurz kommen.
Mit ganz konkreten Beispielen aus einem reichen Erfahrungsschatz wird Tabino seine Thesen untermauern und uns Gelegenheit geben, auch die eigene Situation, den eigenen Habitus für uns selbst zu überdenken. Und wie immer freuen wir uns auch über eine lebhafte Diskussion mit Ihnen. Und sind gespannt auf den Künstler und die Künstlerin in Ihnen!

3. Juli 2012
Research in action – Occupy meets Marktforschung
Occupy – Nur ein vorübergehendes Phänomen oder ein nachhaltiger Ausdruck eines ernstzunehmenden Wunsches nach weitreichenden Veränderungen?
Um dies zu erforschen, hat die GIM Heidelberg eine Eigenstudie zum Thema Occupy durchgeführt und drei verschiedenen Zielgruppen erforscht: Occupy-Aktivisten, occupy-affine Bankkunden und occupy-affine Bankangestellte.
In ihrem Vortrag werden die Referenten über methodische Herausforderungen bei der Durchführung der Studie (z.B. wie kommt ein Marktforscher ins Occupy-Camp?), über konkrete Kritikpunkte am Finanzwesen sowie konkrete Lösungsansätze referieren, die von den drei Zielgruppen überraschend ähnlich formuliert wurden.
Die Studie zeigt, dass Occupy weit mehr ist als nur destruktive Kritik und abgehobene Utopie, sondern offenbar ein auf breiter Ebene angelegter Ausdruck einer Sehnsucht nach nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderungen.

2. Mai 2012
"Am Anfang jeder Innovation steht die Idee!“ Ressourcen- und implementierungsorientierte Ideenfindungsprozesse am Beispiel der Walt-Disney-Strategie
Es gibt es viele Kreativitätstechniken, aus denen man effektive Ideenfindungsprozesse für Innovationen entwickeln kann. Das Problem dabei ist oft, dass die Resultate zwar einen besonderen Neuheitswert haben können, sie aber schwierig zu implementieren sind, weil sie an den Bedürfnissen der Zielgruppen bzw. den unternehmensinternen Strukturen und Kernkompetenzen vorbeigehen. Bei der Walt-Disney-Methode ist das anders. Mit ihr werden viele Ideen für Innovationen generiert, die zugleich hinsichtlich ihrer Umsetzung an den Realitäten von Zielgruppe bzw. Unternehmen anknüpfen.
Die Teilnehmer des BVM-Regionalabends erhalten die Möglichkeit, die Walt-Disney-Methode in Theorie und Praxis kennenzulernen. Nach einer kurzen Einleitung können bis zu 10 Personen am Prozess direkt teilnehmen, während die übrigen Gäste als Beobachter fungieren. Die Beobachter bleiben dabei nicht passiv, sondern reflektieren das Geschehen und intervenieren unter Anleitung einer der beiden Referentinnen.
Als Thema haben die Referentinnen (Petra Fetzer und Susanne Breuer, hucon - human consulting) „Work-Life-Balance“ ausgewählt. Es liefert den Teilnehmern über die fachlichen Informationen hinaus wertvolle Ideen und umsetzbare Anregungen für ein besseres Lebenszeitmanagement.

21. Juli 2011
Google für Marktforscher
Große Repräsentativbefragungen zählen 2.000, manchmal 3.000 Befragte, bei der aktuellen Media-Analyse Print sind es fast 40.000 Interviews. Dem Referenten dieser Veranstaltung stehen bei Google Milliarden Datensätze zur Verfügung...
Wir freuen uns auf Daniel Meyer von der Google Germany GmbH. Auf seiner Visitenkarte steht Product Marketing Manager - EU Market Insights Team. Was es mit diesen Market Insights auf sich hat, wird uns Daniel Meyer anschaulich an vielen Beispielen darstellen. Er wird uns unter anderem zeigen, wie Marktforschungsdaten aus Suchbegriff-Abfragen generiert werden, wie Google Trends erkennt, wenn andere diese noch nicht einmal ahnen, u.v.m.!

10. Mai 2011
„Die Forschungs-Qual der Wahl“ Oder: Wie die baden-württembergische Regierung zustande kommt
Der Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg ist inzwischen allen bekannt: Nach 59 Jahren unter CDU-Führung wird nun ein grüner Ministerpräsident an der Spitze des Landes stehen.
Wissen Sie, was die Wahlforschung am Wahlabend genau beigetragen hat? Was ist eine Prognose? Wie verlässlich ist diese und wie kommt sie methodisch zustande? Inwiefern können vorab veröffentlichte Wahlumfragen das Ergebnis beeinflussen? Und wie steht es mit der Rivalität zwischen ARD und ZDF am Wahltag?
Heiko Gothe von Infratest dimap, Berlin wird nicht nur von seiner Arbeit, über die Geschichte der Wahlforschung, Methodik und Verlässlichkeit berichten, er wird darüberhinaus, gemeinsam mit uns eine gründliche Nach-Analyse der baden-württembergischen Wahlergebnisse wagen.

10. Februar 2011
Über eine heimliche Liebe zum großen Stern und über unsichtbare Interaktionen
Implizite Methoden werden vor allem in den Bereichen Werbewirkung, Markentracking, Usability sowie in der Politik- und Sozialforschung eingesetzt. Für diese Art von Studien sind Instrumente notwendig, die robust gegenüber Antwortabsichten des Befragten sind.
Beim Impliziten geht es weniger stark um die Frage, ob nun etwas wirklich bewusst oder nicht ist, als vielmehr um die qualitative Natur der zugrunde liegenden Gedächtnisprozesse. Als Ergänzung bieten implizite Methoden attraktive Perspektiven, den aktuellen Herausforderungen an die Marktforschung zu begegnen.
Anhand von verschiedenen Studien zur Markenwahrnehmung im Automobilbereich und zur Nutzung mobiler Endgeräte wird die praktische Anwendung der impliziten Methoden von unserem erfahrenen Referenten Michael Schiessl vorgestellt.
Neben diesen methodischen Gesichtspunkten soll der Vortrag auch anregen, über die ethischen Konsequenzen nachzudenken: Welcher Verantwortung stellt sich der Forscher, wenn Befragte nicht mehr im klassischen Sinn Kontrolle über ihre Antworten behalten?

Regionalgruppe Bayern

16. Mai 2013
Change Management: Warum die Ideen anderer doof sind
Ideen, die von anderen kommen, haben es schwer. So gibt es sie immer wieder: Die politische Idee, die nur umgesetzt wird, wenn sie aus dem richtigen Lager kommt oder die innerbetriebliche Kontroverse zwischen Markt- und Kundenerwartung bei Produkt- und Entwicklungsideen. Was Experten griffig als „Not invented here“-Syndrom bezeichnen, ist für Marktforscher und die Vermittlung ihrer Erkenntnisse eine regelmäßige Herausforderung.
Referent Dr. Michael Jäger, tpm Beratungs GmbH

08. April 2013
Was bedeutet Big Data für die Marktforschung?
Als Marktforscher haben wir großes Knowhow darin, Befragungen durchzuführen und Daten zu erheben, die sehr spezifisch auf eine Fragestellung zugeschnitten sind – z.B. Kundenzufriedenheit, Innovation oder Produkttesting. Gleichzeitig sehen und lesen wir allenthalben, dass die Datenmengen, die bei und über Kunden generiert werden, explosionsartig wachsen. Diese Daten sind zwar nicht spezifisch für eine bestimmte Geschäftsfragestellung erhoben worden, werden aber zunehmend genau dafür genutzt. Dr. Markus Eberl, Leiter des Bereichs „Applied Marketing Science“ bei TNS Infratest, verweist zudem auch auf die Verfügbarkeit ganz neuer Datenarten, wie z.B. Internet & Social Media, Point-of-Sale-Daten, Geodaten, Audio und Video – mit einer vollkommen anderen Struktur und Größe als die Arten von Daten, mit denen man in der Marktforschung üblicherweise gearbeitet hat.

19. November 2012
Wie Google mittels Suchbegriff-Analysen Erkenntnisse aus dem Datenuniversum generiert
das Internet generiert unfassbare Informationsmengen. Tagtäglich. Dem Unternehmen Google stehen Milliarden Daten allein aus Suchanfragen weltweit zur Verfügung - und es nutzt diese unter anderem gewinnbringend für die Platzierung der passenden Werbeanzeigen. Zugleich macht Google Teile seines Datenpools kostenlos für jeden zugänglich und eröffnet damit auch uns Marktforschern interessante Möglichkeiten mit „big data“ zu arbeiten.
Daniel Meyer, Director Market Insights, Northern and Central Europe von der Google Germany GmbH, zeigt anhand von Beispielen aus der Online- und Offline-Welt, wie man Google-Daten nutzen kann. Er stellt vor, wie Suchanfragen mit klassischen Werbewirkungsmetriken aus der Primärforschung korrelieren und geht damit auch der Frage nach, ob das Arbeiten mit solchen Informationen klassische Forschungsansätze ersetzen kann.

16. Oktober 2012
Die neue Rolle der Marktforschung im Innovationsprozess. Erfolgreiche Case Studies aus der Praxis
Traditionelle Innovationsprozesse stehen auf den Prüfstand: Einerseits ist die Welt zu schnelllebig geworden, um mit traditionellen Ansätzen auf immer kürzere Technologie- und Produktzyklen, Globalität und Bedürfnisdiversifizierung reagieren zu können.
Andererseits eröffnet die vernetzte Welt neue Möglichkeiten für das produktive Zusammenspiel von Wissen, Ideen und Kreativität.
Dr. Michael Bartl führt in seinem Vortrag aus, wie neuartige Methoden und Ansätze im unternehmerischen Innovationsprozess verankert werden können und wie auf diese Weise Produkte entstehen, die für die Konsumenten einen echten Mehrwert haben. Er veranschaulicht mit Beispielen aus unterschiedlichen Branchen, welche Ergebnisse man durch die gezielte Einbindung von Kunden in den Innovationsphasen Ideenfindung, Entwicklung und Markteinführung erwarten kann. Die wichtigsten Fragen zur erfolgreichen Integration von Kunden in den Innovationsprozess beantwortet er uns spielerisch im Rahmen einer gemeinsamen Übung.

20. September 2012
Zurück in die Zukunft der Qualitativen Marktforschung:

Die Dialogische Introspektion - der Königsweg zum Erleben des Konsumenten"
Wie erleben Menschen bzw. Konsumenten Gegenstände, Produkte, Dienstleistungen, Situationen? Wie können wir als Marktforscher oder Kunden davon erfahren? Viele qualitative Methoden und Techniken versuchen Konsumenten zu umkreisen und zu verstehen - wie beispielsweise die Gruppendiskussion, die sich auf Meinungen und Einstellungen konzentriert. Neuromarktforschung misst gar die Aktivitäten des Gehirns, um Konsumenten auf die Spur zu kommen.
Die „Dialogische Introspektion“ erfasst, was und wie Konsumenten erleben. Das subjektive Erleben des Konsumenten ist bedeutsam dafür, wie Produkte erfahren werden. Es bildet die Basis für Konsumentscheidungen und spiegelt Erfahrungen bei der Produktverwendung und -nutzung wider. Die an der Universität Hamburg entwickelte Forschungsmethode* setzt für die Erfassung des Erlebens auf Selbstbeobachtung, Nacherleben, Beschreiben und Umschreiben innerer Prozesse sowie das Erzählen und Berichten darüber. Jeder Teilnehmende erlebt subjektiv – nur für sich – wobei die Gruppe, in der anschließend berichtet wird, als Katalysator dient, um die Introspektion zu verbessern und sie für eine Analyse zugänglich zu machen.

12. Juli 2012
Brands need Love, not Likes! Word-of-Mouth Marketing als integriertes System aus Dialog und Engagement.
Starke Marken brauchen Botschafter, die eine Marke nicht nur gut finden, sondern aus vollem Herzen lieben. Menschen, die eine Verbundenheit zu „ihrer“ Marke spüren und sich für „ihre“ Marke einsetzen. Mit echtem Word-of-Mouth-Marketing lassen sich solche Liebesbeziehungen gezielt aufbauen.
Die trnd AG kombiniert Produkterlebnisse, Marktforschung, Crowdsourcing und Social Media auf spielerische Weise zu Word-of-Mouth-Marketing für den Auftraggeber.
Wie das geht, warum es Spaß macht und für Unternehmen immens effektiv ist, erfahren Sie von Herrn Dr. Martin Oetting, Chief Research Officer bei trnd, anhand vieler Case Studies auf dem BVM-Regionalabend am 12. Juli 2012 in München.

23. Mai 2012
Präsentieren in kritischen Situationen
die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
In seiner Präsentation zeigt Wolfgang Fritz Methoden, kritische Situationen erfolgreich zu meistern:
• Wie gehe ich mit unsachlicher Kritik um?
• Wie pariere ich einen Angriff?
• Wie schlichte ich einen Streit im Publikum, ohne hineingezogen zu werden?
• Wie präsentiere ich schlechte Ergebnisse, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden?

30. Januar 2012
Social Media – Einblicke und Ausblicke: Ist erfolgreiche Marktforschung in sozialen Netzwerken möglich?
Wer von Ihnen ist NICHT bei XING oder facebook, liest KEINE Blogs und informiert sich NICHT über Wikipedia? Social Media ist ein Trendthema, das uns alle berührt – sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht.
Unser Referent Fabian Sippel wird in seinem Vortrag über das Social Media Marketing und die daraus resultierenden Anforderungen an die Unternehmen berichten. Aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz wird er Best- und Bad-Practise Beispiele aus der Praxis vorstellen und die Möglichkeiten für die Marktforschung in und über soziale Netzwerke beschreiben. Ferner wird Herr Sippel über das Mobile Web und zukünftige Trends berichten.

29. November 2011
GfK-Konsumklima – Das Konjunkturgutachten aus Verbrauchersicht
Europas Schuldenkrise ist in aller Munde. In diesem Zusammenhang werden auch Auswirkungen auf die Wirtschaft diskutiert. Die Wirtschaftsweisen rechnen in ihrem Gutachten für das kommende Jahr 2012 derzeit nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent – sie schließen allerdings auch eine Rezession nicht mehr aus.
Doch wie sehen die Konsumenten sowohl die gesamtwirtschaftliche als auch ihre eigene Situation? Diese und weitere Fragen werden von den Verbrauchern im Rahmen regelmäßiger Stimmungsbefragungen beantwortet. Unser Referent Rolf Bürkl, Konsumklima-Experte der GfK, wird zunächst einen Überblick über die gegenwärtige Stimmungslage der Deutschen geben. Um dieses Bild vor dem Hintergrund der aktuellen Krise abzurunden, wird abschließend ein Blick über die Grenzen geworfen und auf die derzeitige Konsumstimmung in der EU eingegangen.

15. November 2011
Wissenswertes für ein gutes Fragebogendesign
Für die Qualität einer Studie sind fünf Dinge entscheidend: ein gutes Fragenkonzept, die Güte und hohe Beteiligungsquote der Befragten, die sorgfältige Analyse und verständliche Ergebnisaufbereitung. Mit der Qualität des Fragebogens steht und fällt jedoch die gesamte Studie. Worauf Sie dabei achten und welche Fehler Sie vermeiden sollten, erfahren Sie anhand einer Vielzahl konkreter Praxisbeispiele im Rahmen unseres nächsten BVM-Regionalabends von Rolf Pfleiderer, Director Media Research bei TNS Infratest.

29. September 2011
Eine Zeitreise in das Jahr 2021 - Visionen internationaler Trendscouts
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise in die Zukunft!
Werfen Sie einen Blick auf neue Produkte, Marketing- und Medienstrategien, die Ihnen den Zugang zu Ihren Konsumenten erleichtern - und auf innovative Ideen, die Ihnen die Möglichkeit einer ganzheitlichen individuellen Inszenierung Ihrer Marke aufzeigen.
Heute noch Fiktion, sind die von TrendONE identifizierten Trends in 10 Jahren wahrscheinlich längst Realität und aus dem Strategie-Portfolio erfolgreicher Markenartikler, Medien- und Dienstleistungsunternehmen nicht mehr wegzudenken.
Anhand aktueller Best Practice Cases wird Sebastian Raßmann die von TrendONE entworfene Vision der Media Revolution und die Entwicklung vom Internet zum „Outernet“ – dem intelligenten, mobilen Internet – aufzeigen und uns Einblicke in die Arbeit eines internationalen Trendscout-Unternehmens gewähren.
Die Zukunftsreise basiert auf weltweiten Micro-Trends. Alle Trends werden anhand von Videos, Live-Demonstration und Samples präsentiert.

23. August 2011
Erfolg durch Marktforschung – auch im Sport: Möglichkeiten der Messung von Sportsponsoring-Maßnahmen
die Fußball-Weltmeisterschaft ist ein typisches Beispiel dafür, dass Spitzensport ohne die Verbindung zur Wirtschaft heute kaum denkbar ist. Die in den letzten 20 Jahren verstärkt entstandenen Wechselwirkungen zwischen Sport und Wirtschaft führen dazu, dass sich diese beiden Bereiche gegenseitig Leistungen zur Verfügung stellen.
Das Sponsoring beispielsweise bildet für Sportligen, Clubs und Athleten eine wichtige Finanzierungssäule und bietet gleichzeitig für Unternehmen eine geeignete Projektionsfläche, um in einem emotional aufgeladenen Umfeld potenzielle Konsumenten zu erreichen. Dabei gewinnen Methoden der empirischen Forschung im Zuge der rationalen Planung, Strategiefindung und Werbemaßnahmenkontrolle im Sport immer stärker an Bedeutung.
Prof. Dr. Carsten Schröer, Professor im Studiengang Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mannheim, zeigt anhand von Fallstudien unterschiedliche Ansätze dieses spannenden Forschungsbereiches. Dabei werden Ansätze der Medienanalyse ebenso vorgestellt wie Möglichkeiten apparativer Forschung und Methoden der klassischen Umfrageforschung.

21. Juli 2011
Treiberanalysen in der Praxis anwenden
jeder kennt das Problem: begrenzte Ressourcen, aber viele verschiedene Möglichkeiten, sie einzusetzen. Die entscheidende Frage ist, wie priorisieren, um den größtmöglichen Erfolg mit den gegebenen Ressourcen zu erreichen?
Oder in den Worten des Marktforschers: Wie lassen sich die stärksten Treiber für die Gesamtbeurteilung aus einer mehr oder weniger langen Liste von Teilaspekten oder -leistungen ermitteln? Insbesondere dann, wenn die Handlungsorientierung der Ergebnisse im Fokus steht.
Zusammen mit Stefan Schmelcher, President und Global Practice Leader im Bereich „Stakeholder Relationship Consulting“ bei Harris Interactive diskutieren wir das Thema anhand von Fallbeispielen aus der Praxis:
• Welche Kriterien helfen, die richtige Treiberanalyse für die jeweilige Fragestellung und Zielsetzung auszuwählen?
• Praktische Anwendbarkeit geht vor methodischer Perfektion
• Wie sind die Ergebnisse zu interpretieren, um tatsächlich die strategische und operative Umsetzung der Erkenntnisse im Unternehmen zu ermöglichen?

17. März 2011
Trends frühzeitig erkennen und mit Szenarien die Zukunft voraus denken
langfristige Entscheidungen treffen Unternehmen häufig im Ungewissen darüber, welche Umbrüche und Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und im Marktumfeld auf Sie zukommen könnten. In einer Welt, in der steter Wandel zur beherrschenden Konstante geworden ist, wird es unter finanziellen und gesellschaftlichen Aspekten immer wichtiger, wohlbedachte und nachhaltige Zukunftsentscheidungen zu treffen. Durch die zunehmende Dynamik und Komplexität der Parallelentwicklungen funktionieren die klassischen Prognoseinstrumente zur Abschätzung von Veränderungen jedoch nicht mehr. Statt nur eine oder die wahrscheinlichste Zukunftsversion so exakt wie möglich in allen Facetten vorhersagen zu wollen, müssen wir zukünftig auf unterschiedliche Entwicklungsverläufe vorbereitet sein und diese in Form mehrerer, denkbarer „Zukünfte“ – sogenannter Szenarien – durchspielen und voraus denken.
Um Ihnen neue Kreativtechniken zum Suchen und Finden paralleler Zukunftswelten vorzustellen, haben wir mit dem Szenario-Management ein spannendes Thema vorgesehen, mit dem Sie Dr. Fink von der ScMI AG vertraut machen wird. Als Beispiel wird er sich – mit Bezug auf die in diesem Jahr in Deutschland ausgetragene Fußballweltmeisterschaft der Frauen – mit der Frage auseinandersetzen: „Wie könnte die Welt des Fußballs im Deutschland des Jahres 2025 aussehen?“ Zudem wird Dr. Fink praxisnah den Ablauf einer Szenario-Konferenz durchspielen und Sie interaktiv in die Erarbeitung von möglichen Szenarien einbeziehen. Er zeigt Ihnen die Verknüpfung kreativer und systematischer Methoden und macht den Szenarioprozess damit nachvollziehbar; bei dieser Methode bleibt gleichzeitig auch viel Raum für eine visionäre, spielerische Vorausschau.

Regionalgruppe Berlin

10. April 2013
Big Data – Trend- und Marktforschung im Web 2.0

Insbesondere für die Erforschung von Märkten und das Ermitteln von Markttrends, die Untersuchung des Käuferverhaltens und des Marketing-Mix bietet die Online-Welt des Web 2.0 viele neue Möglichkeiten. Durch die Selbstselektivität, die der Forschung im Internet zugrunde liegt, ist der Einsatz von Online gewonnenen Daten sicher nicht universell einsetzbar, wenn aber der Forschungsgegenstand so gewählt ist, dass die Repräsentanz der untersuchten Stichprobe hoch genug ist, sind sie insbesondere für die Trendforschung sehr gut geeignet. Für die nicht-reaktive Beobachtung von Käufergruppen haben sich in den letzten Jahren die sozialen Netze des Web 2.0 als umfangreiche Quelle erwiesen. Im Vortrag wurde das im Rahmen des Projekts durchgeführte Social Media Monitoring und Web-Mining vorgestellt und über die Möglichkeiten zur Übertragung der Methoden auf weitere Bereiche der Marktforschung diskutiert.
Referenten: Dr. Benjamin Kettner und Martin B. Schultz, ixto GmbH

20. Februar 2013
Gute Antworten brauchen gute Fragen - Das ABC guter und schlechter Fragen
Für eine gute und erfolgreiche Beratung braucht man verlässliche Daten. Die methodisch saubere Erhebung dieser Daten steht zwar bei einer Untersuchung nie im Vordergrund, aber sie bestimmt deren Qualität. Auch die "hübscheste" Analyse schlägt fehl, wenn das Basismaterial nicht nach den 'Regeln der Kunst' erhoben wurde. Gutes Handwerk ist also zunächst bei jeder Studie gefragt. Darüber wollen wir reden.
Referent: Prof. Dr. Dieter Roth, Honorarprofessor am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg, Mitbegründer der „Forschungsgruppe Wahlen e.V.

29. November 2012
"Neuromarketing - Modeerscheinung oder Chance?"
Neuromarketing ist eines der Buzzwörter der letzten Jahre und sehr viele Firmen reden darüber ohne wirklich ernsthaftes Neuromarketing zu betreiben. Zu teuer und nicht praxisorientiert - das sind oft vorgebrachte Kritiken. Dabei bringt diese neue Disziplin enorme Möglichkeiten, wenn man sie richtig anwendet. So kann man durch neurowissenschaftliche Studien unbewusste Emotionen, die zum überwiegenden Teil für unsere Entscheidungen verantwortlich sind, direkt im Gehirn erfassen und analysieren. Konsumenten haben auf diese unbewussten Prozesse keinen Zugriff, deshalb stoßen traditionelle Methoden wie Interviews und Fokusgruppen hier an ihre Grenzen.
Referenten: Dr. Simone Kühn und Armin Junge, incore GmbH

18. Oktober 2012
Guerilla Marketing: Alternative Werbeformen als Techniken der Produktinszenierung
mit neuen Werbeformen haben Werbeindustrie und Marketingverantwortliche die Chance auf unkonventionellem, überraschendem und humorvollem Weg verstärkte Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe zu erzeugen. Die Marktforschung kann aufzeigen, wie das geschieht. Guerilla-Produktinszenierungen sind solche neuen Werbeformen im Rahmen des Guerilla Marketings. Diese erfreuen sich zunehmender Beliebtheit in der Markenkommunikation. Marken und Produkte werden dabei in vielfältiger Art und Weise meist dreidimensional im öffentlichen Raum inszeniert.
Dr. Kai Harald Krieger ist Gründer der jungen Agentur Krieger & Krieger für kreative Marken-kommunikation und Künstler im Street-Art-Künstlerkollektiv 3Steps. Für seine Dissertation, die von Prof. Franz-Rudolf Esch an der EBS Business School in Oestrich-Winkel betreut wurde, erhielt er den Preis „Nachwuchsforscher des Jahres 2012“ des BVM. Krieger beeindruckte durch die hervorstechende Bearbeitung des höchst komplexen Forschungsgegenstandes, den Einsatz innovativer Methoden und die Entwicklung eines Werbewirkungsmodells, welches für die Forschungspraxis nützliche Erkenntnisse liefert. Seinen Forschungsschwerpunkt wird er uns beim Regionalabend vorstellen.

20. September 2012
"Research in action – Occupy meets Marktforschung"

Occupy – Nur ein vorübergehendes Phänomen oder ein nachhaltiger Ausdruck eines ernstzunehmenden Wunsches nach weitreichenden Veränderungen? Die vorgestellte Studie zeigt, dass Occupy weit mehr ist als nur destruktive Kritik und abgehobene Utopie, sondern offenbar ein auf breiter Ebene angelegter Ausdruck einer Sehnsucht nach nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderungen.
Referenten: Dr. Tomas Jerkovic und Jochen Resch, GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung, Heidelberg

19. April 2012
"MePublic: Weltweite Studie zur Social Media Nutzung von Jugendlichen"
Social Media ist als Untersuchungsobjekt in der wissenschaftlichen Forschung privater Unternehmen angekommen. Viele Social Media Studien scheinen aber vor allem zu Marketing-Zwecken konzipiert zu sein, sowohl vom Umfang her als auch von der wissenschaftlichen Vorbereitung. Umfassende Social Media Studien – insbesondere zum Nutzungsverhalten von Jugendlichen – sind relativ selten.Die „MePublic“-Studie von MTV und Volkswagen, die im Herbst 2010 erschien, ist die erste weltweite Studie, die Nutzungsverhalten, Einstellungen zu Marken im Social Web und kulturelle Unterschiede im Bereich Social Media untersucht. Zu diesem Zweck wurden in 10 Ländern mehr als 26.000 Jugendliche im Alter von 14-29 Jahren befragt. Erweitert wurde die Erhebung mit verschiedenen qualitativen Tools.
Referentin: Dóra Heinkel, MTV

9. Februar 2012
Mobile Research – Marktforschung im Zeitalter von Smartphones und Tablets
Angesichts der rasant zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte zur Internetnutzung ergeben sich neue Herausforderungen und neue Möglichkeiten für die Marktforschung. Daniel Rieber, Head of Onsite & Mobile Services bei Interrogare, wird in seinem Vortrag einen Überblick zu Mobile Research geben und die neuen Forschungsmöglichkeiten im Zeitalter von Smartphones und Tablets vorstellen. Dabei wird sowohl die Rolle mobiler Endgeräte als neuem Erhebungskanal, als auch die Erforschung mobiler Medienformen im Fokus stehen. Die Vorstellung der Einsatzmöglichkeiten und neugewonnenen Vorteile werden anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht und in einer anschließenden Diskussion kritisch betrachtet.
Referent: Daniel Rieber, Interrogare.

8. Dezember 2011
Präsentieren in kritischen Situationen
die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen gleich mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
• Wie gehe ich mit unsachlicher Kritik um?
• Wie pariere ich einen Angriff?
• Wie schlichte ich einen Streit im Publikum, ohne hineingezogen zu werden?
• Wie präsentiere ich schlechte Ergebnisse, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden?
Referent: Wolfgang Fritz

22. November 2011
Von Piraten, gescheiterten Wahlgewinnern und neuen alten Bündnissen: Eine Analyse der Berliner Abgeordnetenhauswahl
Der Ausgang der Abgeordnetenhauswahl Ende September hat die politische Landschaft Berlins kräftig durcheinander gewirbelt. Während die FDP zur Kleinstpartei schrumpfte, verzeichneten die Grünen ein Rekordergebnis und die Piratenpartei zog erstmals in ein Landesparlament ein. Das Ergebnis: Eine Neuauflage der Koalition aus SPD und CDU.
Doch ist Rot-Schwarz die Wunschkoalition der Hauptstädter? Was sind die Erfolgsfaktoren der programmatisch eher diffusen Piratenpartei in Berlin? Weshalb konnte Klaus Wowereit seine SPD nicht über der 30-Prozentmarke halten? Enttäuschte Renate Künast die hochgesteckten Erwartungen? Ist Rot-Grün nach dem Scheitern in Berlin ein Auslaufmodell auf Bundesebene? Hat dies eine Neuordnung der Parteienlandschaft im Bund zur Folge?
Referent: Richard Hilmer, Geschäftsführer von Infratest dimap

27. Oktober 2011
Stars Insight – die Marktforschungscommunity von Mercedes Benz
Mit der Social Community „Stars Insight“ hat die Daimler AG in Zusammenarbeit mit TNS Infratest und Klare Antworten eine Marktforschungsplattform geschaffen, die die Dynamik des Web 2.0 konsequent in alle Schritte des Forschungsprozesses integriert. Durch einen kontinuierlichen und zielgerichteten Dialog wird nicht nur punktuell befragt, sondern es geht darum, eine neue Zielgruppe tatsächlich und intensiv kennenzulernen.
Kai Blask ist Consultant Brand & Communication Automotive bei TNS Infratest. Zusätzlich zählen die Forschungsthemen um das Web 2.0 zu den Schwerpunkten seines Aufgabenprofils.

16. Juni 2011
Wie Google mittels Suchbegriff-Analysen Erkenntnisse aus dem Daten-Universum generiert
Große Repräsentativbefragungen zählen 2.000, manchmal 3.000 Befragte, bei der aktuellen Media-Analyse Print sind es fast 40.000 Interviews. Dem Referenten dieser Veranstaltung stehen bei Google Milliarden Datensätze zur Verfügung...
Wir freuen uns auf Daniel Meyer von der Google Germany GmbH. Auf seiner Visitenkarte steht Product Marketing Manager - EU Market Insights Team. Was es mit diesen Market Insights auf sich hat, wird uns Daniel Meyer anschaulich an vielen Beispielen darstellen. Er wird uns unter anderem zeigen, wie Marktforschungsdaten aus Suchbegriff-Abfragen generiert werden, wie Google Trends erkennt, wenn andere diese noch nicht einmal ahnen, u.v.m.!

27. April 2011
"Am Anfang jeder Innovation steht die Idee!“ Ressourcen- und implementierungsorient. Ideenfindungsprozesse am Bsp. der Walt-Disney-Strategie
Es gibt viele Kreativitätstechniken, aus denen man effektive Ideenfindungsprozesse für Innovationen entwickeln kann. Das Problem dabei ist oft, dass die Resultate zwar einen besonderen Neuheitswert haben können, sie aber schwierig zu implementieren sind, weil sie an den Bedürfnissen der Zielgruppen bzw. den unternehmensinternen Strukturen und Kernkompetenzen vorbeigehen. Bei der Walt-Disney-Methode ist das anders. Mit ihr werden viele Ideen für Innovationen generiert, die zugleich hinsichtlich ihrer Umsetzung an den Realitäten von Zielgruppen bzw. Unternehmen anknüpfen.
Die Teilnehmer des BVM-Regionalabends erhalten die Möglichkeit, die Walt-Disney-Methode in Theorie und Praxis kennenzulernen. Nach einer kurzen Einleitung können bis zu 10 Personen am Prozess direkt teilnehmen, während die übrigen Gäste als Beobachter fungieren. Die Beobachter bleiben dabei nicht passiv, sondern reflektieren das Geschehen und intervenieren unter Anleitung einer der beiden Referentinnen.
Als Thema haben die Referentinnen „Work-Life-Balance“ ausgewählt. Es liefert den Teilnehmern über die fachlichen Informationen hinaus wertvolle Ideen und umsetzbare Anregungen für ein besseres Lebenszeitmanagement.

Regionalgruppe Bielefeld-Osnabrück-Münster

17. April 2013
Praxisrelevanz der Marktforschung aus Sicht der Betriebsmarktforschung

Welche Relevanz hat Marktforschung für Unternehmensentscheidungen? Wie ist der Stellenwert der Marktforschung im Unternehmen? Welche Rolle spielen neue digitale Forschungsmethoden? Diese und weitere Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der fünften Welle der Studie „Praxisrelevanz der Marktforschung" deren Ergebnisse Wolfgang Best vorstellen wird. Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von 180 betrieblichen Marktforschern, sowie weiteren 21 Tiefeninterviews in der gleichen Zielgruppe. Aufgrund des Trackingcharakters der Studienreihe wird ferner gezeigt, ob sich die Bedeutung der Marktforschung in den letzten acht Jahren verändert hat.
Referent: Wolfgang Best, best research, Bielefeld

26. Februar 2013
Wer spielt mit? Reaktionen verschiedener Kulturen auf kreative Fragetechniken in Online-Befragungen

Vor dem Hintergrund sinkender Teilnahmebereitschaft von Befragten und der Sicherung hoher Antwortqualität ist in den letzten Jahren das Thema der motivierenden Fragebogengestaltung immer wichtiger geworden, gerade im Bereich von Online-Umfragen. Die Schlagworte „Surveytainment“ und „Gamification“ sind in aller Munde. Aber was bewirken solche kreativen Fragetechniken, gerade im interkulturellen Vergleich?
Referent: Sasha Shirangi, GMI

19. November 2012
Von Insights, Inspiration und Ideen: Wenn Insider die Marktforscher in ihr Wohnzimmer einladen…
Neue Konzepte und Produkte zu entwickeln, ist eine der größten Herausforderungen für Unternehmen – und damit auch für die Marktforschung.
Mit Hilfe eines mehrstufigen Verfahrens werden Menschen identifiziert, die sehr kreativ sind, eine starke Motivation haben und „Neues“ entwickeln wollen. Diese Menschen werden Gastgeber der TrendCafés. Sie laden aus ihrem weitvernetzten Bekanntenkreis interessierte und kreative Teilnehmer ein, um, begleitet von einem Marktforscher, eine Vielzahl konkreter Ideen zu entwickeln.
Will man den Alltag stärker integrieren und den kreativen Prozess weiter ausdehnen, so werden über das Internet mehrstufige Projekte über einige Wochen hinweg durchgeführt. Ausgewählte kreative Verbraucher treffen sich auf einer geschlossenen Online-Plattform, bestehend aus Chaträumen, Foren, Tagebüchern und Fotoalben. Auf dieser moderierten Plattform tauschen sich die Teilnehmer über ihre Einstellungen, Motive und Erfahrungen aus und liefern so inspirierende Insights für neue Ideen.
Referent: Heiner Junker, Produkt + Markt

26. April 2012
Wie Google mittels Suchbegriff-Analysen Erkenntnisse aus dem Datenuniversum generiert
das Internet generiert unfassbare Informationsmengen. Tagtäglich. Dem Unternehmen Google stehen Milliarden Daten allein aus Suchanfragen weltweit zur Verfügung - und es nutzt diese unter anderem gewinnbringend für die Platzierung der passenden Werbeanzeigen. Zugleich macht Google Teile seines Datenpools kostenlos für jeden zugänglich und eröffnet damit auch uns Marktforschern interessante Möglichkeiten mit „big data“ zu arbeiten.
Daniel Meyer, Director Market Insights, Northern and Central Europe von der Google Germany GmbH, zeigt anhand von Beispielen aus der Online- und Offline-Welt, wie man Google-Daten nutzen kann. Er stellt vor, wie Suchanfragen mit klassischen Werbewirkungsmetriken aus der Primärforschung korrelieren und geht damit auch der Frage nach, ob das Arbeiten mit solchen Informationen klassische Forschungsansätze ersetzen kann.

29. November 2011
Die Neuentdeckung der Natur: Eine Fallstudie der phänomenologischen Lebenswelt-Forschung
Phänomenologische Forschung beschreibt das, "was sich zeigt" - und zwar genau so, wie es sich von sich selbst her zeigt. Das heißt ohne Einmischung fremder Theorien, ohne erklärende Konstrukte (Triebe, Unbewusstes, Gehirn).
Die konsequent deskriptive Betrachtung ist überraschend genug, zeigt sich ihr doch weder das ausgelaugte „Objekt“ der Physik, noch ein isoliertes „Subjekt“. Was sich zeigt, ist immer eine geschichtliche Lebens-Welt. In die-ser Welt begegnen uns Dinge und Menschen, Pflanzen und Sterne, Produkte und Marken - jedoch nie isoliert, sondern stets in bedeutsamen Zusammenhängen.
Das Aufzeigen dieser Zusammenhänge ist die Aufgabe der Phänomenologie. Ihre Tradition, ihre Verfahren und Techniken stellt Dr. Daniel Salber vom SALBER Institut anhand einer Case Study zum Thema "Bedeutung von Naturkosmetik in der Lebenswelt der Frauen" an diesem Abend näher dar.

5. Oktober 2011
Präsentieren in kritischen Situationen
die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen gleich mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
In seiner Präsentation zeigt Wolfgang Fritz Methoden, kritische Situationen erfolgreich zu meistern:
• Wie gehe ich mit unsachlicher Kritik um?
• Wie pariere ich einen Angriff?
• Wie schlichte ich einen Streit im Publikum, ohne hineingezogen zu werden?
• Wie präsentiere ich schlechte Ergebnisse, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden?

9. Februar 2011
Mobile & Social Marketeers. Wie Marketing- und Vertriebsleiter das mobile Internet und Social Media nutzen
mobiles Internet und Social Media sind aktuelle Top-Themen für Marketing und Marktforschung. Ingo Sander stellt auf unserem ersten BVM-Regionalabend im neuen Jahr die Ergebnisse einer Kooperationsstudie der rc – research & consulting GmbH und der D&B Deutschland GmbH unter Marketing- und Vertriebsleitern vor: Wie sieht deren eigene Erfahrung in Social Media und mobilem Internet aus? Was planen Sie persönlich und mit Ihren Unternehmen? Wie erreichbar sind diese mobilen Professionals für mobile Online-Marktforschung und andere Methoden der Umfragetechnik? Die Multi-Methoden-Studie gibt inhaltlich neue und methodisch spannende Antworten auf aktuelle Fragen der Marktforschung.

Regionalgruppe Franken

15. November 2012
Ein Jahr vor der Bundestagswahl: Herausforderungen der Wahlforschung
wir laden Sie recht herzlich zur Regionalveranstaltung des BVM am 15. November in Nürnberg ein, diesmal mit einem Thema, das uns Einblick in einen Bereich der Marktforschung bietet, der regelmäßig im Fokus der Medien und Öffentlichkeit steht – die politische Wahl- und Parteienforschung:
Abnehmende Parteibindungen, immer kurzfristigere Wahlentscheidungen und sinkende Beteiligungsraten sind die Folge gesellschaftlicher Veränderungen und stellen die Wahl- und Parteienforschung vor große Herausforderungen. Wie ist damit umzugehen und wie kommt am Wahlsonntag trotzdem eine zuverlässige 18 Uhr-Prognose zustande? Können Wahlumfragen das Ergebnis beeinflussen? Werden beim Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück die kleinen Parteien an den Rand gedrückt?
Heiko Gothe, Associate Director bei Infratest dimap Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung, wird über Herausforderungen, Methodik und Verlässlichkeit der Wahlforschung und -berichterstattung in Deutschland berichten und einen Überblick zur politischen Stimmung ein Jahr vor der Bundestagswahl 2013 geben.

11. Oktober 2012
Social Media Monitoring & Analyse - vor lauter Getöse kein klares Bild? Wir bringen Durchblick ins Wirrwarr
Social Media allerorten: die einen sehen im Web 2.0 den neuen Heilsbringer, die anderen nutzen es als weitere Methode. Die Mehrheit schätzt die Potentiale für die Marktforschung in sozialen Medien als schier unerschöpflich ein. Doch wer hat – seien wir mal ehrlich – noch den Überblick über den aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten? Wer verfügt über ein fundiertes Basiswissen?
Im Vorfeld haben Sie bereits die Möglichkeit an unserer kleinen Onlineumfrage teilzunehmen, um so den Vortrag unserer Referentin Frau Anna-Maria Zahn vom ForschungsWeb aktiv mitzugestalten.
Wir laden Sie ein, sich mit uns auf der kommenden Veranstaltung gemeinsam die Einsatzszenarien wie auch die Hürden für den Einsatz dieses neuen Instruments vorstellen zu lassen und im Plenum die Ergebnisse der Umfrage zu diskutieren.

3. Mai 2012
Was bedeutet „gutes“ Fragebogendesign und warum ist es so wichtig
Für die Qualität einer Studie sind fünf Dinge entscheidend: ein gutes Fragenkonzept, die Güte und hohe Beteiligungsquote der Befragten, die sorgfältige Analyse und verständliche Ergebnisaufbereitung. Mit der Qualität des Fragebogens steht und fällt jedoch die gesamt Studie. Worauf Sie dabei achten und welche Fehler Sie vermeiden sollten, erfahren Sie anhand einer Vielzahl konkreter Praxisbeispiele im Rahmen unseres nächsten BVM-Regionalabends von Rolf Pfleiderer, Director Media Research bei TNS Infratest.

17. November 2011
Wie Google mittels Suchbegriff-Analysen Erkenntnisse aus dem Daten-Universum generiert
Große Repräsentativbefragungen zählen 2.000, manchmal 3.000 Befragte, Media-Analysen auch mal 25.000. Dem Referenten dieser Veranstaltung stehen Milliarden Datensätze zur Verfügung. Nein, das ist kein Druckfehler.
Wir freuen uns auf Daniel Meyer von der Google Germany GmbH. Auf seiner Visitenkarte steht Product Marketing Manager - EU Market Insights Team. Was es mit diesen Market Insights auf sich hat, wird uns Daniel Meyer anschaulich an vielen Beispielen darstellen. Er wird uns unter anderem zeigen, wie Marktforschungsdaten aus Suchbegriff-Abfragen generiert werden, wie Google Trends erkennt, wenn andere diese noch nicht einmal ahnen, u.v.m.!

20. September 2011
Mobile & Social Marketeers. Wie Marketing- und Vertriebsleiter das mobile Internet und Social Media nutzen
Mobiles Internet und Social Media sind aktuelle Top-Themen für Marketing und Marktforschung. Ingo Sander stellt auf unserem BVM-Regionalabend die Ergebnisse einer Kooperationsstudie der rc – research & consulting GmbH und der D&B Deutschland GmbH unter Marketing- und Vertriebsleitern vor: Wie sieht deren eigene Erfahrung in Social Media und mobilem Internet aus? Was planen Sie persönlich und mit Ihren Unternehmen? Wie erreichbar sind diese mobilen Professionals für mobile Online-Marktforschung und andere Methoden der Umfragetechnik? Die Multi-Methoden-Studie gibt inhaltlich neue und methodisch spannende Antworten auf aktuelle Fragen der Marktforschung.

5. Mai 2011
Best-Worst Choice-Based Conjoint-Analyse
Warum entscheiden sich Konsumenten für ein bestimmtes Produkt? Was sind die Treiber Ihrer Entscheidungen? Die Beantwortung dieser Fragen stellt eine große Herausforderung für die Marktforschung dar. Häufig wird dazu die sog. Choice-Based Conjoint-Analyse (CBC) herangezogen, welche sich über Jahre hinweg als Verfahren hoher Güte bewährt hat. Bei diesem Ansatz wird auf Basis abgefragter Wahlentscheidungen ermittelt, welchen Nutzen bestimmte Produktcharakteristika stiften und welche Eigenschaften eine besonders große Rolle bei der Entscheidung für oder gegen ein Produkt spielen.
In seinem Vortrag wird unser Referent, Dr. Ralph Wirth, einen kurzen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der CBC geben, um darauf aufbauend mit der Best-Worst CBC einen neuen Ansatz vorzustellen, der in vielen Situationen eine weitere Verbesserung der Schätzgüte verspricht. Dabei führt er das neue Verfahren theoretisch ein und untermauert die Vorteilhaftigkeit mit aktuellen Forschungsergebnissen.
Für die Entwicklung und Evaluation der Best-Worst CBC wurde Dr. Ralph Wirth mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem bekam er im Jahr 2010 für seine Doktorarbeit zu diesem Thema den Preis der Deutschen Marktforschung in der Kategorie „BVM/VMÖ Nachwuchsforscher des Jahres“ verliehen. Auch international ist die Resonanz bemerkenswert. So wurde die Präsentation des Verfahrens und der zugehörigen Forschungsergebnisse auf der renommierten Internationalen Sawtooth Software Conference in Newport Beach (USA) 2010 mit dem „Most Valuable Presentation Award“ ausgezeichnet.

21. März 2011
Präsentieren in kritischen Situationen
Die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen gleich mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
In seiner Präsentation zeigt Wolfgang Fritz – ein absoluter Spezialist für Kommunikation und Präsentation – wie man kritische Situationen erfolgreich meistert:
• Wie gehe ich mit unsachlicher Kritik um?
• Wie pariere ich einen Angriff?
• Wie schlichte ich einen Streit im Publikum ohne hineingezogen zu werden?
• Wie präsentiere ich schlechte Ergebnisse ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden?

Regionalgruppe Köln-Bonn

4. Dezember 2012
Ich sehe was, was Du nicht siehst!
Gestalterische, visuelle und auch künstlerische Verfahren sind in der qualitativen Forschung beliebt. Das Spektrum reicht von Collagenerstellung bis hin zum Einsatz professioneller Grafiker oder Designer. Dies ermöglicht tiefergehende Insights als bei einer rein verbalen Exploration. Die Verfahren werden häufig auch im Übergang zur Innovationsentwicklung eingesetzt.
Dieser Vortrag stellt gängige und neue gestalterische Verfahren vor, teils in praktischen Übungen mit den Teilnehmern. Ihre Vor- und Nachteile und Einsatzmöglichkeiten werden an mehreren Praxisbeispielen diskutiert. Anhand einer Studie zum RTL-Digitaltext wird im Detail vorgestellt wie man mit Kunst als Forschungsmethode zu den relevanten Insight vordringt.

20. September 2012
Auf der Suche nach dem besten Design lautet irgendwann die Frage: quantitativ oder qualitativ? Besonders wenn Befragungsteilnehmer nicht mehr einfach nur Informationslieferanten sondern echte Inspirationsquelle sein sollen, muss die Antwort lauten: Beides. Der Vortrag zeigt anhand eines Potpourris dreier Praxisbeispiele, wie vielfältig eine echte Verzahnung von qualitativen und quantitativen Ansätzen sein kann.
• Top-Kunden als Partner im Innovationsprozess
• Hybrides Idealmodell zur Steigerung der Kundenzufriedenheit
• Physische Markenoberflächen und ihr Einfluss auf Zufriedenheit und Image
Wir freuen uns auf die Referenten Dr. Anita Petersen und Sven Slodowy von (r)evolution.

13. Juli 2012
Sommer am Rhein: Networking Event exklusiv für Mitglieder
Im Rahmen unserer Regionalveranstaltungen möchten wir Sie zur Abwechslung zu einem Networking Event nach Bonn einladen. Wir danken an dieser Stelle ®evolution, die diese Veranstaltung als Sponsor ermöglicht. Auch freuen wir uns ganz besonders über die Zusammenarbeit unserer beiden Regionalgruppen an diesem Abend.
Exklusiv für BVM-Mitglieder bieten wir mit diesem Termin ein zusätzliches Gesprächsforum in der Region an. Nach einem kurzen, 15 minütigen Impulsreferat geht die Veranstaltung in ein lockeres Get-Together über. Bestimmen Sie die Gesprächsinhalte selbst. Im Fokus steht der informelle, fachliche Austausch, das Networking unter Marktforschern unterschiedlicher Branchen.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl hierbei beschränkt ist und sich diese Einladung exklusiv an Mitglieder richtet. Die Teilnahme ist für Sie als BVM-Mitglied kostenlos, inklusive Getränke & Häppchen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir nur um verbindliche Anmeldungen. Sollten Sie es nicht ganz pünktlich zum Veranstaltungsbeginn schaffen, so sind Sie sonst auch zum späteren Zeitpunkt willkommen!
Falls Sie noch kein BVM-Mitglied sind, aber Interesse an dieser oder anderen Veranstaltungen haben, so rufen Sie uns gerne an.


30. Mai 2012
The Power of Co-Creation - Wie man mit kreativen Verbrauchern Insights in Ideen und Konzepte überführt
Innovation ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen in immer gesättigteren Märkten. Nur solche Produkte können am Markt bestehen, die ins Herz des Konsumenten treffen.
Durch die frühzeitige Einbindung von Konsumenten in die konzeptionelle Innovationsphase wird der Grundstein für eine erfolgreiche Produktentwicklung und -vermarktung gelegt. Denn die Einbindung der Verbraucherperspektive erhöht die Relevanz und damit die Erfolgswahrscheinlichkeit neuer Produkte, Dienstleistungen oder Services.
Richard Gehling von TNS Infratest ist seit Jahrzehnten in der konsumentenzentrierten Innovationsentwicklung tätig und zeigt anhand eines Beispiels, welche Bereicherung und Vorteile die Zusammenarbeit mit kreativen Konsumenten darstellt.

25. April 2012
Business Lunch exklusiv für Mitglieder
im Rahmen unserer Regionalveranstaltungen möchten wir Sie erstmals zu einem Business Lunch einladen. Wir danken an dieser Stelle RSG Marketing Research GmbH, die dieses Lunch kommenden Mittwoch sponsern und damit ermöglichen.
Exklusiv für BVM-Mitglieder bieten wir damit ein zusätzliches Gesprächsforum in der Region an, abwechselnd in Köln und Bonn. Bei einem lockeren Mittagstisch bestimmen Sie die Gesprächsinhalte selbst. Im Fokus steht der informelle, fachliche Austausch unter Marktforschern unterschiedlicher Branchen.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl hierbei auf 15 Personen beschränkt ist und sich diese Einladung exklusiv an Mitglieder richtet. Die Teilnahme ist für Sie als BVM-Mitglied kostenlos, inklusive Mittagsbuffet und einem Getränk. Aus organisatorischen Gründen bitten wir bei dieser Veranstaltung nur um verbindliche Anmeldungen.

13. Dezember 2011
Präsentieren in kritischen Situationen
die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen gleich mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
In seiner Präsentation zeigt Wolfgang Fritz Methoden, kritische Situationen erfolgreich zu meistern:
o Wie gehe ich mit unsachlicher Kritik um?
o Wie pariere ich einen Angriff?
o Wie schlichte ich einen Streit im Publikum, ohne hineingezogen zu werden?
o Wie präsentiere ich schlechte Ergebnisse, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden?

21. November 2011
Was Unternehmen von einem Engagement auf Facebook aus Perspektive der Markenprofilierung erwarten dürfen
Die Frage, ob Unternehmen mittels Facebook die Nutzer ihrer Marken zum Dialog einladen sollen, stellt sich aktuell kaum noch. Man zeigt allenthalben Flagge und bekennt sich dabei in unterschiedlicher Weise zum sozialen Medium und zu den Werten der eigenen Marke. Umso drängender erscheint die Frage nach dem Nutzen des Engagements auf Facebook – gerade aus der Perspektive der Marke.
Wir freuen uns auf Sabine Haas und Matthias Busse von result. Als Markt- und Medienforscher von Institutsseite präsentieren sie eine Eigenstudie, die anhand einer Case-Study aus dem Bereich FMCG aufzeigt, wie sich die Wahrnehmung einer Marke durch den Kontakt zu ihrem Facebook-Account verändert. Die im Beispiel gemessene Wirkung wird in einem zweiten Schritt in den Zusammenhang mit umfassenderen Fragestellungen gebracht: Von welchen Faktoren hängt es ab, welche Chancen im Bereich Social Media ergriffen werden können? Wie laut und energetisch muss man auftreten? Zählt Masse oder Klasse wenn es um Fans und Follower geht?

11. Mai 2011
Wie Google mittels Suchbegriff-Analysen Erkenntnisse aus dem Daten-Universum generiert
Große Repräsentativbefragungen zählen 2.000, manchmal 3.000 Befragte, bei der aktuellen Media-Analyse Print sind es fast 40.000 Interviews. Dem Referenten dieser Veranstaltung stehen bei Google Milliarden Datensätze zur Verfügung...
Wir freuen uns auf Daniel Meyer von der Google Germany GmbH. Auf seiner Visitenkarte steht Product Marketing Manager - EU Market Insights Team. Was es mit diesen Market Insights auf sich hat, wird uns Daniel Meyer anschaulich an vielen Beispielen darstellen. Er wird uns unter anderem zeigen, wie Marktforschungsdaten aus Suchbegriff-Abfragen generiert werden, wie Google Trends erkennt, wenn andere diese noch nicht einmal ahnen, u.v.m.!

10. März 2011
Vortrag zur Morphologie: "Taboo Food & Cool Food" und Stabwechsel in der Regionalleitung
“Taboo Food & Cool Food“ – unter diesem Titel wirft Jens Lönneker, Managing Partner des Kölner rheingold Institutes, einen morphologischen Blick in die Zukunft.
Am Beispiel des Umgangs mit Lebensmitteln erläutert er neue methodische Ansätze in der Morphologie. Diese Grundlagenstudie zum Ernährungsverhalten in Europa und den USA wurde ausgezeichnet und für den ESOMAR Excellence Award 2009 nominiert.
Neben dem spannenden Vortrag möchten wir die Regionalabend-Veranstaltung auch dazu nutzen, Andreas Schubert, bisheriger Leiter der BVM-Regionalgruppe Köln-Bonn, zu verabschieden, der nach 8 Jahren seine Funktion als Leiter der Regionalgruppe weitergeben wird. Constanze Götz, bisherige stellvertretende Regionalleiterin, wird der Regionalgruppe bis zur Neuwahl vorstehen. Außerdem wird Dr. Sven Dierks, Sprecher des Regionalrates, Sarah Goto vorstellen, die das Team als stellvertretende Regionalleiterin verstärken wird. Frau Goto ist Studienleiterin Marktforschung bei der MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH, Köln.

Regionalgruppe Leipzig

17. Juli 2012
Mobile Research – Marktforschung im Zeitalter von Smartphones und Tablets
Angesichts der rasant zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte zur Internetnutzung ergeben sich neue Herausforderungen und neue Möglichkeiten für die Marktforschung.
Daniel Rieber, Director Digital Research bei dem Marktforschungsinstitut Interrogare, wird in seinem Vortrag einen Überblick zu Mobile Research geben und die neuen Forschungsmöglichkeiten im Zeitalter von Smartphones und Tablets vorstellen. Dabei wird sowohl die Rolle mobiler Endgeräte als neuem Erhebungskanal, als auch die Erforschung mobiler Medienformen im Fokus stehen. Die Vorstellung der Einsatzmöglichkeiten und neugewonnenen Vorteile werden anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht und in einer anschließenden Diskussion kritisch betrachtet. Unser Referent Daniel Rieber leitet zusammen mit Herrn Friedrich-Freksa das BVM Seminar zum Thema „Mobile Research“.

29. Mai 2012
Ethnographie - Dort forschen, wo Konsumverhalten tatsächlich stattfindet
Der Wert der Ethnographie als Methode der qualitativen Forschung hat sich in den letzten 10 Jahren zunehmend verfestigt. Immer mehr Unternehmen stellen Anthropologen ein oder geben ethnographische Studien in Auftrag, um dem Verbraucher noch näher zu kommen und aus dem vertieften Verständnis heraus bessere Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. Konkret bietet die Ethnographie, abhängig von Forschungsobjekt und Zielsetzung der Studie, unterschiedliche methodische Vorgehensweisen, die wiederum einen Einfluss auf die Art der Analyse haben. Grundsätzlich können zwei Hauptansätze der Ethnographie im Rahmen der Marktforschung unterschieden werden:
• Beim „holistischen Ansatz“ geht es darum, den Lifestyle einer bestimmten Zielgruppe verstehen zu wollen: Welche Werte, Überzeugungen, Gewohnheiten, Rituale teilen Menschen, die eine bestimmten Zielgruppe darstellen? Was verbindet diese Menschen, welche kulturelle Identität teilen sie?
• Im Unterschied hierzu geht es beim „fokussierten Ansatz“ darum, die konkrete Produktnutzung einer bestimmten Zielgruppe zu begreifen: Wie, wann und warum wird ein bestimmtes Produkt benutzt? Welche Bedeutung erfüllt dieses Produkt im Leben der Zielgruppe?
Beim Regionalabend werden Jeanne Carré und Eva Caspary (Geschäftsführerinnen der insight europe gmbh) eine kurze Einführung in die Methode der Ethnographie geben und dann praxisrelevante Beispiele für den Einsatz der beiden ethnographischen Ansätze in der Marktforschung präsentieren und mit uns diskutieren. Die Referentinnen behandeln ebenso die Möglichkeiten der Nutzung von ethnografischer Forschung unter Berücksichtigung des deutschen Standesrechts.

20. Dezember 2011
Was hat Johann Sebastian Bach mit Marktforschung zu tun?
Wenn man sich mit den Kompositionen des bekannten Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach beschäftigt, merkt man, welchen Stellenwert Mathematik, Algebra und Arithmetik in seinem Schaffen hatte. Ist das schon die einzige Verbindung zu uns Marktforschern oder gibt es da noch mehr? Zum weihnachtlichen Jahresabschluss der BVM-Regionalgruppe Leipzig erfahren wir in einem Rundgang durch das neu gestaltete Bach-Museum Neues aus Bachs Leben und Wirken und haben anschließend Zeit, uns bei einem kleinen Buffet über die thematische Ausrichtung kommender BVM-Abende auszutauschen.

Regionalgruppe Niedersachsen

4. Dezember 2012
"Wie Google mittels Suchbegriff-Analysen Erkenntnisse aus dem Datenuniversum generiert"
Das Internet generiert unfassbare Informationsmengen. Tagtäglich. Dem Unternehmen Google stehen Milliarden Daten allein aus Suchanfragen weltweit zur Verfügung - und es nutzt diese unter anderem gewinnbringend für die Platzierung der passenden Werbeanzeigen. Zugleich macht Google Teile seines Datenpools kostenlos für jeden zugänglich und eröffnet damit auch uns Marktforschern interessante Möglichkeiten mit „big data“ zu arbeiten.
Daniel Meyer, Director Market Insights, Northern and Central Europe von der Google Germany GmbH, zeigt anhand von Beispielen aus der Online- und Offline-Welt, wie man Google-Daten nutzen kann. Er stellt vor, wie Suchanfragen mit klassischen Werbewirkungsmetriken aus der Primärforschung korrelieren und geht damit auch der Frage nach, ob das Arbeiten mit solchen Informationen klassische Forschungsansätze ersetzen kann.

18. September 2012
Das „optimierte“ Bauchgefühl - wie konsumentenerprobte Tools der internen Konzeptentwicklung mehr Substanz geben können.
Marketeers, Agentur und der Marktforscher sitzen um den Tisch und feilen an Konzepten für den nächsten Test. Welche Konzepte, welche Formulierungen schaffen es, diese erste Selektion zu überleben? Expertise und Bauchgefühl sind im internen Wettstreit.
Petra Langen, Geschäftsführerin von The Lifesights Company stellt Methoden wie „Speed Dating“ vor, die im kreativen internen Entwicklungsprozess mit kleinem Aufwand helfen können, eine optimierte Vorauswahl zu treffen. Zusammen mit Petra Langen werden wir ein Konzept per „Speed Dating“ optimieren und so die Anwendung und den Nutzen dieses Tools erfahrbar machen.

17. Juli 2012
Nachhaltigkeit im Kaufentscheid – Zwischen Egoismus und Altruismus?
Jörg Rosenbauer, Geschäftsführer von TheConsumerView, Bremen, stellt die in Kooperation mit der PR Agentur Edelman entstandene Verbraucherstudie inhaltlich und methodisch vor. Mit Hilfe eines zweiwöchigen Einkauftagebuchs wurden Motive und tatsächliche Handlungsmustern beim Kauf nachhaltiger Produkte qualitativ erfasst und später quantitativ verdichtet. Zentrale Fragen, die Einfluß auf die Nachhaltigkeitsstrategien in Unternehmen haben, werden beantwortet: Was verstehen Konsumenten unter Nachhaltigkeit? Welchen Stellenwert haben Nachhaltigkeitsaspekte im tatsächlichen Kaufverhalten von Konsumenten in verschiedenen Warengruppen (Lebensmittel, Tiernahrung, Körperpflege-, Reinigungs- und Hygieneprodukte). Welchen Kommunikationselemente signalisieren nachhaltige Herstellung?
Darüber hinaus wird beleuchtet, welche grundsätzlichen methodischen Überlegungen bei der Definition der Zielsetzung und Durchführung des Projektes Berücksichtigung fanden und welche Ableitungen Hersteller für ihre eigenen Marken bzw. Produkte bzgl. des Themas Nachhaltigkeit aus dieser Studie treffen können.

15. Mai 2012
Wissenswertes für ein gutes Fragebogendesign
Für die Qualität einer Studie sind fünf Dinge entscheidend: ein gutes Fragenkonzept, die Güte und hohe Beteiligungsquote der Befragten, die sorgfältige Analyse und verständliche Ergebnisaufbereitung. Mit der Qualität des Fragebogens steht und fällt jedoch die gesamt Studie. Worauf Sie dabei achten und welche Fehler Sie vermeiden sollten, erfahren Sie anhand einer Vielzahl konkreter Praxisbeispiele im Rahmen unseres nächsten BVM-Regionalabends von Rolf Pfleiderer, Director Media Research bei TNS Infratest.

7. Februar 2012
The Power of Co-Creation - Wie man mit kreativen Verbrauchern Insights in Ideen und Konzepte überführt
Innovation ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen in immer gesättigteren Märkten. Nur die Produkte können am Markt bestehen, die ins Herz des Konsumenten treffen.
Durch die frühzeitige Einbindung von Konsumenten in die konzeptionelle Innovationsphase wird der Grundstein für eine erfolgreiche Produktentwicklung und -vermarktung gelegt. Denn die Einbindung der Verbraucherperspektive erhöht die Relevanz und damit die Erfolgswahrscheinlichkeit neuer Produkte, Dienstleistungen oder Services.
Richard Gehling von TNS Infratest ist seit Jahrzehnten in der konsumentenzentrierten Innovationsentwicklung tätig und zeigt anhand eines Beispiels, welche Bereicherung und Vorteile die Zusammenarbeit mit kreativen Konsumenten darstellt.

12. Juli 2011
Präsentieren in kritischen Situationen
Die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen gleich mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
In seiner Präsentation zeigt Wolfgang Fritz Methoden, kritische Situationen erfolgreich zu meistern:
• Wie gehe ich mit unsachlicher Kritik um?
• Wie pariere ich einen Angriff?
• Wie schlichte ich einen Streit im Publikum, ohne hineingezogen zu werden?
• Wie präsentiere ich schlechte Ergebnisse, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden?

14. April 2011
Integration von Kundenbedürfnissen im Produktentstehungsprozess bei der MAN Truck & Bus AG
wir laden Sie ganz herzlich zu unserer nächsten Regionalveranstaltung ein, in der das Thema Integration von Kundenbedürfnissen im Produktentstehungsprozess im Fokus des Abends steht. Der Vortrag wird den Prozess der Produktentstehung bei einem Nutzfahrzeughersteller erläutern sowie auf die Rolle der Marktforschung in diesem Prozess eingehen.
Aufgrund steigender Kundenanforderungen und immer neuen Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld, wird der Prozess der Produktentstehung immer komplexer. Das Produkt muss bei der Markteinführung in höchstem Maße den Bedürfnissen der Kaufentscheider und Fahrer entsprechen und dabei auch die Markenversprechen erfüllen, um Erfolg zu erzielen. Eine Identifizierung der nötigen Produkteigenschaften ist daher unumgänglich. Mit Hilfe von zielgerichteter Marktforschung können die Anforderungen der Kunden an das Produkt nicht nur identifiziert und strukturiert, sondern auch priorisiert werden.

Regionalgruppe Nord

10. April 2013
Ich sehe was, was Du nicht siehst!"

Gestalterische, visuelle und auch künstlerische Verfahren sind in der qualitativen Forschung beliebt. Das Spektrum reicht von Collagenerstellung bis hin zum Einsatz professioneller Grafiker oder Designer. Dies ermöglicht tiefergehende Insights als bei einer rein verbalen Exploration. Die Verfahren werden häufig auch im Übergang zur Innovationsentwicklung eingesetzt.

Referenten: Sandra Schmidt, IP Deutschland, Monika Heimann und Michael Schütz INNCH

7. Februar 2013
Entdecken Sie die Archetypen für das Markenmanagement
Archetypische Helden sind intuitive Vorbilder, Sinnbilder und Leitfiguren für unser tägliches Denken und Handeln. Neuroversum® verknüpft erstmals das aktuelle Wissen der psychologischen Motivforschung mit den Anforderungen der neuen Medienrealität. Empirisch valide und wissenschaftlich fundiert zeigt die Markenberatung so neue Wege auf, um Menschen wieder effizient zu erreichen: von der strategischen Ausrichtung einer Marke bis hin zur motivational relevanten, crossmedialen Umsetzung.
Referent: Vincent Schmidlin, Vorstand bei Scholz & Friends und Gründer von Neuroversum®

6. November 2012
Wie Google mittels Suchbegriff-Analysen Erkenntnisse aus dem Daten-Universum generiert
Große Repräsentativbefragungen zählen 2.000, manchmal 3.000 Befragte, Media-Analysen auch mal 25.000. Dem Referenten dieser Veranstaltung stehen Milliarden Datensätze zur Verfügung.
Daniel Meyer von der Google Germany GmbH zeigt an vielen Beispielen, was es mit diesen Market Insights auf sich hat, wie Marktforschungsdaten aus Suchbegriff-Abfragen generiert werden, wie Google Trends erkennt, wenn andere diese noch nicht einmal ahnen, und vieles mehr!

27. September 2012
“Research in action” - Occupy meets Marktforschung
Occupy – Nur ein vorübergehendes Phänomen oder ein nachhaltiger Ausdruck eines ernstzunehmenden Wunsches nach weitreichenden Veränderungen? Um dies zu erforschen, hat die GIM Heidelberg eine Studie zum Thema Occupy durchgeführt und drei verschiedene Zielgruppen erforscht: Occupy-Aktivisten, Occupy-affine Bankkunden und Occupy-affine Bankangestellte.
In ihrem Vortrag werden die Referenten über methodische Herausforderungen bei der Durchführung der Studie (z.B. wie kommt ein Marktforscher ins Occupy-Camp?), über konkrete Kritikpunkte am Finanzwesen sowie konkrete Lösungsansätze referieren, die von den drei Zielgruppen überraschend ähnlich formuliert wurden.
Die Studie zeigt, dass Occupy weit mehr ist als nur destruktive Kritik und abgehobene Utopie, sondern offenbar ein auf breiter Ebene angelegter Ausdruck einer Sehnsucht nach nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderungen.

8. Mai 2012
Zurück in die Zukunft der Qualitativen Marktforschung - Die Dialogische Introspektion - Der Königsweg zum Erleben des Konsumenten
Wie erleben Menschen / Konsumenten Gegenstände, Produkte, Dienstleistungen, Situationen? Wie können wir als Marktforscher oder Kunden davon erfahren?
Viele qualitative Methoden und Techniken versuchen Konsumenten zu umkreisen und zu verstehen, wie beispielsweise die Gruppendiskussion, die sich auf Meinungen und Einstellungen konzentriert. Neuromarktforschung misst gar die Aktivitäten des Gehirns, um Konsumenten auf die Spur zu kommen.
Die Dialogische Introspektion erfasst, was und wie Konsumenten erleben. Das subjektive Erleben des Konsumenten ist bedeutsam dafür, wie Produkte erfahren werden. Es bildet die Basis für Konsumentscheidungen und spiegelt Erfahrungen bei der Produktverwendung und -nutzung.
Die an der Universität Hamburg entwickelte Forschungsmethode* setzt für die Erfassung des Erlebens auf Selbstbeobachtung, Nacherleben, Beschreiben und Umschreiben innerer Prozesse sowie das Erzählen und Berichten darüber. Jeder Teilnehmende erlebt subjektiv – nur für sich – wobei die Gruppe, in der anschließend berichtet wird, als Katalysator dient, um die Introspektion zu verbessern und sie für eine Analyse zugänglich zu machen.
Was machen wir an diesem Abend?
• Wir machen gemeinsam eine Dialogische Introspektion!
• Wir berichten vom wissenschaftlichen Hintergrund dieser Methode und wie sie sich in der qualitativen Marktforschung einsetzen lässt – mit hoffentlich anregender Diskussion.

17. April 2012
Marktforschung wird Mobile, Social, Local: Einsatzgebiete und Nutzen digitaler Forschungsmethoden
Die Digitalisierung bringt eine Reihe von Herausforderungen aber auch Chancen für Unternehmen. Die Zielsetzung, Entscheidungsträgern in Unternehmen kontinuierlich den optimalen Informationsstand zu liefern, bedingt für die Marktforschung Zweierlei: Sie muss Lösungen vorhalten, die das schnelllebige, digitale Marktgeschehen mit all seinen Einflüssen beschreiben und planbar machen - und derweil auch den eigenen Wertschöpfungsprozess für die neue Welt evolutionieren.
Dieser Vortrag von Cathrin Hiller (Ipsos GmbH) zeigt welche Änderungen allein in den letzten Jahren durch die Digitalisierung auf Unternehmen zugekommen sind und welche neuen Lösungen die Marktforschung dafür bereithält.
Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt wie Web Monitoring, Research Communitys, Mobile Surveys und Journeys in der Marktforschung eingesetzt werden und welchen Nutzen sie haben. Abschließend werden alle Methoden hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen sowie des Stellenwertes im klassischen Marktforschungskontext diskutiert.

28. Februar 2012
Wissenswertes für ein gutes Fragebogendesign
für die Qualität einer Studie sind fünf Dinge entscheidend: ein gutes Fragenkonzept, die Güte und hohe Beteiligungsquote der Befragten, die sorgfältige Analyse und verständliche Ergebnisaufbereitung. Mit der Qualität des Fragebogens steht und fällt jedoch die gesamt Studie. Worauf Sie dabei achten und welche Fehler Sie vermeiden sollten, erfahren Sie anhand einer Vielzahl konkreter Praxisbeispiele im Rahmen unseres nächsten BVM-Regionalabends von Rolf Pfleiderer, Director Media Research bei TNS Infratest.

17. Januar 2012
Tiefenpsychologische Bewertung von Markenkommunikation „Wir überlegen viel und entscheiden doch anders“
Die neurologische Forschung hat gezeigt, dass unser Handeln viel stärker durch unbewusste Triebkräfte als durch bewusste Reflektion gesteuert wird. Die Tiefenpsychologie erlebt in diesem Zusammenhang eine Renaissance.
Hiervon ausgehend stellt sich die Frage: Wie bestimmt unser Unbewusstes unser Verhalten oder warum Axe kein normales Deo und die Allianz mehr als eine Versicherung ist?
Wir haben gelernt, dass das kollektive Unbewusste oder anders ausgedrückt archetypische Bilder unsere Wünsche und Erwartungen bestimmen. Unser Verhalten erklärt sich aus dem Konflikt zwischen diesen Wünschen und Erwartungen und unseren rationalen Überlegungen. Häufig bleiben diese die Verlierer bei unseren Entscheidungen.
Dies und welche Auswirkung dies auf die Kommunikation von Marken hat möchte Melanie Sommer von RSG Marketing Research anhand einiger Fallbeispiele verdeutlichen.

6. Dezember 2011
Eine Zeitreise ins Jahr 2021 – und adventliches Get-together
zum Jahresende haben wir etwas Besonderes geplant:
Zuerst nimmt Sie Martin Bromber von TrendONE auf eine spannende multimediale Trendreise in das Jahr 2021 mit: Welche Trends erwarten uns: Das Internet explodiert auf der Straße und wird zum Outernet, Gamification oder wie motiviere ich den Konsumenten spielerisch und die Konvergenz der Medien sind nur drei Stationen der Reise.
Danach findet zum Ausklang der Veranstaltung ein adventliches Get-together bei Glühwein und einem kleinen Imbiss statt. Natürlich sind Sie auch nur zum Get-together willkommen.
Also: Fasten your seatbelts and get ready for boarding!
Wir danken den Sponsoren Harris Interactive, Ipsos und TNS Infratest, die diese Veranstaltung ermöglichen.

8. November 2011
Schneewittchen musste mehrmals wach geküsst werden… - 15 Jahre Kundenzufriedenheitsforschung im Industrieunternehmen Dräger
Kundenzufriedenheitsforschung wurde erst zu Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts in der deutschen Unternehmenswelt ein echtes Strategieformat.
Die Drägerwerk AG als ein weltweit führendes Unternehmen, wenn es darum geht, Leben zu schützen, zu unterstützen oder zu retten, stellte sich der Herausforderung, ein geeignetes Erhebungs- und Darstellungssystem zu entwickeln. Nach der ersten Euphorie und viel Hoffnung stellte sich auch gewisse Ernüchterung ein. Kontinuierliche Fortentwicklung, viele Erfahrungen und Verbesserungen haben am Ende indes zu einer dienlichen internen Prozesslandschaft geführt, die immer wieder neu eine große Bedeutung für das strategische Kundenbeziehungsmanagement entfaltet. Was leistet also Kundenzufriedenheitsforschung wirklich? In dem Vortrag wird ein Überblick von den Anfängen bis zum heutigen Stand vermittelt und was in der Umsetzung von Erkenntnissen für die operative Arbeit und im strategischen Managementsystem übrig bleibt.
Der Referent Reinhard Honerlage ist Projektmanager bei der Drägerwerk AG und dort seit den 90er Jahren für die Kundenzufriedenheitsforschung verantwortlich.

12. September 2011
Wie man mit kreativen Konsumenten Insights in Ideen und Konzepte überführt
Innovation ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen in immer gesättigteren Märkten. Nur die Produkte können am Markt bestehen, die ins Herz des Konsumenten treffen.
Durch die frühzeitige Einbindung von Konsumenten in kreative Prozesse wird der Grundstein für eine erfolgreiche Produktentwicklung und -vermarktung gelegt. Dies ist relevant bei Produkten, Dienstleistungen oder Kommunikationskonzepten. ‚Mainstream’ Konsumenten verschließen sich oft vor Innovationen. Für sie ist es schwer, über den Tellerrand zu schauen. Während kreativer Prozesse öffnet die Zusammenarbeit mit speziellen, kreativen Konsumenten neue Wege.
Richard Gehling von TNS Infratest ist seit Jahrzehnten in der konsumentenzentrierten Innovationsentwicklung tätig und zeigt anhand eines Beispiels, welche Bereicherung und Vorteile die Zusammenarbeit von kreativen Konsumenten in den Frühphasen der Produktentwicklung darstellen.

26. April 2011
Führung Lufthansa Technik in Hamburg und Vortrag
Für unseren Regionalabend am 26. April 2011 haben wir etwas Besonderes geplant:
Wir starten um 16:30 Uhr mit einer Führung durch die Hallen der Lufthansa Technik in Hamburg. Es gibt viel zu sehen…
Anschließend folgt um 20:00 Uhr ein Vortrag. Das Get-Together ab 19:30 Uhr wird etwas opulenter und dient der Stärkung:
Wie geht man effizient mit der Vielzahl an Informationsquellen um, mit denen Betriebsmarktforscher jeden Tag konfrontiert werden? Wie erhält man Zugriff zu Informationen, wenn diese gebraucht werden? Vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten im Umgang mit Informationsquellen aller Art entwickelte die Lufthansa Technik zusammen mit der TextTech GmbH seit Januar 2009 das Tool „Insight Mining“, bei dem erstmals Text Mining-Methoden, die bisher in erster Linie für Web 2.0 Analysen eingesetzt wurden, für ein Knowledge Management System verwendet werden. Dadurch wurde ein Werkzeug geschaffen, welches sowohl den hohen Anforderungen der betrieblichen Marktforschung gerecht wird als auch eine Implementierung in anderen Unternehmen erlaubt
Stefan Althoff (Lufthansa Technik AG) und Dr. Peter Gentsch (TextTech GmbH) werden uns das Tool, für das sie im Juni 2010 den BVM-Innovationspreis erhalten haben, präsentieren und Einsatzmöglichkeiten in der betrieblichen Marktforschungspraxis vorstellen.

1. März 2011
Erfolgreich internationale Marktforschung: Was zu beachten ist
Die wachsende Bedeutung von internationaler Marktforschung verlangt von dem Marktforscher Kenntnisse über das Verhalten und die Erwartungen in unterschiedlichen Ländern und Kulturen und deren Auswirkungen in der Marktforschungspraxis. Wie geht man souverän mit kulturellen und gesellschaftlichen Unterschieden um?
John Attfield arbeitet seit Jahrzehnten in der internationalen Marktforschung und berichtet aus seinen Erfahrungen über Unterschiede in Bereichen wie z.B.:
• die Anwendung und Interpretation von Skalen
• Milieu und soziale Schicht
• Datenschutz und Privatsphäre
• Online-Nutzung und Online-Panels
• Unterschiede in der qualitativen Marktforschung
• Incentivierung
• Umgang mit Ärzten und anderen speziellen Zielgruppen

11. Januar 2011
Präsentieren in kritischen Situationen
Die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen gleich mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
In seiner Präsentation zeigt Wolfgang Fritz Methoden, kritische Situationen erfolgreich zu meistern:
• Wie gehe ich mit unsachlicher Kritik um?
• Wie pariere ich einen Angriff?
• Wie schlichte ich einen Streit im Publikum, ohne hineingezogen zu werden?
• Wie präsentiere ich schlechte Ergebnisse, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden?

Regionalgruppe Rhein-Main

7. Mai 2013
"Den Homo Heuristicus verstehen – Sieg der Emotion über die Kognition?!"
Mit welchen psychologischen „dualen“ Modellen lässt sich das Zusammenspiel expliziter und impliziter Prozesse besser verstehen, welche praktischen Implikationen ergeben sich hieraus für die Zusammensetzung von Marktforschungsinstrumenten (etwa im Bereich der Packungs- und Werbeforschung).
Referent: Dirk Frank, ISM GLOBAL DYNAMICS

5. Februar 2013
"Szenarien Logistik 2050 – Mit Marktforschung den Blick in die Zukunft unterstützen"

Das Jahr 2050 suggeriert bei vielen eher Science Fiction, aber Marktforschung? Wie kann die Marktforschung den Blick in die Zukunft unterstützen? Mit der Studie "Logistik 2050" blickt die Deutsche Post DHL in die Zukunft: In unterschiedlichen Szenarien werden mögliche Entwicklungen in den kommenden Jahrzehnten aufgezeigt. In dem Vortrag wurde erläutert, wie die Szenarien entwickelt wurden und wie die für die zukünftigen Entwicklungen wichtigsten Einflussfaktoren bestimmt wurden und wie das interne Expertenwissen in die Szenarioentwicklung einbezogen wurde. Matürlich wird der Blick auf 2050 gerichtet.
Referentin: Doris Sibum, Leiterin MRSC - Market Research Service Center, Deutsche Post DHL

5. Dezember 2012
"Markenführung und Markenforschung im post-digitalen Zeitalter"
Marken umgeben uns ständig, sie bieten Orientierung und wollen verführen. Sie begegnen uns über die verschiedensten Kanäle, und sollen doch jeweils eine konsistente Botschaft kommunizieren. Marktforscher und Marketeers stehen dabei vor dem Problem, wie sich jede Art von Begegnung zwischen Menschen und Marken (egal ob analog oder digital, medial oder non-medial, steuerbar oder nicht steuerbar) in einer einheitlichen Währung messen lässt.
Referentin: Heike Kindel, Musiol Munzinger Sasserath GmbH

16. Oktober 2012
"Guerilla Marketing: Alternative Werbeformen als Techniken der Produktinszenierung"
Mit neuen Werbeformen haben Werbeindustrie und Marketingverantwortliche die Chance auf unkonventionellem, überraschendem und humorvollem Weg verstärkte Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe zu erzeugen. Die Marktforschung kann aufzeigen, wie das geschieht. Guerilla-Produktinszenierungen sind solche neuen Werbeformen im Rahmen des Guerilla Marketings. Diese erfreuen sich zunehmender Beliebtheit in der Markenkommunikation. Marken und Produkte werden dabei in vielfältiger Art und Weise meist dreidimensional im öffentlichen Raum inszeniert.
Dr. Kai Harald Krieger ist Gründer der jungen Agentur Krieger & Krieger für kreative Markenkommunikation und Künstler im Street-Art-Künstlerkollektiv 3Steps. Für seine Dissertation, die von Prof. Franz-Rudolf Esch an der EBS Business School in Oestrich-Winkel betreut wurde, erhielt er den Preis „Nachwuchsforscher des Jahres 2012“ des BVM. Krieger beeindruckte durch die hervorstechende Bearbeitung des höchst komplexen Forschungsgegenstandes, den Einsatz innovativer Methoden und die Entwicklung eines Werbewirkungsmodells, welches für die Forschungspraxis nützliche Erkenntnisse liefert. Seinen Forschungsschwerpunkt wird er uns beim Regionalabend vorstellen.

13. September 2012
"Research in action – Occupy meets Marktforschung"

Occupy – Nur ein vorübergehendes Phänomen oder ein nachhaltiger Ausdruck eines ernstzunehmenden Wunsches nach weitreichenden Veränderungen? Die vorgestellte Studie zeigt, dass Occupy weit mehr ist als nur destruktive Kritik und abgehobene Utopie, sondern offenbar ein auf breiter Ebene angelegter Ausdruck einer Sehnsucht nach nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderungen.
Referenten: Dr. Tomas Jerkovic und Jochen Resch, GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung, Heidelberg

29. Mai 2012
Consumer Neurosciences – Zwischen Hoffnung und Wirklichkeit
Wenn 90% unserer Entscheidungen unbewusst gefällt werden – was können Marktforscher dann überhaupt messen? Kognitions- und Hirnforschung haben hier in den letzten 20 Jahren große Fortschritte in der Erforschung dieses „Unbewussten“ gemacht. Und viele dieser Erkenntnisse befassen sich mit Konsumentscheidungen: Wie Marken unsere Entscheidungen entlasten, warum Rabatte wirken, wie Preise unser Geschmacksempfinden beeinflussen.
Fast gleichzeitig hat sich in den letzten Jahren eine bunte Forschungsgemeinde etabliert, die unter dem Namen „Neuro-Forschung“ verspricht, diese Erkenntnisse und Methoden für die Marktforschung und Markenführung nutzbar zu machen.
Professor Dr. Bernd Weber wird in seinem Vortrag zeigen, welche Erkenntnisse realistischerweise mit dieser Art der Forschung gewonnen werden können, wie weit sie verallgemeinerbar sind, und wo ihre Grenzen liegen.
Professor Weber leitet den Bereich „NeuroCognition“ bei Life & Brain GmbH und ist Mitglied des Board of Directors im Center for Economics and Neurosciences an der Universität Bonn. Gleichzeitig hält er den Vorsitz für Deutschland in der „Neuromarketing Science & Business Association“.

23. Februar 2012
Semiotik – der Schlüssel zum Unbewussten?
als Marktforscher sind wir überzeugt, dass wir unser Ziel erreichen, wenn wir Individuen zu ihren Meinungen, Motivationen und Absichten befragen. Aber selbst vordergründige Gedanken und Gefühle können wir dem Konsumenten nicht immer umstandslos entlocken. Gar nicht zu reden von der Ebene des Unbewussten - hier stoßen wir sogar mit elaborierten Techniken oft an Grenzen.
Die Semiotik ist ein möglicher Schlüssel! Mit dem Wissen darum, wie die Zeichensprache eines Stimulus typischerweise in einem Kulturkreis und für eine Produktkategorie decodiert wird, können wir die Grenze des Unbewussten überschreiten.
Sigrid Schmid wird in ihrem Vortrag zeigen, wie semiotische Analysen funktionieren, und wann sie der Konsumentenforschung zur Seite gestellt werden können.
Dr. Sigrid Schmid arbeitet bei der GIM in Heidelberg und verantwortet dort im Management Board den Bereich Forschung & Entwicklung. Qualitative Methoden beständig neu zu denken und weiter zu entwickeln steht dabei ganz oben auf ihrer Agenda.

24. November 2011
The Power of Co-Creation: Wie man mit kreativen Verbrauchern Insights in Ideen und Konzepte überführt.
Innovation ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen in immer gesättigteren Märkten.
Nur die Produkte können am Markt bestehen, die ins Herz des Konsumenten treffen.
Durch die frühzeitige Einbindung von Konsumenten in die konzeptionelle Innovationsphase wird der Grundstein für eine erfolgreiche Produktentwicklung und -vermarktung gelegt. Denn die Einbindung der Verbraucherperspektive erhöht die Relevanz und damit die Erfolgswahrscheinlichkeit neuer Produkte, Dienstleistungen oder Services.
Richard Gehling von TNS Infratest ist seit Jahrzehnten in der konsumentenzentrierten Innovationsentwicklung tätig und zeigt anhand eines Beispiels, welche Bereicherung und Vorteile die Zusammenarbeit mit kreativen Konsumenten darstellt.

30. August 2011
DigiViduals™: Zielgruppen verstehen und Insights generieren mit Research Robots
In der qualitativen Forschung stellen wir uns offline wie online immer wieder den folgenden drei Herausforderungen:
• Wo sind versteckte Potenziale, die wir noch nicht einmal ahnen?
• Welche Alternative zur künstlichen, lebensfernen Interviewsituation haben wir?
• Wie kommen wir von blutleeren Beschreibungen zum wirklichen Verstehen von Zusammenhängen?
DigiViduals™ sind Research Robots, die so programmiert werden, dass sie einen Persönlichkeitstyp, eine Marke oder einen Trend repräsentieren. Einmal auf ihre virtuelle Reise durch das Internet geschickt, helfen sie uns den Alltag unserer Zielgruppen besser zu verstehen. Wir zeigen, wie man mit DigiViduals™ zu neuen Erkenntnissen gelangt, ohne unsere Zielgruppe durch Fragen oder einen Moderator zu beeinflussen. Ungleich spannender wird es jedoch sein zu sehen, wie sich aus tiefem Verständnis für den Alltag der Zielgruppen frische Insights und neue Ideen entwickeln lassen.
Unser Referent, Jonathan Gable, ist seit 2009 Geschäftsführer der BrainJuicer GmbH und hat auf Kunden- und Agenturseite langjährige Erfahrung in der Marktforschung und in der Entwicklung von verbraucherorientierten Innovationen.

8. Juni 2011
Psycho-Logical Pricing: Fehler und Chancen in Preisforschung und Preisgestaltung
Jahrelang hat ein hartnäckiges Phantom die Preisforschung heimlich beherrscht: Der Homo Oeconomicus. Man ging sicher davon aus, dass die Konsumenten perfekt über Preise informiert sind und möglichst viel Leistung für möglichst wenig Geld haben wollen. Diese Annahme ist nicht nur falsch, sie verstellt den Blick auf wertvolle Chancen und führt zu Preisstrategien, die am Ende den Konsumenten genau zu dem preissensitiven Verhalten erziehen, das man so sehr fürchtet.
Dr. Florian Bauer, Vorstand der Vocatus AG, München, zweimaliger Gewinner des Preises der Deutschen Marktforschung, wurde für dieses Paper mit dem ESOMAR Excellence Award ausgezeichnet. Er wird an vielen Fallbeispielen aufzeigen, wie der Konsument wirklich mit dem Preis umgeht, und welche Margenpotenziale sich ergeben können, wenn man einen methodischen Ansatz verfolgt, der preispsychologische Fakten korrekt abbildet.

29. März 2011
Qualitative Onlineforschung – mehr als des Kaisers neue Kleider; oder: Die Entdeckung des Unerwarteten mit Bulletin Boards!
Qualitative Onlineforschung ist kein Ersatz sondern eine signifikante Erweiterung des klassischen qualitativen Methodenkanons. Legt man den Schwerpunkt auf die Stärken des Mediums, ergeben sich methodische Benefits weit jenseits des magischen Dreiecks aus Kosten, Zeit und Qualität. Am Beispiel der Entdeckung von Consumer Insights mit Online-Bulletin Boards möchten wir zeigen, wie „Online“ einen substanziellen Beitrag zur Generierung von Produkt- und Kommunikationsideen leisten kann.
Unser Referent Gábor Hahn ist Leiter der qualitativen Marktforschung von Harris Interactive Deutschland und betreut hier neben der Projektarbeit auch die qualitative Methodenentwicklung – online und offline.

Regionalgruppe Rhein-Neckar

28. Februar 2013
Präsentieren in konfliktreichen Situationen

Die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
Referent: Wolfgang Fritz, Fritz Kommunikationstraining

15. November 2012
Mitarbeiter und Kundenevents messbar machen – Oder: Warum Events für die Marktforschung keine Black Box sein müssen.
Events gehören heute wie selbstverständlich zum Kommunikationsinstrumentarium vieler Unternehmen. Die Kontrolle des Event-Erfolgs mit Instrumenten der Marktforschung ist jedoch keineswegs selbstverständlich.
Dies ist umso erstaunlicher, als das Involvement in solche Veranstaltungen seitens Kunden und Mitarbeitern meist sehr groß ist und daher Einstellungs- und Verhaltensänderungen durchaus einen großen Effekt haben können.
Worin liegt dieses Defizit in der Marktforschung begründet? Was sind die Besonderheiten von Events und die Besonderheiten ihres Controllings? Wie sieht eine Erfolgsmessung von Events in der Praxis aus, welche marktforscherischen Instrumente können dabei zum Einsatz kommen?
Wir freuen uns zu diesen spannenden Fragen zwei ausgewiesene Experten begrüßen zu dürfen. Professor Hans Rück von der Fachhochschule Worms ist Spezialist für das Thema Eventmanagement und Eventcontrolling und beschäftigt sich seit Jahren mit der forschungstauglichen Etablierung von Messinstrumenten in diesem Bereich. Dr. Martin Binder von BASF SE wiederum ist u.a. zuständig für die Durchführung der Kommunikationsforschungsmaßnahmen im Unternehmen und arbeitet zurzeit an der Evaluation einer weltweiten Roadshow zur Einführung der neuen BASF-Strategie.

24. Juli 2012
Datenfusion in der Marktforschung – „Aus Babies ähnlicher Abstammung eineiige Zwillinge machen?!“
Datenfusionen aus unterschiedlichen Quellen gehören häufig schon zu den Standardanwendungen in der Marktforschung. Ob es um Reichweitenerhebungen von Medien, Verbraucherpanels, Ad Hoc Umfragen oder Werbetracking-Studien geht, unterschiedliche Daten-quellen werden häufig miteinander fusioniert und ausgewertet.
Und doch haftet dem Thema Datenfusion immer etwas Unbestimmtes an. Unter welchen Bedingungen Daten fusioniert werden können, welche Vorgehensweisen zur Verfügung stehen und mit welcher Sicherheit Aussagen auf Grundlage solcher fusionierten Daten gefällt werden, dies ist häufig unklar.
Um hier Klarheit zu schaffen haben wir mit Dr. Gerhard Franz einen Fachmann geladen, der aus seiner Erfahrung heraus zum Thema Datenfusion referieren wird. Seit vielen Jahren praktiziert er Datenfusionen, u.a. für die anerkannte Studie „VerbraucherAnalyse“. Wo liegen die Ansprüche, was ist die Realität und wie stellt sich die Verwendung fusionierter Daten dar – das sind Fragen, auf deren Beantwortung wir uns freuen.

31. Januar 2012
Social Media – Einblicke und Ausblicke: Ist erfolgreiche Marktforschung in sozialen Netzwerken möglich?
Wer von Ihnen ist NICHT bei XING oder facebook, liest KEINE Blogs und informiert sich NICHT über Wikipedia? Social Media ist ein Trendthema, das uns alle berührt – sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht.
Unser Referent Fabian Sippel wird in seinem Vortrag über das Social Media Marketing und die daraus resultierenden Anforderungen an die Unternehmen berichten. Aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz wird er Best- und Bad-Practice Beispiele aus der Praxis vorstellen und die Möglichkeiten für die Marktforschung in und über soziale Netzwerke beschreiben. Ferner wird Martin Sippel über das Mobile Web und zukünftige Trends berichten.

17. November 2011
Treiberanalysen in der Praxis anwenden
die Frage, was sind die entscheidenden Faktoren damit Kunden zufriedener, Marken attraktiver oder Mitarbeiter stärker an das Unternehmen gebunden werden, stellt sich dem Marktforscher sehr häufig in seiner Forschungstätigkeit. Entscheidend ist dabei, wie priorisieren, um den größtmöglichen Erfolg mit den gegebenen Ressourcen zu erreichen.
Etwas methodischer formuliert: Wie lassen sich die stärksten Treiber für die Gesamtbeurteilung aus einer Vielzahl von Teilaspekten oder -leistungen ermitteln? Und das insbesondere dann, wenn die konkrete Handlungsorientierung im Vordergrund steht?
Stefan Schmelcher, Director Customer Excellence bei Harris Interactive, wird über das Thema anhand von Fallbeispielen aus der Praxis referieren. Vor allem geht es dabei um folgende Aspekte:
• Welche Kriterien helfen, die richtige Treiberanalyse für die jeweilige Fragestellung und Zielsetzung auszuwählen?
• Wie sind die Ergebnisse zu interpretieren, um tatsächlich die strategische und operative Umsetzung der Erkenntnisse im Unternehmen zu ermöglichen?
In seinem Vortrag geht es Stefan Schmelcher besonders um die praktische Anwendbarkeit der unterschiedlichen Verfahren. Von daher: Wir sind gespannt und freuen uns, Sie an diesem Abend begrüßen zu können.

17. Mai 2011
Modernes Data Management auf der Grundlage der Text Mining-Technologie
Wie geht man effizient mit der Vielzahl an Informationsquellen um, mit denen Betriebsmarktforscher jeden Tag konfrontiert werden? Wie erhält man Zugriff zu Informationen, wenn diese gebraucht werden? Vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten im Umgang mit Informationsquellen aller Art entwickelte die Lufthansa Technik zusammen mit der TextTech GmbH seit Januar 2009 das Tool „Insight Mining“, bei dem erstmals Text Mining-Methoden, die bisher in erster Linie für Web 2.0 Analysen eingesetzt wurden, für ein Knowledge Management System verwendet werden. Dadurch wurde ein Werkzeug geschaffen, welches sowohl den hohen Anforderungen der betrieblichen Marktforschung gerecht wird als auch eine Implementierung in anderen Unternehmen erlaubt.
Stefan Althoff (Lufthansa Technik AG) und Dr. Peter Gentsch (TextTech GmbH) werden uns das Tool, für das sie im Juni den letztjährigen BVM-Innovationspreis erhalten haben, präsentieren und Einsatzmöglichkeiten in der betrieblichen Marktforschungspraxis vorstellen.

13. April 2011
Implizite Werbewirkung von Verpackungen
Neuropsychologische Studien bestätigen, was Psychologen schon lange glauben: Der Packungsauftritt übermittelt implizite Botschaften über Marke und Produkt, die vom Konsumenten intuitiv und schnell erfasst werden. Diese intuitiven Bewertungen entscheiden letztlich über den Markterfolg von Produkten und Marken, können vom Konsumenten jedoch nicht begründet werden.
Die aktuelle Herausforderung für die psychologische Marktforschung besteht nun darin, abseits der apparativen Hirnforschung valide und zuverlässige Methoden zu entwickeln,
- mit denen die implizite Wirkung von Werbemitteln aufgedeckt sowie
- ihre Relevanz bei der Prognose von Markterfolg bzw. Misserfolg geprüft werden kann.
Wir freuen uns, zu diesem Thema Ulrike Oberascher und Julia Roßteuscher vom IFM Mannheim begrüßen zu dürfen. Das IFM Mannheim hat mehrere Grundlagenstudien zur Erfassung der impliziten Werbewirkung am Beispiel von Verpackungen durchgeführt. Der Forschungshintergrund und die Ergebnisse dieser Studien werden im Vortrag vorgestellt.

17. März 2011
Wie Google mittels Suchbegriff-Analysen Erkenntnisse aus dem Daten-Universum generiert
Große Repräsentativbefragungen zählen 2.000, manchmal 3.000 Befragte, Media-Analysen auch mal 25.000. Dem Referenten dieser Veranstaltung stehen Milliarden Datensätze zur Verfügung. Nein, das ist kein Druckfehler.
Wir freuen uns auf Daniel Meyer von der Google Germany GmbH. Auf seiner Visitenkarte steht Product Marketing Manager - EU Market Insights Team. Was es mit diesen Market Insights auf sich hat, wird uns Daniel Meyer anschaulich an vielen Beispielen darstellen. Er wird uns unter anderem zeigen, wie Marktforschungsdaten aus Suchbegriff-Abfragen generiert werden, wie Google Trends erkennt, wenn andere diese noch nicht einmal ahnen, u.v.m.!

17. Februar 2011
Fragebogengestaltung: Nur eine Aneinanderreihung von Fragen oder eine Kunst?!
mit diesem BVM-Regionalabend möchten wir uns an alle Betriebs- und Institutsmarktforscher wenden, die sich mit der Erstellung von Fragebogen beschäftigen. Jeder, der das tut, weiß um die mitunter kniffligen Dinge der neutralen Formulierung, der Reihenfolgeeffekte, usw.!
Prof. Dr. Dieter Roth von der Universität Heidelberg und ehemaliger Leiter der Forschungsgruppe Wahlen geht in seiner Analyse sogar noch einen Schritt weiter und fragt: „Warum gibt es so viele schlechte Fragen im Interview?“
Er wird uns zunächst das Regelwerk der Fragenformulierung vorstellen, um dann an vielen Beispielen aus aktuellen Fragebögen (aus den Medien und frei zugänglichen Studien) zu zeigen, welche Verstöße gegen diese Regeln vorkommen. Dabei lässt sich trefflich diskutieren, ob diese Fehler aus Unkenntnis der Materie entstehen, oder ob es sich um Versuche der Manipulation handelt.
Wer valide Daten erheben will und einen Fragebogen zu gestalten hat, der auch an ein Thema fesselt, dass den Befragten nicht besonders interessiert, muss sich in der Kunst der Fragebogengestaltung üben.

Regionalgruppe Rhein-Ruhr

19. März 2013
Wer spielt mit? Reaktionen verschiedener Kulturen auf kreative Fragetechniken in Online-Befragungen
Vor dem Hintergrund sinkender Teilnahmebereitschaft von Befragten und der Sicherung hoher Antwortqualität ist in den letzten Jahren das Thema der motivierenden Fragebogengestaltung immer wichtiger geworden, gerade im Bereich von Online-Umfragen. Die Schlagworte „Surveytainment“ und „Gamification“ sind in aller Munde. Aber was bewirken solche kreativen Fragetechniken, gerade im interkulturellen Vergleich?
Referent: Sasha Shirangi, Account Director bei GMI

27. Februar 2013
Der Net-Promoter-Score: Segen oder Fluch der Kundenzufriedenheitsforschung?
Der Net Promoter Score (NPS) als Instrument zur Messung der Kundenloyalität und Kundenzufriedenheit wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Die Konzentration auf eine Kennzahl zur Messung der Kundenloyalität wird von Kritikern als unzulässige Verkürzung eines in Wahrheit sehr komplexen Beziehungsgeflechts abgelehnt, während die Befürworter ihn als statistisch signifikanten Prädiktor für Umsatzwachstum und somit Unternehmenserfolg betrachten. Prof. Dr. Oliver Schwarz (Hochschule Heilbronn) beleuchtet kritisch die Argumente der beiden „Lager“ und stellt einen methodischen Lösungsansatz vor, der dabei hilft, Fehlinterpretationen des NPS und daraus resultierende zweifelhafte Schlussfolgerungen zu vermeiden. Zwei Fallbeispiele verdeutlichen die praktische Umsetzung dieses Ansatzes.

13. November 2012
Wissenswertes für ein gutes Fragebogendesign
Was macht einen guten Fragebogen aus?
Für die Qualität einer Studie sind fünf Dinge entscheidend: ein gutes Fragenkonzept, die Güte und hohe Beteiligungsquote der Befragten, die sorgfältige Analyse und verständliche Ergebnisaufbereitung. Mit der Qualität des Fragebogens steht und fällt jedoch die gesamte Studie. Worauf Sie dabei achten und welche Fehler Sie vermeiden sollten, erfahren Sie anhand einer Vielzahl konkreter Praxisbeispiele von Rolf Pfleiderer, Director Media Research bei TNS Infratest.

5. September 2012
Second Screen - Die Macht des zweiten Bildschirms. Wie die Parallelnutzung von TV und Internet den Medienkonsum verändert und die Marktforschung vor neue Herausforderungen stellt.
„Second Screen“ steht für die elektronischen Endgeräte wie Smartphones und Tablets, die es den TV – Zuschauern ermöglichen mit dem Fernsehprogramm zu interagieren.
Das Phänomen des interagierenden Zuschauers wurde bereits in Studien aus den USA und UK beschrieben und ist eines der wichtigsten Entwicklungen in der TV-Branche der nächsten Jahre, da es Programmmachern, Werbung und Marktforschung neue Möglichkeiten bietet.
Am Mittwoch, den 5. September, führt uns unser Referent Boris von Heesen in die Thematik des „Second Screens“ ein und stellt uns Auszüge aus der Studie „Second Screen Zero“ vor, die im Juli erschienen ist.

13. Juli 2012
Sommer am Rhein: Networking Event exklusiv für Mitglieder
Im Rahmen unserer Regionalveranstaltungen möchten wir Sie zur Abwechslung zu einem Networking Event nach Bonn einladen. Wir danken an dieser Stelle ®evolution, die diese Veranstaltung als Sponsor ermöglicht. Auch freuen wir uns ganz besonders über die Zusammenarbeit unserer beiden Regionalgruppen an diesem Abend.
Exklusiv für BVM-Mitglieder bieten wir mit diesem Termin ein zusätzliches Gesprächsforum in der Region an. Nach einem kurzen, 15 minütigen Impulsreferat geht die Veranstaltung in ein lockeres Get-Together über. Bestimmen Sie die Gesprächsinhalte selbst. Im Fokus steht der informelle, fachliche Austausch, das Networking unter Marktforschern unterschiedlicher Branchen.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl hierbei beschränkt ist und sich diese Einladung exklusiv an Mitglieder richtet. Die Teilnahme ist für Sie als BVM-Mitglied kostenlos, inklusive Getränke & Häppchen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir nur um verbindliche Anmeldungen. Sollten Sie es nicht ganz pünktlich zum Veranstaltungsbeginn schaffen, so sind Sie sonst auch zum späteren Zeitpunkt willkommen!
Falls Sie noch kein BVM-Mitglied sind, aber Interesse an dieser oder anderen Veranstaltungen haben, so rufen Sie uns gerne an.

4. Juni 2012
Marktforschung 2.0 - ein neuartiger Marktforschungsansatz mit viel Potenzial für alle Beteiligten - auch für Sie?
Am Montag, den 04. Juni, stellt unsere Referentin Sandra Klaunzler die Potenziale einer Online Research Community anhand der Mercedes-Benz Community „Stars Insight“ vor, mit der die Daimler AG, TNS Infratest und Klare Antworten im vergangenen Jahr den Preis der Deutschen Marktforschung in der Kategorie „Beste Studie“ gewonnen haben.
Bei der Studie wurde eine Marktforschungsplattform geschaffen, die die Dynamik des Web 2.0 konsequent in alle Schritte des Forschungsprozesses integriert. Durch einen kontinuierlichen und zielgerichteten Dialog wird nicht nur punktuell befragt, sondern es geht darum, eine neue Zielgruppe tatsächlich und intensiv kennenzulernen.
Sandra Klaunzler wird erläutern, warum das Web 2.0 das Potenzial hat, die traditionellen Marktforschung in vielen Themen zu ergänzen - nicht zu ersetzen - und wie vielfältig eine Online Research Community einsetzbar ist.
Sandra Klaunzler ist Senior Consultant Brand & Communication Automotive bei TNS Infratest. Zusätzlich zählen die Forschungsthemen um das Web 2.0 zu den Schwerpunkten ihres Aufgabenprofils.

21. März 2012
Ethnographie - Dort forschen, wo Konsumverhalten tatsächlich stattfindet
Der Wert der Ethnographie als Methode der qualitativen Forschung hat sich in den letzten 10 Jahren zunehmend verfestigt. Immer mehr Unternehmen stellen Anthropologen ein oder geben ethnographische Studien in Auftrag, um dem Verbraucher noch näher zu kommen und aus dem vertieften Verständnis heraus bessere Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. Konkret bietet die Ethnographie, abhängig von Forschungsobjekt und Zielsetzung der Studie, unterschiedliche methodische Vorgehensweisen, die wiederum einen Einfluss auf die Art der Analyse haben. Grundsätzlich können zwei Hauptansätze der Ethnographie im Rahmen der Marktforschung unterschieden werden:
• Beim „holistischen Ansatz“ geht es darum, den Lifestyle einer bestimmten Zielgruppe verstehen zu wollen: Welche Werte, Überzeugungen, Gewohnheiten, Rituale teilen Menschen, die eine bestimmten Zielgruppe darstellen? Was verbindet diese Menschen, welche kulturelle Identität teilen sie?
• Im Unterschied hierzu geht es beim „fokussierten Ansatz“ darum, die konkrete Produktnutzung einer bestimmten Zielgruppe zu begreifen: Wie, wann und warum wird ein bestimmtes Produkt benutzt? Welche Bedeutung erfüllt dieses Produkt im Leben der Zielgruppe?
Beim Regionalabend werden Jeanne Carré und Eva Caspary (Geschäftsführerinnen der insight europe gmbh) eine kurze Einführung in die Methode der Ethnographie geben und dann praxisrelevante Beispiele für den Einsatz der beiden ethnographischen Ansätze in der Marktforschung präsentieren und mit uns diskutieren.

13. Februar 2012
MePublic: Weltweite Studie zur Social Media Nutzung von Jugendlichen
Social Media ist als Untersuchungsobjekt in der wissenschaftlichen Forschung privater Unternehmen angekommen. Viele Social Media Studien scheinen aber vor allem zu Marketing-Zwecken konzipiert zu sein, sowohl vom Umfang her als auch von der wissenschaftlichen Vorbereitung. Umfassende Social Media Studien – insbesondere zum Nutzungsverhalten von Jugendlichen – sind relativ selten.
Die „MePublic“-Studie von MTV und Volkswagen, die im Herbst 2010 erschien, ist die erste weltweite Studie, die Nutzungsverhalten, Einstellungen zu Marken im Social Web und kulturelle Unterschiede im Bereich Social Media untersucht. Zu diesem Zweck wurden in 10 Ländern mehr als 26.000 Jugendliche im Alter von 14-29 Jahren befragt. Erweitert wurde die Erhebung mit verschiedenen qualitativen Tools.
Beim Regionalabend wird die auf Seiten von MTV verantwortliche Projektleiterin Dóra Heinkel die zentralen Ergebnisse der Untersuchung vorstellen und Konsequenzen für das (Global) Marketing diskutieren.

5. Oktober 2011
"Die Neuentdeckung der Natur" - Eine Fallstudie der phänomenologischen Lebenswelt-Forschung
Phänomenologische Forschung beschreibt das, "was sich zeigt" - und zwar genau so, wie es sich von sich selbst her zeigt. Das heißt ohne Einmischung fremder Theorien, ohne erklärende Konstrukte (Triebe, Unbewusstes, Gehirn).
Die konsequent deskriptive Betrachtung ist überraschend genug, zeigt sich ihr doch weder das ausgelaugte „Objekt“ der Physik, noch ein isoliertes „Subjekt“. Was sich zeigt, ist immer eine geschichtliche Lebens-Welt. In dieser Welt begegnen uns Dinge und Menschen, Pflanzen und Sterne, Produkte und Marken - jedoch nie isoliert, sondern stets in bedeutsamen Zusammenhängen.
Das Aufzeigen dieser Zusammenhänge ist die Aufgabe der Phänomenologie. Ihre Tradition, ihre Verfahren und Techniken stellen Dr. Daniel Salber und Rudolf Beier vom SALBER Institut anhand einer Case Study zum Thema "Bedeutung von Naturkosmetik in der Lebenswelt der Frauen" an diesem Abend näher dar.

20. Juli 2011
Präsentieren in kritischen Situationen
Die Aufgaben der Marktforschung wandeln sich. Früher reichte es aus, Daten zu beschaffen, aufzubereiten und verfügbar zu machen. Heute wird erwartet, dass aus den Daten Schlüsse gezogen, Konsequenzen aufgezeigt und Problemlösungen gleich mit angeboten werden. Aus den neutralen Datenbeschaffern der Vergangenheit werden heute Unternehmensberater, Verkäufer, Problemlöser und Gestalter. Die neuen Rollen verlangen ein neues Verhalten: Konflikte entschärfen, mit Angriff und Widerstand umgehen, Beziehungsarbeit leisten.
In seiner Präsentation zeigt Wolfgang Fritz Methoden, kritische Situationen erfolgreich zu meistern:
• Wie gehe ich mit unsachlicher Kritik um?
• Wie pariere ich einen Angriff?
• Wie schlichte ich einen Streit im Publikum, ohne hineingezogen zu werden?
• Wie präsentiere ich schlechte Ergebnisse, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden?

21. Juni 2011
Best-Worst Choice-Based Conjoint-Analyse
Warum entscheiden sich Konsumenten für ein bestimmtes Produkt? Was sind die Treiber Ihrer Entscheidungen?
Die Beantwortung dieser Fragen stellt eine große Herausforderung für die Marktforschung dar. Häufig wird dazu die sog. Choice-Based Conjoint-Analyse (CBC) herangezogen, welche sich über Jahre hinweg als Verfahren hoher Güte bewährt hat. Bei diesem Ansatz wird auf Basis abgefragter Wahlentscheidungen ermittelt, welchen Nutzen bestimmte Produktcharakteristika stiften und welche Eigenschaften eine besonders große Rolle bei der Entscheidung für oder gegen ein Produkt spielen.
In seinem Vortrag wird unser Referent, Dr. Ralph Wirth, einen kurzen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der CBC geben, um darauf aufbauend mit der Best-Worst CBC einen neuen Ansatz vorzustellen, der in vielen Situationen eine weitere Verbesserung der Schätzgüte verspricht. Dabei führt er das neue Verfahren theoretisch ein und untermauert die Vorteilhaftigkeit mit aktuellen Forschungsergebnissen.
Für die Entwicklung und Evaluation der Best-Worst CBC wurde Dr. Ralph Wirth mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der Deutschen Marktforschung 2010 in der Kategorie „BVM/VMÖ Nachwuchsforscher des Jahres“ sowie dem „Most Valuable Presentation Award“ auf der renommierten Internationalen Sawtooth Software Conference in Newport Beach (USA).

9. März 2011
Spielend zu neuen Insights und Produktkonzepten
Brettspiele kennt sicherlich jeder von uns. Aber wem ist der Zusammenhang zwischen Brettspielen und Marktforschung bekannt?
Bastian Verdel, Geschäftsführer von Blauw Research, wird uns zeigen, wie der Einsatz eines Spielkonzeptes in der qualitativen Marktforschung und der Dialog zwischen Marktforschern, Konsumenten/Kunden und Produkt-Designern zur Entwicklung kundengerechter Produkte beitragen.

Empfehlen Sie diese Seite weiter:

Seite druckenDiese Seite drucken