Regionalgruppe Baden-Württemberg

4. Oktober 2016
Design Thinking: Hype oder Chance für die Marktforschung?

Die grundlegenden Elemente des Design-Thinking-Ansatzes sind Marktforschern vertraut: die Ausgangslage verstehen, die Forschungsfrage definieren, den Problemraum erkunden, die Zielpersonen verstehen lernen, mit den Erkenntnissen daraus Ideen generieren, diese Ideen ausarbeiten und testen. Ist Design Thinking also nur „alter Wein in neuen Schläuchen“? Wir meinen: nein. Design Thinking unterscheidet sich von klassischer Marktforschung v.a. durch den interdisziplinären Ansatz, das konsequent iterative Vorgehen und das Prototyping. Daraus ergeben sich spannende Fragen, wie zum Beispiel: Lassen sich Synergieeffekte erzielen, wenn Marktforschungs-Know-how mit dem Design Thinking Mindset kombiniert wird?

Referenten / Moderatoren: Ursula Kloé, 70EINS, und Peter Backes, re:facts

14. Juli 2016
Marktforschung bei dm-drogerie markt zwischen Kundendaten und Analytics? - Versuch einer Positionsbestimmung

Im deutschen Handel entstehen durch Online-Angebote, Kundenkarten, Mobile Marketing sowie durch ständig optimierte Kasseninformationssysteme immense Datenbestände, die auch immer stärker genutzt werden. Dem gegenüber arbeitet die klassische Marktforschung mit "Small Data", die möglichst repräsentativ erhoben werden. So stehen auf der einen Seite beispielsweise Kaufdaten, die durch Kundenkarten erfasst werden, auf der anderen Seite Marktforschungsdaten aus Verbraucherpanels oder Befragungen. An welchen Stellen ergänzen sich "Big Data" und "Small Data" sinnvoll, wo entstehen Reibungspunkte und was könnte passieren, wenn beide Seiten einander ignorieren?

Referent: Thomas Gruber, dm-drogerie markt

10. Mai 2016
Smart Insights: Die Zukunft der Marktforschung ist vernetzt
Die neue Welt der Marktforschung ist komplex. Daten sind oft unstrukturiert und in Fülle verfügbar. Wie lassen sich in Zeiten von Big Data aus der Vielzahl der verfügbaren Quellen wirklich greifbare Erkenntnisse, also Smart Insights ziehen? Und wie kann man die immer komplexeren Fragestellungen unserer Kunden beantworten, damit Marktforschung auch in Zukunft unverzichtbar bleibt?

Referentin: Konstanze Fichtner, GfK

12. November 2015
Datenerhebung in der betrieblichen Marktforschung durch die eigenen Vertriebsmitarbeiter – Chancen und Risiken
Unternehmen aus dem B2B-Bereich benötigen regelmäßig Informationen von ihren Kunden, z.B. zur kundengerechten Optimierung ihrer Produkte und Dienstleistungen oder bei CSR-Studien. Was liegt da näher, als die eigenen Vertriebsmitarbeiter, die regelmäßig mit dem Kunden Kontakt haben, zur Gewinnung dieser Informationen heranzuziehen? Doch macht das wirklich Sinn? Wo liegen die Chancen und welche Risiken geht man dabei ein? Dies Möglichkeit der betrieblichen Marktforschung wurden näher beleuchten und verschiedene Aspekte diskutiert.

Referentin: Prof. Dr. Julia Heigl, DHBW Stuttgart

    24.09.2015
    Mobile Marktforschung in der Praxis – Potentiale und Stolpersteine
    Mehr als 50% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone, und im vergangenen Jahr hat die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte erstmals die der stationären Geräte überholt. Vor diesem Hintergrund wird zukünftig auch die „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung gewinnen.

    Referent: Frank Lüttschwager, EARSandEYES GmbH Institut für Markt- und Trendforschung

    26. Februar 2015
    Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung von LEGO® Serious Play® zu Brick Storming
    LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden, wenn es darum geht, Innovationen, neue Produkte, Servicekonzepte und Strategien zu entwickeln, eingesetzt werden kann. LSP blickt auf eine mittlerweile fast zwanzigjährige Erfolgsgeschichte als Methodik in der Businesskommunikation zurück.

    Referent/-innen: Dr. Barbara Lang und Dr. Gerhard Keim, Point-Blank International

    25. November 2014
    Marktforschung zwischen Lust und Frust – wie viel Qualität ist zeitgemäß?
    „Qualität erkennen kann nur der, der sich wirklich auskennt“ sagte schon Elisabeth Noelle. Und darum ist eine Diskussion um Qualität und was sie wert ist so schwierig und gleichzeitig so unverzichtbar. Für uns als Marktforscher (die sich mit der Qualität unserer Dienstleistungen auskennen) erscheint die Welt häufig ungerecht und oberflächlich – scharenweise erliegen die internen und externen Kunden den Sirenengesängen von inkompetenten Billiganbietern. Betriebliche Forscher stehen unter internem Erfolgs- und Budgetdruck. Auch ein nicht enden wollender Controlling-Wahn in den Unternehmen, die in Ermangelung von Erträgen aus unternehmerischem Können ihre Zahlungsziele immer weiter strecken, führt zum Niedergang einer Branche. Oder ist vielleicht doch nicht alles so schlimm?

    Referent: Prof. Dr. Hans-Willi Schroiff

    1. Oktober 2014
    Als Dienstleister beraten – wie Sie Ihre Beratungskompetenz verbessern

    Viele Dienstleister beraten Kunden und begleiten sie damit bei komplexen Fragestellungen und Entscheidungen. Doch wie weit geht Beratung? Sind „Ratschläge“ die ideale Form der Beratung? Wovon hängt es ab, ob Kunden Ratschläge „befolgen“? Gute Beratung beginnt bereits beim Initiieren von Projekten. Lernen Sie, wie Berater während und nach der Ergebnislieferung Entscheidungen und Umsetzungen bei Kunden weiter begleiten.

    Referent: Dierk Rommel, Training Coaching Consulting

    31. März 2014
    Präsentationsfolien – Wie bringe ich die Botschaft auf den Punkt?
    Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, ist sprichwörtlich - und natürlich Wunschvorstellung eines jeden Marktforschers, der Befragungsergebnisse für Präsentationen grafisch aufbereitet. Die tägliche Realität freilich sieht ganz anders aus: Grafiken und Diagramme, die keine Fragen aufwerfen, sind häufig Herausforderung genug. Im Marktforschungsalltag begegnet uns immer wieder der Kampf mit zu viel Information, zu wenig Platz und Farben, die nicht zusammenpassen. Der Vortrag zeigt, wie Folien und Infografiken aussagekräftig dargestellt und Daten optimal visualisiert werden. Wie werden Folien so gestaltet, dass sie die Botschaft auf den Punkt bringen?

    Referentin: Christine Mössinger, EXPLAIN GmbH

    Regionalgruppe Bayern

    14. September 2016
    Herausforderung Marktforschung: Sind wir ausreichend für unsere Zukunft qualifiziert?

    Was sind die zentralen Herausforderungen der Markforschung von morgen? Und welche Kompetenzen und Qualifikationen müssen wir Marktforscher haben, um für diese gewappnet zu sein? Sind es vor allem verbesserte methodische Kompetenzen oder eher Soft-Skills wie z.B. Einfühlungsvermögen, Präsentations- und Rhetorikgeschick? Bislang gibt es auf diese Fragen zwar eine Reihe von Diskussionsbeiträgen und Einzelmeinungen, jedoch keine wirklich griffig empirische Basis.

    Referent: Rochus Winkler, concept m research + consulting GmbH

    5. Juli 2016
    Social Media Monitoring & Analyse - wir bringen Durchblick in die Monitoring-Welt

    Social Media Monitoring hat das Ziel, einem Unternehmen einen Überblick über Trends im Markt zu geben. Während solch ein Monitoring meist kontinuierlich läuft, werden Social Media Analysen einmalig bzw. in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Im Idealfall werden bei beiden Ansätzen klassische Marktforschungsmethoden und Qualitätsstandards auf das neue Datenmaterial übertragen. Immer mehr Tools und Anbieter treten auf den Social Media Research Markt – und nicht alle haben einen Marktforschungshintergrund. Die hohe Dynamik, Intransparenz und ein geringer Standardisierungsgrad erschweren die Orientierung. Der Vortrag bringt Licht ins Dunkel des Social Media Research-Dschungels.

    Referentin: Iris Schuster, ForschungsWerk GmbH – Handfeste Marktforschung und ForschungsWeb GmbH – Social Media Forschung und Beratung

    1. Juni 2016
    Aktuelle Herausforderungen beim Datenschutz in der Markt- und Sozialforschung
    In den letzten Jahren geriet die Marktforschung zunehmend in den rechtlichen Fokus. Durch die steigende Anzahl von gesetzlichen Vorgaben und Gerichtsurteilen wird die Arbeit von Marktforschern in Unternehmen und Instituten erschwert bzw. eingeschränkt. Häufig stellen sich rechtliche und berufsethische Fragen – bei altbewährten Methoden wie Kundenbefragungen genauso wie bei neuen Ansätzen wie Social Media Research. Unsere Referentin Rechtsanwältin Andrea Schweizer wird wichtige Themen wie z.B. Vertragsrecht (auch Auftragsdatenverarbeitung und Datenübermittlung ins Ausland) und Einwilligungen (nach TMG und BDSG) behandeln – möglichst so, dass sie Ihnen Hilfestellungen für Ihre tägliche Arbeit bieten.

    Referentin: Rechtsanwältin Andrea Schweizer, Kanzlei Prof. Schweizer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

    24. November 2015
    Online-Communities – das Facebook der Marktforschung
    Mit Facebook, Twitter, Youtube etc. hat sich nicht nur der Kommunikationsstil der Konsumenten untereinander verändert, sondern auch der gegenüber Unternehmen: Die Kunden wollen mitgestalten, sich einbringen und gefragt werden, anstatt sich an den gedeckten Tisch zu setzen. Dies bedeutet nicht nur eine große Herausforderung an die Unternehmenskommunikation, sondern eröffnet auch riesige Potenziale für die Marktforschung. Online-Communities sind eine Option dieses Feedback zu kanalisieren und Kunden schon frühzeitig in Unternehmensentscheidungen zu integrieren. Interaktion sowie Austausch auf Augenhöhe sind dabei die Zauberwörter für hochwertiges Feedback und tiefgehende Insights.

    Referentin: Sonja Dlugosch, Geschäftsführerin der sd vybrant GmbH

    13. Juli 2015
    Mobile Research 2015: So nah wie nie am Konsumenten

    Wann wurden Sie zuletzt auf dem Festnetz angerufen? Wie oft gehen Sie noch über Ihren Heim-PC ins Internet? Nutzen Sie stattdessen nicht schon meist Ihr Smartphone? Wir vermuten jedenfalls: Sie als Konsument von heute sind „always on“ und „fully connected“.

    Dass sich die Marktforschung an diese Veränderung anpassen muss, steht außer Frage. Unsere Referenten Diana Livadic von Ipsos Connect und Daniel Zeller von Ipsos UU möchten Ihnen anhand aktueller Praxisbeispiele präsentieren, welche Vorteile, Einsatzmöglichkeiten, aber auch Herausforderungen die Forschung über unseren „smarten Begleiter“ bietet.

    Sie wollen dabei zeigen, welche Forschungsthemen und -fragen bzw. welche Zielgruppen sich besonders gut für Mobile Research eignen. Außerdem stellen sie vor, wie Fragebögen optimiert werden können und wie man sich die Eigenheiten des Mediums auch in qualitativen Forschungen zunutze machen kann.

    Referenten: Diana Livadic, Manager, Ipsos Connect: The Media and Brand Expression Specialists, und Daniel Zeller, Research Executive, Ipsos UU: The Qualitative Research Specialists

    11. Mai 2015
    Captain Kirk, Mr. Spock und die Mondtäuschung: Wie Behavioral Economics das Marketing verändern wird

    „Behavioral Economics“ ist in aller Munde und wird das Marketing und die Marktforschung in nächster Zeit von Grund auf verändern. Aber was ist Behavioral Economics überhaupt und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für das eigene Unternehmen? Bislang orientieren sich viele Unternehmen an dem so genannten Homo Oeconomicus – ein perfekt informierter und völlig rational entscheidender Konsument. Doch der Kaufprozess eines realen Menschen sieht anders aus: Er macht regelmäßig „Fehler“, die wir mit Hilfe der Behavioral Economics valide vorhersagen und in der Marktforschung entsprechend berücksichtigen können.

    Referent: Dr. Florian Bauer, Vocatus AG

    4. März 2015
    "Wenn wir nur wüssten, was wir wissen“ – Marktforschung als eine zentrale Wissensmanagement-Funktion

    Der Nutzen des Wissensmanagements ist heutzutage unumstritten: Der unternehmensinterne Umgang mit Wissen ist ein wettbewerbsentscheidender Faktor. Natürlich sollte Wissensmanagement nicht auf Marktforschung begrenzt sein, aber sie ist eine der zentralen Wissensmanagement-Funktionen, hier laufen viele Fäden zusammen. Gerade im Hinblick auf Innovationsprojekte werden wir als Marktforscher – im Betrieb, im Institut – oft gefragt: „Was wissen wir eigentlich darüber?“. Vom simplen sinnvollen Erfassen und Verfügbarmachen bis hin zur Wissensanwendung und zum Erzeugen von Wissen werden die verschiedenen Aspekte mit leicht umsetzbaren Beispielen aus der Marktforschungspraxis beleuchtet. Darüber hinaus werden auch technologische und organisatorische Punkte angesprochen.

    Referentin: Beate Waibel-Flanz, M:Power Market Research Consulting

    10. Dezember 2014

    Kunden beraten: Wie Sie Ihre Beratungskompetenz verbessern
    Interne wie externe Dienstleister beraten Kunden und begleiten sie damit bei komplexen Fragen und Entscheidungen. Doch wie weit geht Beratung? Sind „Ratschläge“ die ideale Form der Beratung? Wovon hängt es ab, ob Kunden Ratschläge „befolgen“? Gute Beratung beginnt bereits beim Initiieren von Projekten. Lernen Sie verschiedene Beraterrollen und Beratungsformen kennen. Erfahren Sie darüber hinaus, wie Berater während und nach der Ergebnislieferung Entscheidungen und Umsetzungen bei Marketing und Management weiter begleiten.

    Referent: Dierk Rommel, Dierk Rommel - Training Coaching Consulting

    7. Oktober 2014
    Indien und China – Expertentipps für zwei herausfordernde Forschungsländer
    China und Indien haben sich für die deutsche Marktforschung längst zu zentralen Märkten entwickelt. Gezeigt wird, was in jedem der beiden Länder bei Forschungsprojekten beachtet werden muss. Dies umfasst einerseits methodische Hinweise für qualitative als auch quantitative Projekte, andererseits auch ganz allgemeine Tipps für den Umgang mit Dienstleistern, lokalen Kollegen und Konsumenten bzw. Befragten.

    Referentinnen: Dr. Sigrid Schmid und Ayo Gnädig, GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung

    3. Juli 2014
    Der Net-Promoter-Score: Segen oder Fluch der Kundenzufriedenheitsforschung?
    Der Net Promoter Score (NPS) als Instrument zur Messung der Kundenloyalität und Kundenzufriedenheit wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Die Konzentration auf eine Kennzahl zur Messung der Kundenloyalität wird von Kritikern als unzulässige Verkürzung eines in Wahrheit sehr komplexen Beziehungsgeflechts abgelehnt, während die Befürworter ihn als statistisch signifikanten Prädiktor für Umsatzwachstum und somit Unternehmenserfolg betrachten. In dem Vortrag werden die Argumente der beiden „Lager“ kritisch beleuchtet und ein methodischer Lösungsansatz vorgestellt, der dabei hilft, Fehlinterpretationen des NPS und daraus resultierende zweifelhafte Schlussfolgerungen zu vermeiden.

    Referent: Prof. Dr. Oliver Schwarz, Hochschule Heilbronn

    23. Juni 2014

    ROI Analyzer – Ein Modell zur Ermittlung der Langzeit-Effekte von TV-Werbung
    Der Return on Investment (ROI) von TV-Werbung kann nur vollständig ermittelt werden, wenn Langfristeffekte auf die Konsumenten-Loyalität berücksichtigt werden. Guido Modenbach, Geschäftsführer bei SevenOne Media GmbH, zeigt mittels eines neuen und aufwendigen Werbe-Response-Modells, wie solche Effekte quantifiziert werden können. Dabei werden Daten des GfK-Konsumenten-Panels und die AGF-TV-Nutzungsdaten zusammengeführt und analysiert.

    Referent: Guido Modenbach, Geschäftsführer bei SevenOne Media GmbH

    Regionalgruppe Berlin-Brandenburg

    15. November 2016
    Harvesting Knowledge: Mit professionellem Wissensmanagement die Wertschöpfung für das Unternehmen steigern

    „Nur wenige Chefs fördern den Austausch Ihrer Mitarbeiter.“ So titelte jüngst die Wirtschaftswoche. Zwar haben viele Unternehmen in IT-Strukturen investiert. Knowledge Management bleibt aber oft beim verbesserten Ablagesystem stecken. Das "tacit knowledge" zu teilen braucht eine Haltung zum Teilen. Effizientes Knowlege Management gelingt nur, wenn Knowledge Sharing auch gelebt wird - von allen. Es ist eine Kultur-/Führungsfrage, aber auch eine Frage nach geeigneten Tools, wie man interdisziplinär Wissen sichtbar macht und auf die nächste Ebene hebt, neues Wissen generiert. Gerade die Marktforschung ist eine der zentralen Wissensmanagement-Funktionen, denn hier laufen viele Fäden zusammen.

    Referentin: Beate Waibel-Flanz, M:Power Market Research Consulting

    12. Oktober 2016
    Social Media aus Forschungs- und aus Anwendungsperspektive
    Mit der explosionsartigen Verbreitung nutzergenerierter Inhalte in den letzten Jahren ist das Kunden-Feedback in sozialen Medien zu einem wichtigen Bestandteil der Marktforschung geworden. Die zur Verfügung stehenden Datenmengen sind riesig: In 60 Sekunden werden 3.600 neue Fotos bei Instagram hochgeladen, 278.000 Tweets abgesetzt, 1,8 Millionen Facebook-Likes vergeben… Die für ein Monitoring von Social Media-Inhalten auf dem Markt angebotenen Ansätze und Tools sind unübersichtlich. Oftmals sind die Methoden und Techniken zur Analyse der gigantischen Datenmenge intransparent und liefern keine reliablen Ergebnisse.

    Referent: Daniel Fazekas, bakamo.social

    12. Juli 2016
    Generation (X), Y und nun Z – wer ist diese neue Zielgruppe?
    Millenials, Generation Y – wir sind noch dabei zu verstehen, was das Mind-Set dieser neuen Verbraucher-Generation charakterisiert und wie wir sie am besten ansprechen können, da macht auch schon die nächste Generation von sich reden: Gen Z. Mit der Generation Z (die heute 6 bis 20-Jährigen) wächst zum ersten Mal eine vollkommen digital sozialisierte Generation heran. Smartphone und Tablet nutzen sie seit Kindesalter. Und darüber hinaus?

    Referenten: Anton Kozka, Happy Thinking People, Oliver Sartorius, TNS Infratest Politikforschung, Laura Wolfs, Point-Blank International

    05. April 2016
    Innovation – Made in Berlin
    Design Thinking, User Experience, Human Centred Design Research ... Gerät die Markt- und Meinungsforschung unter Druck? Anstatt potenzielle Zielgruppen nach ihren unmet needs zu befragen, statt fertig entwickelte Ideen und Konzepte auf ihre Akzeptanz zu überprüfen, setzen die neuen Nachbardisziplinen auf Teilhabe und Partizipation: ethnographische Forschung, Co-Creation Workshops und Iteration bilden die Basis, auf der Ideen und Konzepte gemeinsam mit dem User entwickelt und optimiert werden. Wird Marktforschung überflüssig? Oder eröffnen sich produktive Schnittstellen – dort wo sich Marktforschung und Innovation begegnen? Diese Frage gingen die vier Vertreter der neuen Nachbardisziplinen auf den Grund vor.

    Referenten: Jörn Schulze, T-Labs, Telekom Innovation Laboratories; Manuela Risch, USEEDS°; Jan Pechmann, diffferent; David Weigend, Haus der Zukunft

    21. Oktober 2015
    Planet Pharma und seine Bewohner – Pharmamarktforschung und ihre Besonderheiten

    Der Pharmamarkt, also der Markt der rezeptpflichtigen Arzneimittel, unterscheidet sich in vielfacher Hinsicht von anderen Märkten. Dementsprechend ist auch die Pharmamarktforschung besonderen Anforderungen unterworfen. Werner Braun gibt auf unserem nächsten Regionalabend einen Einblick in das Arbeitsumfeld eines betrieblichen Marktforschers bei einem großen internationalen Arzneimittelhersteller.

    Referent: Werner Braun, Director Strategic Market Intelligence, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

    30. Juni 2015
    Mobile Marktforschung in der Praxis – Potentiale und Stolpersteine

    Mehr als 50% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone, und im vergangenen Jahr hat die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte erstmals die der stationären Geräte überholt. Vor diesem Hintergrund wird zukünftig auch die „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung gewinnen. Frank Lüttschwager, der sich mit seinem Institut EARSandEYES schon seit langem mit Mobile Research beschäftigt, wird an diesem Abend anhand zahlreicher praktischer Beispiele einen Überblick über die Möglichkeiten, aber auch Barrieren dieser Erhebungsmethode geben.

    Referent: Frank Lüttschwager, EARSandEYES

    20. Mai 2015
    Captain Kirk, Mr. Spock und die Mondtäuschung: Wie Behavioral Economics das Marketing verändern wird
    „Behavioral Economics“ ist in aller Munde und wird das Marketing und die Marktforschung in nächster Zeit von Grund auf verändern. Aber was ist Behavioral Economics überhaupt und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für das eigene Unternehmen? Bislang orientieren sich viele Unternehmen an dem so genannten Homo Oeconomicus – ein perfekt informierter und völlig rational entscheidender Konsument. Doch der Kaufprozess eines realen Menschen sieht anders aus: Er macht regelmäßig „Fehler“, die wir mit Hilfe der Behavioral Economics valide vorhersagen und in der Marktforschung entsprechend berücksichtigen können.

    Referent: Dr. Florian Bauer, Vocatus AG

    14. Oktober 2014
    Schnell, klar, genau - das 1x1 der Infografik

    Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, ist sprichwörtlich - und natürlich Wunschvorstellung eines jeden Marktforschers, der Befragungsergebnisse für Präsentationen grafisch aufbereitet. Die tägliche Realität freilich sieht ganz anders aus: Grafiken und Diagramme, die keine Fragen aufwerfen, sind häufig Herausforderung genug. Immer wieder der Kampf mit zu viel Information, zu wenig Platz und Farben, die nicht zusammenpassen.

    Referent: Daniel Braun, Wort & Bild Verlag

    18. September 2014
    Nächster Regionalabend: "Kleine Teilchen – große Chancen. Qualitative Marktforschung mit LEGO® Serious Play®"
    LEGO® Serious Play® (LSP) ist derzeit in aller Munde. Immer dann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden, wenn es darum geht, Innovationen, neue Produkte, Servicekonzepte und Strategien zu entwickeln, ist LSP die Methode der Wahl. LSP blickt auf eine mittlerweile fast zwanzigjährige Erfolgsgeschichte als Methodik in der Businesskommunikation zurück. Auch für die Marktforschung birgt LSP vielfältige Möglichkeiten, haptisch-basiertes Denken und Storytelling-Prozesse bei der Darstellung, Interpretation und Lösung von branchenspezifischen Problemstellungen einzusetzen.

    Referenten: Dr. Barbara Lang und Cori Moore, Point-Blank Marketing Research & Consultancy

    24. Juni 2014
    Die Bahn macht mobil: Innovation im Dialog"
    Um im Wettbewerb der Verkehrsmittel zu bestehen, orientiert sich die Deutsche Bahn im Produktentwicklungsprozess neuer Züge konsequent an Kundenbedürfnissen und -erwartungen. Neben funktionalen Eigenschaften wie Qualität und Handhabung der Ausstattung spielen auch Ästhetik und die emotionale Wirkung der Innenräume selbst eine immer größere Rolle. Seit 2010 wird in den Zuglaboren der DB Regio AG ein detailliertes Verständnis der Bedürfnisse von Reisenden im Nahverkehr gewonnen.

    Referenten: Christine Schaper, DB Mobility Logistics AG, und Roland Walther, DB Regio AG

    3. April 2014
    Der Homo Oeconomicus auf dem Prüfstand

    Das vertraute Festhalten an der traditionellen Verhaltensannahme, dass der Kunde in der theoretischen Modellrolle eines Homo Oeconomicus ein vernunftbegabtes Wesen ist, das vollständig rational (Kauf-) Entscheidungen trifft und auf Grundlage rein sachlogischer Überlegungen die dahinter liegen Gründe erklären kann, ist mit dem Aufkommen von modernen Verfahren der Marktforschung infrage gestellt. Wie die Neuroökonomie in der jüngeren Vergangenheit eindrucksvoll aufzeigt, wird nicht nur gekauft, weil besonders lange darüber nachgedacht wurde. Es geht eher um die Befriedigung bzw. Belohnung von tiefer liegenden Motiven. Die Berücksichtigung von zentralen Erkenntnissen und Methoden der Neuroökonomie hilft Marktforschern und Marketeern, ihre Kunden besser zu verstehen und ihre Marke nachhaltig zu stärken.

    Referent: Dr. Steffen Schmidt, Leibniz Universität Hannover

    Regionalgruppe Bielefeld-Osnabrück-Münster

    7. Juni 2016
    Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives

    Die Digital Natives sind die Generation, die mit der neuen Medienwelt von Internet und Smartphone groß geworden ist. Mit durchschnittlich 5,7 internetfähigen Devices pro Person und durchschnittlich mehr als 8 Stunden täglicher Screen-Exposure haben sie einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Kultur, und sehen auch Konsum, Marken und Marketing anders als die Generationen zuvor.

    15. März 2016
    Überblick über die wichtigsten rechtlichen Fragen im Rahmen der Markt- und Sozialforschung
    In den letzten Jahren geriet die Marktforschung zunehmend in den rechtlichen Fokus. Durch die steigende Anzahl von gesetzlichen Vorgaben und Gerichtsurteilen wird die Arbeit von Marktforschern in Unternehmen und Instituten eingeschränkt und es stellen sich häufig rechtliche und berufsethische Fragen. Die wichtigsten Fragen wurden, auch anhand der aktuellen Entwicklungen, so behandelt, dass sie Hilfestellungen für die Praxis bieten.

    Referentin: Rechtsanwältin Andrea Schweizer, Kanzlei Prof. Schweizer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

    04. November 2015
    Der Net-Promoter-Score: Segen oder Fluch der Kundenzufriedenheitsforschung?
    Der Net Promoter Score (NPS) als Instrument zur Messung der Kundenloyalität und Kundenzufriedenheit wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Die Konzentration auf eine Kennzahl zur Messung der Kundenloyalität wird von Kritikern als unzulässige Verkürzung eines in Wahrheit sehr komplexen Beziehungsgeflechts abgelehnt, während die Befürworter ihn als statistisch signifikanten Prädiktor für Umsatzwachstum und somit Unternehmenserfolg betrachten. In seinem Vortrag hat Prof. Dr. Oliver Schwarz die Argumente der beiden „Lager“ kritisch beleuchtet und dann einen methodischen Lösungsansatz vorgestellt, der dabei hilft, Fehlinterpretationen des NPS und daraus resultierende zweifelhafte Schlussfolgerungen zu vermeiden.

    Referent: Professor Dr. Oliver Schwarz, Hochschule Heilbronn

    19. Mai 2015:
    Präsentationen und Marktforschungsergebnisse – Wie bringe ich die Botschaft auf den Punkt?
    Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, ist sprichwörtlich bekannt und natürlich die Wunschvorstellung eines jeden Marktforschers, der Befragungsergebnisse für Präsentationen aufbereitet. Die tägliche Realität freilich sieht ganz anders aus: Grafiken und Diagramme, die keine Fragen aufwerfen, sind häufig Herausforderung genug. Im Marktforschungsalltag begegnet uns immer wieder der Kampf mit zu vielen Informationen, zu wenig Platz und Farben, die nicht zusammenpassen. Der Vortrag zeigt, wie Präsentationen vorbereitet und erstellt werden können, wie Folien und Infografiken aussagekräftig dargestellt und Daten optimal visualisiert werden. Wie werden Präsentationen so gestaltet, dass sie die Botschaft auf den Punkt bringen?

    Referent: Florian Bernard, EXPLAIN GmbH

    5. November 2014:
    Wenn wir nur wüssten, was wir wissen“ – Marktforschung als eine zentrale Wissensmanagement-Funktion

    Das oben genannte Siemens-Zitat beschreibt die Situation in vielen Unternehmen – das Wissen steckt in den Köpfen der Mitarbeiter, liegt abgelegt auf Laptops, in Datenbanken, Schränken und Schubladen. Der Nutzen des Wissensmanagements ist heutzutage unumstritten: Der unternehmensinterne Umgang mit Wissen ist ein wettbewerbsentscheidender Faktor. Natürlich sollte Wissensmanagement nicht auf Marktforschung begrenzt sein, aber sie ist eine der zentralen Wissensmanagement-Funktionen, hier laufen viele Fäden zusammen. Gerade im Hinblick auf Innovationsprojekte werden wir als Marktforscher – im Betrieb, im Institut – oft gefragt: „Was wissen wir eigentlich darüber?“

    Referentin: Beate Waibel-Flanz, M:Power Market Research Consulting

    18. September 2014
    Bridging the gap – integriertes Modelling von impliziten und expliziten Indikatoren

    Zunehmend betonen Marketingpraktiker sowie Marketingwissenschaftler die Relevanz impliziter Hirnprozesse bei Kaufentscheidungen. Für die Analyse des Kundenverhaltens ist aber nicht nur der Einsatz von neuartigen impliziten Erhebungstechniken relevant. Vielmehr liefert auch die klassische Markt- und Marketingforschung mit ihren etablierten expliziten Messverfahren einen wesentlichen Beitrag für ein umfassendes Kundenverständnis. Bisher mangelt es aber an gemeinsamen und systematischen Ansätzen.

    Referent: Michael Schießl, eye square GmbH

    Regionalgruppe Franken

    09. März 2016
    Smart Insights: Die Zukunft der Marktforschung ist vernetzt

    Die neue Welt der Marktforschung ist komplex. Daten sind oft unstrukturiert und in Fülle verfügbar. Wie lassen sich in Zeiten von Big Data aus der Vielzahl der verfügbaren Quellen wirklich greifbare Erkenntnisse, also Smart Insights ziehen? Und wie kann man die immer komplexeren Fragestellungen unserer Kunden beantworten, damit Marktforschung auch in Zukunft unverzichtbar bleibt?

    Referenten: Konstanze Fichtner und Harald Schuster, GfK, Nürnberg

    18. November 2015
    Mobile Marktforschung in der Praxis –Potentiale und Stolpersteine

    Mehr als 50% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone, und im vergangenen Jahr hat die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte erstmals die der stationären Geräte überholt. Vor diesem Hintergrund wird zukünftig auch die „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung gewinnen. Unser Referent, Frank Lüttschwager, der sich mit seinem Institut EARSandEYES schon seit langem mit Mobile Research beschäftigt, hat an diesem Abend anhand zahlreicher praktischer Beispiele einen Überblick über die Möglichkeiten, aber auch Barrieren dieser Erhebungsmethode gegeben.

    Referent: Frank Lüttschwager, EARSandEYES

    17. September 2015
    Brand Strategy Innovation – vom Image Management zur langfristigen Positionierung
    Die Markenführung stellt eine große Herausforderung für Unternehmen dar. So hat sich die Markenkommunikation in den vergangenen Jahren von einer einseitigen zu einer dialektischen Beziehung mit den Stakeholdern verändert. Marken müssen binden, Anreize schaffen, Aufmerksamkeit generieren, Identifikation stiften, Wünsche erzeugen, Kapital freisetzen und Vertrauen erwecken. Die Marktforschung kann wichtige Anhaltspunkte für die strategische Markenführung generieren, indem sie nachhaltige und umsetzungsorientierte Projekte realisiert. Im Rahmen der BVM-Regionalveranstaltung werden Forschungsansätze zur längerfristigen strategischen Markenpositionierung diskutiert.

    Referentin: Sara Meyer vom LINK Institut in der Schweiz

    21. Mai 2015
    Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung von LEGO® Serious Play® zu Brick Storming
    LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden, wenn es darum geht, Innovationen, neue Produkte, Servicekonzepte und Strategien zu entwickeln, eingesetzt werden kann. LSP blickt auf eine mittlerweile fast zwanzigjährige Erfolgsgeschichte als Methodik in der Businesskommunikation zurück.

    Referenten: Dr. Barbara Lang und Dr. Gerhard Keim, beide Point-Blank International

    4. Dezember 2014
    "Wenn wir nur wüssten, was wir wissen"– Marktforschung als eine zentrale Wissensmanagement-Funktion
    Das oben genannte Siemens-Zitat beschreibt die Situation in vielen Unternehmen – das Wissen steckt in den Köpfen der Mitarbeiter, liegt abgelegt auf Laptops, in Datenbanken, Schränken und Schubladen.
    Der Nutzen des Wissensmanagements ist heutzutage unumstritten: Der unternehmensinterne Umgang mit Wissen ist ein wettbewerbsentscheidender Faktor. Natürlich sollte Wissensmanagement nicht auf Marktforschung begrenzt sein, aber sie ist eine der zentralen Wissensmanagement-Funktionen, hier laufen viele Fäden zusammen. Gerade im Hinblick auf Innovationsprojekte werden wir als Marktforscher – im Betrieb, im Institut – oft gefragt: „Was wissen wir eigentlich darüber?“.

    Referentin: Beate Waibel-Flanz, M:Power Market Research Consulting

    23. Juli 2014
    Schnell, klar, genau - das 1x1 der Infografik

    Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, ist sprichwörtlich - und natürlich Wunschvorstellung eines jeden Marktforschers, der Befragungsergebnisse für Präsentationen grafisch aufbereitet. Die tägliche Realität freilich sieht ganz anders aus: Grafiken und Diagramme, die keine Fragen aufwerfen, sind häufig Herausforderung genug. Immer wieder der Kampf mit zu viel Information, zu wenig Platz und Farben, die nicht zusammenpassen. Ein Einmaleins der Infografik zeigt, wie Daten optimal visualisiert werden.

    Referent: Daniel Braun, Leitender Art Director, Wort & Bild Verlag

    Regionalgruppe Köln-Bonn

    7. November 2016
    Mobile Research – Möglichkeiten und Grenzen

    Mehr als 76% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone - die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte hat die der stationären Geräte längst überholt. Die Mobilität bietet nahezu grenzenlose Möglichkeiten. So gewinnt auch „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung – stößt aber auch an Grenzen.

    Referent: Frank Lüttschwager, Geschäftsführer, EARSandEYES (Hamburg)

    6. Oktober 2016
    Aktuelle Herausforderungen beim Datenschutz in der Markt- und Sozialforschung

    Ganz gleich auf welcher Seite oder Stufe des Marktes für Marktforschung, juristische Fragen haben Hochkonjunktur. Neue Medien, Big Data, stärkere Partizipation, neue Gesetze, sich permanent entwickelndes Richterrecht, Anpassungen in den standesrechtlichen Regeln - es fällt schwer, den Überblick zu behalten.

    Referentin: Rechtsanwältin Andrea Schweizer, Kanzlei Prof. Schweizer

    07.03.2016
    Online-Communities – das Facebook der Marktforschung
    Mit Facebook, Twitter, Youtube etc. hat sich nicht nur der Kommunikationsstil der Konsumenten untereinander verändert, sondern auch der gegenüber Unternehmen: Die Kunden wollen mitgestalten, sich einbringen und gefragt werden, anstatt sich an den gedeckten Tisch zu setzen. Dies bedeutet nicht nur eine große Herausforderung an die Unternehmenskommunikation, sondern eröffnet auch riesige Potenziale für die Marktforschung. Online-Communities sind eine Option dieses Feedback zu kanalisieren und Kunden schon frühzeitig in Unternehmensentscheidungen zu integrieren. Interaktion sowie Austausch auf Augenhöhe sind dabei die Zauberwörter für hochwertiges Feedback und tiefgehende Insights.

    Referentin: Sonja Dlugosch, sd vybrant

    10.12.2015
    "Wenn wir nur wüssten, was wir wissen“ – Marktforschung als eine zentrale Wissensmanagement-Funktion

    Das im Veranstaltungstitel genannte Siemens-Zitat beschreibt die Situation in vielen Unternehmen: Das Wissen steckt in den Köpfen der Mitarbeiter, liegt abgelegt auf Laptops, in Datenbanken, Schränken und Schubladen. Der Nutzen des Wissensmanagements ist heutzutage unumstritten: Der unternehmensinterne Umgang mit Wissen ist ein wettbewerbsentscheidender Faktor. Natürlich sollte Wissensmanagement nicht auf Marktforschung begrenzt sein, aber sie ist eine der zentralen Wissensmanagement-Funktionen, hier laufen viele Fäden zusammen. Gerade im Hinblick auf Innovationsprojekte werden wir als Marktforscher – im Betrieb, im Institut – oft gefragt: „Was wissen wir eigentlich darüber?“. Vom simplen sinnvollen Erfassen und Verfügbarmachen bis hin zur Wissensanwendung und zum Erzeugen von Wissen werden die verschiedenen Aspekte mit leicht umsetzbaren Beispielen aus der Marktforschungspraxis beleuchtet.

    Referentin: Beate Waibel-Flanz*, M:Power Market Research Consulting

    29.09.2015
    Marktforschung 2015: Sind wir ausreichend für unsere Zukunft qualifiziert?

    Wiederholt wurde in der letzten Zeit unter Marktforschern die Frage diskutiert, welche Kompetenzen und Qualifikationen die Angehörigen dieser Branche besitzen müssen, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Bislang gibt es auf diese Frage zwar eine Reihe von Diskussionsbeiträgen und Einzelmeinungen, jedoch keine größere empirische fundierte tiefenpsychologische und quantitative Basis. Diese Basis soll im Rahmen der hier zugrunde liegenden Grundlagenforschung – bestehend aus einem tiefenpsychologischen (n=33) und quantitativen Modul (n=553) – geschaffen werden. Es werden eine aktuelle Kategorisierung der Qualifikationen, eine Soll-Ist-Analyse, eine Auflistung der Defizite sowie Handlungsempfehlungen vorgestellt.

    Referenten: Marco Ottawa, Telekom Deutschland GmbH; Rochus Winkler, concept m research + consulting GmbH

    26. März 2015
    Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung von LEGO® Serious Play® zu Brick Storming

    LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden, wenn es darum geht, Innovationen, neue Produkte, Servicekonzepte und Strategien zu entwickeln, eingesetzt werden kann. LSP blickt auf eine mittlerweile fast zwanzigjährige Erfolgsgeschichte als Methodik in der Businesskommunikation zurück.

    Referent/-innen: Dr. Barbara Lang, Dr. Gerhard Keim, Point-Blank International

    1. Oktober 2014
    Next Generation und die Top 100 Arbeitgeber
    Den diesjährigen vierten Regionalabend möchten wir dem Nachwuchs unserer Profession in unserer Region widmen. Mit verschiedenen, durchweg spannenden Themen werden drei Studienabgänger 2014 der Rheinischen Fachhochschule Köln ihre Abschlussarbeiten in je einem Kurzvortrag präsentieren. Die drei haben in diesem Sommer ihr Studium der Wirtschaftspsychologie abgeschlossen; die Bachelorarbeiten wurden betreut von Dr. Jörg Maas. Die Themen im Einzelnen:

    Richenhagen, Simon: Die Wirkung von Produktrelaunches auf das Konsumentenverhalten von Bestandskunden
    Kröger, Julia:
    Der Einfluss von Bezugsgruppen auf die Markenwahl
    Becker, Denise:
    Dialogische Kultur im Veränderungsmanagement

    Für die Arbeitgeberseite konnten wir Andreas Schubert vom Great Place to Work® Institut als Referenten gewinnen. Das Institut führt jährlich u. a. die Benchmark-Studie „Deutschlands beste Arbeitgeber“ durch und prämiert damit die Top 100 Arbeitgeber in Deutschland aus der Sicht ihrer Beschäftigten.

    1. Juli 2014
    Der Fragebogen - Handwerkszeug oder hohe Kunst?
    Der Fragebogen ist das Herzstück einer jeden Erhebung. Dennoch kommt es in der Praxis immer wieder vor, dass der Entwicklung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird – enge Timings und „last minute“-Änderungen vor dem Feldstart tragen zu Flüchtigkeitsfehlern bei. Der erste Vortrag zeigt Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Umfragen auf, erläutert Fallstricke bei der Frage(bogen)konstruktion und veranschaulicht dies anhand von Beispielen: Mehrdimensionalität, (un)passendes Wording, Antwortoptionen, die Reihenfolge von Fragen und (verschenktes) Analysepotenzial. Der folgende zweite Vortrag behandelt die praktische Umsetzung des Fragebogens. Gezeigt wird in eine neue Software, die das Verfassen eines Fragebogens in MS Word erleichtert. Denn die Eigenarten des Fragebogens (Skalen, Matrizen, Nummerierung, Standardformulierungen, etc.) stellen eine Herausforderung dar.

    Referenten: Dr. Andreas Wüst, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (1. Vortrag)
    Evgeny Zlatkovsky, Esther Herchenröder, N'counter (2. Vortrag)

    13. Mai 2014
    Wie(viel) Werbung wirkt? Von tiefenpsychologischem Pretest bis „Budget Intelligence“

    Anhand einiger Fallbeispiele wird zunächst die Tiefenpsychologie der Werbung beleuchtet. Unser Kaufverhalten erklärt sich aus dem stetigen Konflikt zwischen unbewussten Wünschen und rationalen Überlegungen: Warum ist Axe kein normales Deo und die Allianz mehr als eine Versicherung?

    Im zweiten Teil werden aus praxisorientierter Sicht Fragen erläutert, die spätestens beim Kampf um den Werbeetat aufkommen: Wie viel Werbebudget benötige ich? Welche Inhalte fokussiere ich? Was habe ich konkret davon? Da der Mangel an „Budget Intelligence“ von ca. 70 Prozent der Unternehmen beklagt wird, werden zudem Grundprinzipien abgeleitet, die für jedes Unternehmen gelten – unabhängig von deren Größe und Branche.

    Referenten: Melanie Sommer, RSG Marketing Research, Marcus Rügge und Sebastian Frische, Telekom Deutschland GmbH

    25. März 2014
    Die Bahn macht mobil: Innovation im Dialog
    Um im Wettbewerb der Verkehrsmittel zu bestehen, orientiert sich die Deutsche Bahn im Produktentwicklungsprozess neuer Züge konsequent an Kundenbedürfnissen und -erwartungen. Neben funktionalen Eigenschaften wie Qualität und Handhabung der Ausstattung spielen auch Ästhetik und die emotionale Wirkung der Innenräume selbst eine immer größere Rolle. Seit 2010 wird in den Zuglaboren der DB Regio AG ein detailliertes Verständnis der Bedürfnisse von Reisenden im Nahverkehr gewonnen.

    Referenten: Christine Schaper, DB Mobility Logistics AG, Bereich Kundenzufriedenheit, und Roland Walther, DB Regio AG, Bereich Marketing- und Produktmanagement

    Regionalgruppe Mitteldeutschland

    25. Februar 2016
    Ein halbes Jahrtausend nach Gutenberg ist nicht der Mangel, sondern der Überfluss an Information unser größtes Problem

    Das im Veranstaltungstitel genannte Zitat von Bernhard Dorn stammt aus der 1994 veröffentlichten Publikation „Das informierte Management“ und beschreibt im Rahmen von Informationssystemen die Problematik der Daten- und Informationsflut. Diese Situation hat auch zu Beginn der digitalen Epoche nichts von ihrer Aktualität verloren; manche behaupten gar, sie haben sich im Sinne des Daten-Overkill dramatisch verschlechtert. Die Frage nach aktuellen und passgenauen (Marktforschungs-, kaufmännischen und System-)Daten für das Management trifft natürlich auch für das Marktsegment der Medien zu. Einer Branche, deren Unternehmenswelt wie nie zuvor durch vielfältige Veränderungen, tiefgreifenden Umwälzungen und krisenhafte Umbrüche geprägt ist.

    Referent: Wolfgang Reising, Leiter Programmwirtschaft / Controlling beim Mitteldeutschen Rundfunk

    16. September 2014
    Industrie 4.0 – Hat Marktforschung noch eine Zukunft?
    Kennen Sie die „von-Neumann-Sonde“? Sie soll die Speerspitze der Menschheit sein für die Eroberung der Weiten des Universums. Wie sie das machen soll? Indem sie sich selbst repliziert. Immer und immer wieder. Hundertprozentig autark. Menschen? Unnötig! Klingt wie eine Utopie? Keine Angst, das ist es auch. Ganz real ist allerdings die Revolution, die uns gerade ins Haus steht – die so genannte vierte industrielle Revolution oder „Industrie 4.0“. Die Fabrik der Zukunft ist danach schon nah dran am autonomen Produzieren: Sie soll sich selbst optimieren, selbst konfigurieren, selbst reparieren. So genannte cyber-physikalische Systeme bilden dafür die Grundlage. Und im „Internet der Dinge“ interagieren Gegenstände fortan mit ihrer Umwelt. Unsere Produktionsweisen und Produkte verändern sich so im Einklang mit unserem Konsumverhalten: Immer schneller können immer individuellere Bedürfnisse in immer kleinerer Losgröße befriedigt werden. Die traditionelle Massenproduktions- und -konsumtionslogik verschwindet im Papierkorb der (jüngeren) Geschichte. Das wiederum hat komplexe Auswirkungen auf die ökonomischen, sozialen und politischen Verhältnisse in unserer Gesellschaft. „Revolution“ dürfte demnach keine Übertreibung sein.

    Referenten: Professor Martin Hoffmann von der TU Ilmenau und Dr. Henry Kreikenbom

    3. April 2014
    Alles was Recht ist. Marktforschung im rechtlichen Fokus.
    Bei der täglichen Arbeit von Marktforschern in Unternehmen und Instituten stellen sich in erster Linie wettbewerbs- und datenschutzrechtliche Fragen. Wann und wie darf ich Verbraucher zu Marktforschungszwecken überhaupt kontaktieren? Darf ich als Unternehmen Kundendaten an das Marktforschungsunternehmen weitergeben und welche Anforderungen gibt es hierfür? Welcher Umgang mit Kundenadressen ist erlaubt? Der Vortrag bietet hierfür praktikable Lösungen.

    Referenten: Dr. Heralt Hug und Dr. Adina Kessler-Jensch, CMS Hasche Sigle

    10. Dezember 2013
    Als Dienstleister beraten: wie Sie Ihre Beratungskompetenz verbessern
    Viele Dienstleister beraten Kunden und begleiten sie damit bei komplexen Fragestellungen. Doch wie weit geht Beratung? Sind „Ratschläge“ die ideale Form der Beratung? Wovon hängt es ab, ob Kunden Ratschläge „befolgen“? Wie können Berater während und nach der Ergebnislieferung Entscheidungen und Umsetzungen bei Kunden weiter begleiten?

    Referent: Dierk Rommel, Training Coaching Consulting

    11. April 2013
    Wie Google mittels Suchbegriffanalysen Erkenntnisse aus dem Daten-Universum generiert
    Zu einen unterhaltsamen Vortrag zum Thema "Wie Google mittels Suchbegriffanalysen Erkenntnisse aus dem Daten-Universum generiert" trafen sich 61 regionale Marktforscher aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Daniel Meyer zeigte in seinem Vortrag anhand von Beispielen aus der Online- und Offline-Welt, wie man Google-Daten nutzen kann. Eindrucksvoll stellte er vor, wie Suchanfragen mit klassischen Werbewirkungsmetriken aus der Primärforschung korrelieren. Im Anschluss an den Vortrag bot der Regionalabend im angenehmen Ambiente eine tolle Plattform und viele Möglichkeiten zum angeregten Austausch zwischen betrieblichen und institutionellen Marktforschern.

    Referent: Daniel Meyer, Director Market Insights, Northern and Central Europe, Google Germany Gmbh

    Regionalgruppe Niedersachsen

    5. Oktober 2016
    Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives

    „Digital Natives“ steht für die mit der neuen Medienwelt von Internet und Smartphone groß gewordene Generation. Mit durchschnittlich 5,7(!) internetfähigen Devices pro Person und durchschnittlich mehr als 8 Stunden täglicher Screen-Exposure haben sie einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Kultur und sehen auch Konsum, Marken und Marketing anders als die Generationen zuvor. In einer Reihe von Untersuchungen hat concept m die Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives analysiert und auf Basis kulturpsychologischer und ethnographischer Ansätze die besonderen Wertecluster der Digital Natives identifiziert: Multioptionsrausch, Liquid Society, Identitätsfindung als Copy-Paste, Sehnsucht nach Stabilitätsinseln und weitere Züge kennzeichnen ihr Lebensgefühl.

    Referent Thomas Ebenfeld, concept m

    26. Juli 2016
    User Experience (UX) Research: Wie die Persona-Methode Zielgruppen-Mythen entlarvt

    Dem zielgruppenspezifischen Nutzungserlebnis von Produkten und Dienstleistungen waren Marktforscher schon immer auf der Spur. Auf der Consumer Journey untersucht User Experience Research auch den Kontakt mit den Produkten und Dienstleistungen über Websites und Apps im Netz. Bei deren Gestaltung und Optimierung von Websites und Apps kommen sie immer wieder auf: Vorurteile über die Wünsche von Online-Shoppern. Erkenntnisse aus Studien zu den Anforderungen & Wünsche an Online-Shops werden dargestellt und verdeutlichen, wie die Persona-Methode den Marketingabteilungen Argumente liefert, Websites, Shops und Apps nutzer- und kundenfreundlich zu gestalten.

    Referenten: Thorsten Wilhelm und Jan R. Schulze, beide eResult GmbH weisen einen Weg hin zu mehr Sachlichkeit und Erfolg bei der Optimierung von Websites und Apps.

    17. März 2016
    Gemeinsame Veranstaltung der BVM-Regionalgruppen Niedersachsen + Nord in Bremen:

    "Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung: Brick Storming® - was ist das, wie geht das und was macht man damit?"

    LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann eingesetzt werden kann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden. Egal ob es darum geht innovative Produkte, Servicekonzepte oder Strategien zu entwickeln. Auch für die Marktforschung birgt LSP vielfältige Möglichkeiten, haptisch-basiertes Denken und Storytelling-Prozesse bei der Darstellung, Interpretation und Lösung branchenspezifischer Problemstellungen einzusetzen. Die Teilnehmer konnten sich „hands-on“ selbst einen konkreten Eindruck machen von den Einsatz- und Erkenntnismöglichkeiten der Arbeit mit den kleinen bunten Steinen - und erfahren, wie Brick Storming in den Grundzügen abläuft und wo sinnvolle Einsatzgebiete liegen.

    Referenten: Dr. Barbara Lang und Dr. Gerhard Keim, beide Point-Blank International

    08.12.2015
    Nachhaltiger Konsum: Schon Mainstream oder noch Nische?
    Die letzte Veranstaltung in diesem Jahr fand in die Räumen der IMUG - Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovation statt. Es wurde u.a. die Konsumstudie „Nachhaltiger Konsum: noch Nische oder schon Mainstream?“, die imug im Auftrag der REWE Group durchgeführt hat, vorgestellt.
    Die Studie geht drei zentralen Fragestellungen nach: Wo stehen wir beim nachhaltigen Konsum heute, was sind die Haupthindernisse für ein Mainstreaming des nachhaltigen Konsums und was sind die wichtigsten Lösungsansätze, um wesentlichen Hindernisse auf dem Weg in Richtung eines nachhaltigen Konsums zu überwinden?

    Referenten: Jan Devries und Dr. Annika Schudak, imug Beratungsgesellschaft für sozial ökologische Innovationen mbH

    13. Oktober 2015
    Mobile Marktforschung in der Praxis – Potentiale und Stolpersteine
    Mehr als 50% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone, und im vergangenen Jahr hat die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte erstmals die der stationären Geräte überholt. Vor diesem Hintergrund wird zukünftig auch die „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung gewinnen. Frank Lüttschwager, der sich mit seinem Institut EARSandEYES schon seit langem mit Mobile Research beschäftigt, wird an diesem Abend anhand zahlreicher praktischer Beispiele einen Überblick über die Möglichkeiten, aber auch Barrieren dieser Erhebungsmethode geben.

    Referent: Frank Lüttschwager, Institut EARSandEYES

    16. Juli 2015
    Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung von LEGO® Serious Play® zu Brick Storming
    LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden, eingesetzt werden kann. LEGO® Serious Play® hat in seiner mittlerweile fast zwanzigjährigen Erfolgsgeschichte seine Vielseitigkeit und Innovationskraft unter Beweis gestellt: bei der Entwicklung innovativer Produkte und Servicekonzepte ebenso wie für die Strategieentwicklung.

    Referent/-innnen: Dr. Barbara Lang und Dr. Gerhard Keim, Point-Blank International

    9. Juni 2015
    Präsentationen und Marktforschungsergebnisse – Wie bringe ich die Botschaft auf den Punkt?

    Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, ist sprichwörtlich bekannt und natürlich die Wunschvorstellung eines jeden Marktforschers, der Befragungsergebnisse für Präsentationen aufbereitet. Die tägliche Realität freilich sieht ganz anders aus: Grafiken und Diagramme, die keine Fragen aufwerfen, sind häufig Herausforderung genug. Im Marktforschungsalltag begegnet uns immer wieder der Kampf mit zu vielen Informationen, zu wenig Platz und Farben, die nicht zusammenpassen.

    Referent: Florian Bernard, EXPLAIN GmbH

    4. November 2014
    Den Homo Heuristicus verstehen – Sieg der Emotion über die Kognition?!
    Spätestens seit den nobelpreisgekürten Arbeiten von Daniel Kahnemann hat sich auch in der Marktforschung die Erkenntnis durchgesetzt, dass die starke Fokussierung zumindest des quantifizierenden Teils unserer Profession auf explizite, rationale und reflektierte Denkprozesse (System 2) die Realität menschlicher Entscheidungsprozesse nur unvollständig abbildet. Mit welchen psychologischen „dualen“ Modellen sich das Zusammenspiel expliziter und impliziter Prozesse besser verstehen lässt, welche praktischen Implikationen sich hieraus für die Zusammensetzung von Marktforschungsinstrumenten (etwa im Bereich der Packungs- und Werbeforschung) ergeben, soll auf unserem nächsten Regionalabend am 4. November detaillierter beleuchtet werden.

    Referent: Dirk Frank, ISM GLOBAL DYNAMICS und Honorarprofessor an der Hochschule Pforzheim.

    30.September 2014
    Wie(viel) Werbung wirkt? Von tiefenpsychologischem Pretest bis „Budget Intelligence
    Anhand einiger Fallbeispiele wird zunächst die Tiefenpsychologie der Werbung beleuchtet. Unser Kaufverhalten erklärt sich aus dem stetigen Konflikt zwischen unbewussten Wünschen und rationalen Überlegungen: Warum ist Axe kein normales Deo und die Allianz mehr als eine Versicherung? Im zweiten Teil werden aus praxisorientierter Sicht Fragen erläutert, die spätestens beim Kampf um den Werbeetat aufkommen: Wie viel Werbebudget benötige ich? Welche Inhalte fokussiere ich? Was habe ich konkret davon? Da der Mangel an „Budget Intelligence“ von ca. 70 Prozent der Unternehmen beklagt wird, werden zudem Grundprinzipien abgeleitet, die für jedes Unternehmen gelten – unabhängig von deren Größe und Branche.

    Referenten: Melanie Sommer, RSG Marketing Research, Marcus Rügge, Telekom Deutschland GmbH

    4. Juni 2014
    Insights online generieren - Innovationsforschung mit Online-Blogs
    Online-Blogs sind in der Lage, Eindrücke und tägliche Abläufe aufzuspüren, die zeitnah dokumentiert werden können, ohne dass Erinnerungseffekte die persönliche Wahrnehmung von Verbrauchern verzerren. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Berichte durch Bilder, Videos und Zeichnungen anreichern zu lassen, die in einem biotischen Umfeld erstellt werden. Der Erkenntnisgewinn für den potentiellen Auftraggeber besteht gerade in der Kombination von Ergebnissen, die mit dem normalen Instrumentarium der Marktforschung nur schwer ermittelbar sind.

    Referenten: Henning Rohrßen, Insight View, Kai Ravesloot, Research on Blogs

    28. Januar 2014
    Schnell, klar, genau - das 1x1 der Infografik

    Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, ist sprichwörtlich - und natürlich Wunschvorstellung eines jeden Marktforschers, der Befragungsergebnisse für Präsentationen grafisch aufbereitet. Die tägliche Realität freilich sieht ganz anders aus: Grafiken und Diagramme, die keine Fragen aufwerfen, sind häufig Herausforderung genug. Immer wieder der Kampf mit zu viel Information, zu wenig Platz und Farben, die nicht zusammenpassen.

    Referent: Daniel Braun, Leitender Art Director, Wort & Bild Verlag

    Regionalgruppe Nord

    8. Dezember 2016
    Richtige Nutzung von Social Media Daten in der Marktforschung

    Social Media Nutzung und Monitoring ist mittlerweile bei vielen Unternehmen etabliert. Häufig werden die Monitoring-Daten jedoch noch nicht von den Marktforschern genutzt. Die pure Masse und Unstrukturiertheit der Daten macht es schwer, praxisrelevante Ergebnisse herauszukristallisieren. Über gezielte KPIs, die auf spezifische Marktforschungsfragen eingehen und Integration mit weiteren Datenquellen bietet Social Media Monitoring jedoch einen erheblichen Mehrwert.

    Referentin: Susanne Klar, GfK SE

    16. November 2016
    Von Big Data zu Smart Models – wie man die Daten der Welt richtig nutzt

    Nachdem das Internet jetzt volljährig ist, entdecken wir, dass es uns nicht nur die unbegrenzte Kommunikations- und Transaktionsfähigkeit geschenkt hat und den Prosumer, nein es schenkt uns auch einen sehr wertvollen Rohstoff. Einen Rohstoff, der tagtäglich anwächst und zwar schneller als er verbraucht werden kann. Der Rohstoff sind die Daten der Welt, erzeugt in unzähligen Foren, auf unzähligen Plattformen und Webseiten und in ungezählten Blogs, E-Mails, Tweets und Facebook-Einträgen und jetzt auch im Internet of Things.

    Referent: Alexander Vocelka, Horváth & Partners

    7. Juni 2016
    Online-Communities - das Facebook der Marktforschung

    Das Thema Online-Communities hat auch längst die Marktforschung erreicht: Facebook, Twitter, Youtube & Co. prägen nicht nur die Art der Kommunikation zwischen Konsumenten, sondern auch die gegenüber Unternehmen. Der Wunsch des Kunden ist es, gefragt zu werden, sich einzubringen und aktiv mitzugestalten. Was auf der einen Seite eine enorme Herausforderung an die Unternehmen darstellt, eröffnet im Bereich der Marktforschung ungeahnte Potenziale. Online-Communities bieten die Möglichkeit, Kunden schon frühzeitig in die Unternehmensentscheidung mit einzubinden und das Kunden-Feedback zu kanalisieren. Die Zauberwörter lauten hierbei Interaktion sowie Austausch auf Augenhöhe. Das Ergebnis: Hochwertiges Feedback und tiefgehende Insights.

    Referenten: Sonja Dlugosch, sd vybrant, und Stefan Spangenberg, Vodafone Deutschland

    12. April 2016
    Mobile Marktforschung in der Praxis – Potentiale und Stolpersteine?
    Mehr als 50% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone, und im vergangenen Jahr hat die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte erstmals die der stationären Geräte überholt. Vor diesem Hintergrund wird zukünftig auch die „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung gewinnen. Frank Lüttschwager, der sich mit seinem Institut EARSandEYES schon seit langem mit Mobile Research beschäftigt, hat an diesem Abend anhand zahlreicher praktischer Beispiele einen Überblick über die Möglichkeiten, aber auch Barrieren dieser Erhebungsmethode gegeben.

    Referent: Frank Lüttschwager, EARSandEYES

    17. März 2016
    Gemeinsame Veranstaltung der BVM-Regionalgruppen Niedersachsen + Nord in Bremen:
    "Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung: Brick Storming® - was ist das, wie geht das und was macht man damit?"

    LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann eingesetzt werden kann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden. Egal ob es darum geht innovative Produkte, Servicekonzepte oder Strategien zu entwickeln. Auch für die Marktforschung birgt LSP vielfältige Möglichkeiten, haptisch-basiertes Denken und Storytelling-Prozesse bei der Darstellung, Interpretation und Lösung branchenspezifischer Problemstellungen einzusetzen. Die Teilnehmer konnten sich „hands-on“ selbst einen konkreten Eindruck machen von den Einsatz- und Erkenntnismöglichkeiten der Arbeit mit den kleinen bunten Steinen - und erfahren, wie Brick Storming in den Grundzügen abläuft und wo sinnvolle Einsatzgebiete liegen.

    Referenten: Dr. Gerhard Keim und Dr. Barbara Lang, Point-Blank International

    23. Februar 2016
    Best in Class Consumer Decision Journey – Strategien aus Herstellersicht“

    Werbung spricht den Konsumenten/Shopper häufig in der falschen Phase an, nämlich ausschließlich vor dem Kauf – dies ist eine der wesentlichen Aussagen des McKinsey-Modells der „Consumer Decision Journey“. Was aber geschieht mit dem Kunden nach dem Kauf? Wie man die gewonnenen Erkenntnisse des Modells sowohl auf Hersteller- als auch auf Händlerseite umsetzt und wie Philips sie anwendet, zeigt unser Referent Marek Sandrock, Senior E-Trade Marketing Manager bei PHILIPS.

    Referent: Marek Sandrock, Senior E-Trade Marketing Manager bei PHILIPS

    12. Januar 2016
    Digitale Erfolgsfaktoren: So wird Marktforschung effektiv und effizient

    Mit Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und Co. hat sich nicht nur der Kommunikationsstil der Konsumenten untereinander verändert, sondern auch der gegenüber Unternehmen und der in den Firmen und Instituten: Kunden und Mitarbeiter wollen mitgestalten, sich einbringen und gefragt werden. Dies geht digital so schnell wie noch nie und in Echtzeit. Wie ist die große Herausforderung der digitalen Transformation zu schaffen?

    Referent: Andreas Schweizer, Consultant sowie Beirat und Programmkommission Marketing Club Hamburg e.V.

    28. September 2015
    Marktforschung bei dm-drogerie markt zwischen Kundendaten und Analytics? - Versuch einer Positionsbestimmung

    Im deutschen Handel entstehen durch Online-Angebote, Kundenkarten, Mobile Marketing sowie durch ständig optimierte Kasseninformationssysteme immense Datenbestände, die auch immer stärker genutzt werden. Dem gegenüber arbeitet die klassische Marktforschung mit „Small Data“, die möglichst repräsentativ erhoben werden. So stehen auf der einen Seite beispielsweise Kaufdaten, die durch Kundenkarten erfasst werden, auf der anderen Seite Marktforschungsdaten aus Verbraucherpanels oder Befragungen. An welchen Stellen ergänzen sich „Big Data“ und „Small Data“ sinnvoll, wo entstehen Reibungspunkte und was könnte passieren, wenn beide Seiten einander ignorieren?

    Referent: Thomas Gruber, dm-drogerie markt

    13. Juli 2015
    Die nächste Tracking-Generation für die neue Kommunikationswelt

    Nie gab es mehr Möglichkeiten, Markenbotschaften zu inszenieren als heute. Die mediale Vielfalt ist enorm. Die Chancen, Menschen gezielt zu aktivieren sind so gut wie nie zuvor. Der Kommunikationsalltag bringt aber trotz blühender Kommunikationslandschaften häufig vor allem eines: Ernüchterung.
    Referent: Marcus Arend, Icon Added Value

    30. Juni 2015
    Das große Potential der digitalen Medien

    Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – sei es aus dem Privaten oder Beruflichen. Für die Medienbranche hat sich eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten ergeben und die digitalen Medien sind längst eines der beliebtesten Werbemedien mit einer Fülle an Einsatzmöglichkeiten geworden. Neben der zentralen Frage wie die Daten erhoben werden und wie man crossmediale Überschneidungen erfassen kann, möchten wir einen Blick in die Studien werfen: Wo treffe ich meine Zielgruppe im Netz? Wie verläuft die digitale Informationssuche für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen? Und was können die Medien eigentlich alles? Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen geht die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. nach.

    Referentin: Marion Beckers, AGOF-Akademie

    21. April 2015
    Marktforschung bei jungen Zielgruppen – Was geht (nicht)?
    Wer sich mit jungen Zielgruppen beschäftigt, muss ihnen die richtigen Fragen stellen und deren Antworten decodieren können. Deshalb ist Marktforschung mit jungen Zielgruppen auch keine Nebensache. Was ab welchem Alter geht und warum der Blick auf die Lebenswelt der jungen Zielgruppen nie vernachlässigt werden darf, ist Gegenstand unseres nächsten Regionalabends.

    Referentin: Denise Ullrich, iconkids & youth

    11. November 2014
    Durch das Auge des Betrachters – Wie man User Experience messen kann"
    User Experience (UX) ist mittlerweile in aller Munde, da begehrenswerte technische Produkte, die nachhaltig erfolgreich sind, sich in der Regel durch eine herausragende Nutzererfahrung auszeichnen. Nur: Was genau ist User Experience? Wie lässt sie sich messen? Und wie lässt sich der Erfolg von UX bestimmen?

    Referent: Tim Bosenick, GfK UX

    29. September 2014
    Wir retten den Hausfrieden - das Dilemma mit dem schmutzigen Hund. Möglichkeiten und Grenzen der Online-Co-Creation

    Um echte Innovationen zu entdecken, stellen wir das klassische Marktforschungsprinzip, also die Suche nach Mehrheiten, bewusst auf den Kopf. Indikatoren für starke Innovationen sind in Anlehnung an die Longtail-Theorie (Chris Anderson, Wired Magazine 2004) eher die vielen kleinen Seltenheiten, ungewohnte Einzelnennungen in großen Datenmengen. Und nur diese werden für die Weiterentwicklung genutzt.

    Referent: Oliver Kern, Dialego

    15. Mai 2014
    Von der Kenntnis zur Erkenntnis - WOW-Effekte in der Morphologischen Wirkungsforschung
    WOW-Effekte sind Ergebnisse von Entwicklungsprozessen, die uns Wissen durch Einsicht oder Erfahrung vermittelt haben. Auf diese Art gewonnenes Wissen ist nicht nur nachhaltiger, es fließt auch leichter in unsere Handlungen ein. Die Morphologische Marktforschung, als ein Teilbereich der Qualitativen Marktforschung, ist mit solchen Entwicklungsprozessen vergleichbar und hilft echte Erkenntnistiefe zu gewinnen. Morphologische Marktforschung wird der Dynamik des oft paradoxen und sich stetig wandelnden seelischen Erlebens auf allen Ebenen, in allen Lebensbereichen gerecht.

    Referentin: Christine Liebers, rheingold salon

    7. April 2014
    Praxisrelevanz der Marktforschung aus Sicht der Betriebsmarktforschung
    Welche Relevanz hat Marktforschung für Unternehmensentscheidungen? Wie ist der Stellenwert der Marktforschung im Unternehmen? Welche Rolle spielen neue digitale Forschungsmethoden? Diese und weitere Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der fünften Welle der Studie „Praxisrelevanz der Marktforschung", deren Ergebnisse Wolfgang Best vorstellen wird.

    Referent: Wolfgang Best, best research

    25. Februar 2014
    Kunden beraten: Wie Sie Ihre Beratungskompetenz verbessern.

    Interne wie externe Dienstleister beraten Kunden und begleiten sie damit bei komplexen Fragen und Entscheidungen. Doch wie weit geht Beratung? Sind „Ratschläge“ die ideale Form der Beratung? Wovon hängt es ab, ob Kunden Ratschläge „befolgen“? Gute Beratung beginnt bereits beim Initiieren von Projekten. Lernen Sie verschiedene Beraterrollen und Beratungsformen kennen. Erfahren Sie darüber hinaus, wie Berater während und nach der Ergebnislieferung Entscheidungen und Umsetzungen bei Marketing und Management weiter begleiten.

    Referent: Dierk Rommel, Training Coaching Consulting

    Regionalgruppe Rhein-Main

    28. September 2016
    Optimale Allokation von Mediabudget über alle Touchpoints" - Eine gemeinsame Podiumsdiskussion der BVM-Regionalgruppe Rhein-Main und des Marketing Club Frankfurt.

    Nach den letztjährigen Gemeinschaftsveranstaltungen mit dem Marketing Club Frankfurt setzen wir die Themenreihe zur Effizienz von Marketingmaßnahmen in der Multi-Channelwelt fort. Es diskutieren Sebastian Hupf, CEO der Mindshare AG, Dr. Martina Vollmer, Associate Director von Ipsos Connect, und Prof. Dr. Kay Peters von der Universität Hamburg mit den Teilnehmern der Veranstaltung die Frage, wie die Mediabudgets über alle Touchpoints optimal geplant werden können.

    Referenten: Dr. Martina Vollmer, Ipsos Connect, Sebastian Hupf, Mindshare Germany, Prof. Dr. Kay Peters, Universität Hamburg, sowie University of California

    05. April 2016
    Das Vodafone Customer Board - Entscheidungen effizient und effektiv mit Kunden treffen?
    "

    Diesen Satz hat vermutlich jeder schon mal gehört: „Unverschämt, dass Kunden heute keine Gelegenheit auslassen, Produkte mit Breitenwirkung offen zu kritisieren!“ Man kann es so sehen oder sich den Herausforderungen der neuen Transparenz und der neuen Kundensouveränität stellen. Viele Unternehmen nehmen die Herausforderung an und prüfen, wie eine engere Einbindung von Kunden in die Produkt- und Customer Experience-Entwicklung erfolgen kann. Sie legen damit die Basis für einen nachhaltigen Geschäftserfolg. Stefan Spangenberg führte in die Thematik aus der Perspektive des schnellen Innovationszyklen ausgesetzten Mobilfunkanbieters Vodafone ein. Er zeigte Wege auf, wie die zunehmende Mitteilungsbereitschaft des Kunden zur Beschleunigung von Markterfolg und gleichzeitig zur Effizienzsteigerung nutzbar ist.

    Referent:

    Stefan Spangenberg, Vodafone GmbH, Düsseldorf

    25. Januar 2016
    Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives
    Digital Natives steht für die mit der neuen Medienwelt von Internet und Smartphone groß gewordene Generation. Mit durchschnittlich 5,7! internetfähigen Devices pro Person und durchschnittlich mehr als 8 Stunden täglicher Screen-Exposure haben sie einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Kultur, und sehen auch Konsum, Marken und Marketing anders als die Generationen zuvor. In einer Reihe von Untersuchungen hat concept m die Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives analysiert und auf Basis kulturpsychologischer und ethnographischer Ansätze die besonderen Wertecluster der Digital Natives identifiziert: Multioptionsrausch, Liquid Society, Identitätsfindung als Copy-Paste, Sehnsucht nach Stabilitätsinseln und weitere Züge kennzeichnen ihr Lebensgefühl.

    Referent: Thomas Ebenfeld ist Diplom-Psychologe und Managing Partner bei concept m

    24. November 2015
    Gamification: Glücklichere Befragte und validere Daten oder doch bloß spielerischer Selbstzweck
    Der Vergleich eines Spiels mit einer Marktforschung ist vielleicht auf den ersten Blick nicht zwingend, aber… Spiele haben definierte Regeln, Ziele, es gibt die Möglichkeit des Verlierens und ein Spiel zu designen ist nicht einfach und oft teuer. Bis auf die Möglichkeit des Verlierens finden sich praktisch alle Aspekte auch in einem Fragebogen. Warum sind wir dann nur so verrückt aufs Spielen, aber nicht aufs Beantworten von Fragen?
    Die Referenten Dirk Frank und Steffen Bott beleuchteten Gamifizierungsstrategien in Marketing und Marktforschung. Sie zeigten u.a. Umsetzungsbeispiele, Anwendungen und empirische Befunde zu den Chancen und Risken von Gamification.

    Referenten: Prof. Dirk Frank, ISM GLOBAL DYNAMICS in Bad Homburg; Steffen Bott, SSI

    6. Oktober 2015
    Putting Big Data to Work for Innovative Solutions
    With the explosion of available open data on the Web, market researchers are now turning to big data as the vast new source for intelligence on consumers. Within the noise of big data lays the crucial “signals” that when connected together, reveal consumer insights and at the same time technology disruption, competitive strategies, and market activities. It is these consumer insights that provide market researchers with a springboard to create a killer new product.

    Referenten: Dr. Alexandra Eberhard and Roee Hartuv of Signals Group

    9. September 2015
    Cross Media Marketing – Wie mache ich den Werbeerfolg messbar?
    Die Verzahnung von Online- und Offline-Medien macht es zu einer komplexen Aufgabe, den Erfolg von Werbung zu messen. Auf einer gemeinsamen Podiumsdiskussion zusammen mit dem Marketing Club Frankfurt wurden die folgenden Fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert:Wie kann der Werbeerfolg in den verschiedenen Medien miteinander vergleichbar gemacht werden? Wie können die notwendigen Daten beschafft werden? Wie lässt sich Werbeerfolg an den Sales messen? Welche Interessengruppen haben Interesse an belastbaren Daten, welche eher nicht?

      Referenten: Christian Scholz, Mindshare Deutschland, Dominik Schulz, A.T.U Auto-Teile-Unger, André Keeve, Deutsche Post DHL

      2. Juni 2015
      Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung von LEGO® Serious Play® zu Brick Storming
      LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden, eingesetzt werden kann. LEGO® Serious Play® hat in seiner mittlerweile fast zwanzigjährigen Erfolgsgeschichte seine Vielseitigkeit und Innovationskraft unter Beweis gestellt: bei der Entwicklung innovativer Produkte und Servicekonzepte ebenso wie für die Strategieentwicklung.


      Referenten: Dr. Barbara Lang und Dr. Gerhard Keim, Point-Blank International

      14. April 2015
      Captain Kirk, Mr. Spock und die Mondtäuschung: Wie Behavioral Economics das Marketing verändern wird
      „Behavioral Economics“ ist in aller Munde und wird das Marketing und die Marktforschung in nächster Zeit von Grund auf verändern. Aber was ist Behavioral Economics überhaupt und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für das eigene Unternehmen? Bislang orientieren sich viele Unternehmen an dem so genannten Homo Oeconomicus - ein perfekt informierter und völlig rational entscheidender Konsument.

      Referent: Dr. Florian Bauer, Vocatus AG, München

      9. Februar 2015
      Big Data – Was ist technisch machbar und was ethisch vertretbar
      Längst hat das Marketing Big Data für seine Zwecke entdeckt. Diese Daten werden zwar nicht spezifisch für eine bestimmte Geschäftsfragestellung erhoben, aber zunehmend genau dafür genutzt. Im Internet, bei der Online-Bestellung, auf Social Media Plattformen, am Point-of-Sale - überall geben die Konsumenten Informationen über ihr Kaufverhalten und ihre Interessen Preis.
      Referenten: Andreas Leihener, DeutschlandCard GmbH, Markus Eberl, TNS, Timo Ahland, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

      25. November 2014
      „Wenn wir nur wüssten, was wir wissen“ – Marktforschung als zentrale Wissensmanagement-Funktion

      Das oben genannte Siemens-Zitat beschreibt die Situation in vielen Unternehmen – das Wissen steckt in den Köpfen der Mitarbeiter, liegt abgelegt auf Laptops, in Datenbanken, Schränken und Schubladen. Der Nutzen des Wissensmanagements ist heutzutage unumstritten: Der unternehmensinterne Umgang mit Wissen ist ein wettbewerbsentscheidender Faktor. Natürlich sollte Wissensmanagement nicht auf Marktforschung begrenzt sein, aber sie ist eine der zentralen Wissensmanagement-Funktionen, hier laufen viele Fäden zusammen.

      Referentin: Beate Waibel-Flanz, M:Power Market Research Consulting

      21. Oktober 2014
      Telefonische Bevölkerungsbefragungen – Old-fashioned oder modern?

      Die Marktforschung erlebt im digitalen Zeitalter etliche Veränderungsprozesse: Big Data und Prozessdaten, Do-it-yourself-Angebote, oder die immer stärkere Etablierung und Ausdifferenzierung von Onlinebefragungen prägen ein neues, äußerst facettenreiches Bild der Zunft. Bei der Diskussion und Bewertung dieser Trends könnte leicht der Eindruck entstehen, dass Marktforschung im Jahre 2014 nur noch sehr wenig mit ihren eigenen Wurzeln zu tun hat. Dass dies längst nicht so ist, zeigt die Entwicklung telefonischer Bevölkerungsumfragen: Am Beispiel des Designs telefonischer Bevölkerungsuntersuchungen wird aufgezeigt, wie dieser Forschungsansatz immer wieder modernisiert und aktualisiert worden ist und gleichzeitig seine solide methodische Basis erhalten hat. Als „klassisch“ geltende Erhebungsverfahren müssen also nicht notwendigerweise Old-fashioned sein, sondern bereichern im Gegenteil die Marktforschung mit neuen Facetten.

      Referenten: Axel Glemser, (Director SOEP), und Katharina Beckmann (Associate Director Applied Marketing Science), TNS Deutschland GmbH

      18. März 2014
      Explorieren & Evaluieren Sie schon den imaginären „Duft“ Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke
      Das Erforschen des „imaginäres Dufts“ eines Unternehmensnamens(-logos), einer Marke oder eines Produkts erlaubt einen tiefen Einblick in die emotionale Bewertung dieser Konzepte. Es werden spezielle qualitative und quantitative Methoden vorgestellt, die helfen, den „imaginären Duft“ als Chance zu verstehen und als Marketinginstrument nutzbar zu machen. Warum eine solche Marktforschung Mehrwert schafft, zeigt dieser Vortrag.

      Referentin: Barbara Busch, SCENTANALYSIS

      21. Januar 2014
      Market Research Kills Creativity?! Die Suche nach der „Weltformel“ für die perfekte Werbung

      Man könnte meinen, Marktforscher und Kreative sind immer noch ein bisschen wie Feuer und Wasser. Aber ernsthaft - muss der Marketer dieses hochinteressante Spannungsverhältnis auflösen oder kann sie/er davon sogar profitieren, um zu besserer Werbung zu kommen? Was sind die Stärken der Marktforschung, was sind die Stärken der Kreation und wie kann man von Synergien profitieren? Wann ist es besser, gelernten Regeln zu folgen und wann, sie zu brechen?

      Referenten: Jonathan Gable (BrainJuicer), Jan Leube (Young & Rubicam), Henning Rossa (TNS)

      Regionalgruppe Rhein-Neckar

      13. Mai 2016
      Design Thinking: Hype oder Chance für die Marktforschung?

      Wie ändert man das klassische Vorgehen des Marktforschers so, dass daraus deutlich aufschlussreichere Ergebnisse resultieren? Design Thinking ist ein neuer Ansatz zur Förderung kreativer Ideen. Er fokussiert darauf Innovationen zu entwickeln, die sich grundlegend am Nutzer orientieren und die Bedürfnisse der Nutzer in den Vordergrund stellen.

      Referenten: Ursula Kloé und Peter Backes, Vertreter von Brain Cookies – einer Kooperation von Marktforschern, Co-Creation Spezialisten, Design Thinkern und Ideation Experts

      09. November 2015
      Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung von LEGO® Serious Play® zu Brick Storming
      LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden, eingesetzt werden kann. Egal ob es darum geht innovative Produkte, Servicekonzepte und Strategien zu entwickeln, LEGO® Serious Play® hat in seiner mittlerweile fast zwanzigjährigen Erfolgsgeschichte seine Vielseitigkeit und Innovationskraft immer wieder unter Beweis gestellt. Auch für die Marktforschung birgt LSP vielfältige Möglichkeiten, haptisch-basiertes Denken und Storytelling-Prozesse bei der Darstellung, Interpretation und Lösung branchenspezifischer Problemstellungen einzusetzen. Für die Marktforschung hat Point-Blank International LSP weiterentwickelt zum Brick Storming. Die Teilnehmer konnten sich „hands-on“ selbst einen konkreten Eindruck machen von den Einsatz- und Erkenntnismöglichkeiten der Arbeit mit den kleinen bunten Steinen und erfahren, wie Brick Storming in den Grundzügen abläuft und wo sinnvolle Einsatzgebiete liegen.

      Referenten: Cori Moore und Dr. Gerhard Keim, Point-Blank International

      19.05.2015: Mobile Research – Neue Ansätze für Tracking und Befragung
      Smartphones, Tablets und andere digitale Begleiter haben das Surfverhalten der Nutzer in den letzten Jahren grundlegend verändert. Damit einhergehend führen neue Technologien zu einer immer größeren Fragmentierung des Geräte-, Betriebssystem- und Browsermarktes. Gerade durch die zunehmende Bedeutung von Marktforschungsstudien, die Tracking- und Befragungsdaten integrieren, wird es immer wichtiger ein Verständnis für diese Anforderungen der mobilen Welt zu entwickeln. In diesem Vortrag werden aktuelle Möglichkeiten zum eindeutigen Identifizieren und Befragen von Nutzern auf mobilen Websites und in Apps vorgestellt. Was ist bereits möglich und welche neuen Entwicklungen zeichnen sich ab? Welche Rolle spielen Begriffe wie Fingerprinting und Responsive Design und wie lassen sie sich für die Marktforschung einsetzen? Diese und weitere Fragen werden in diesem Vortrag eingehend beantwortet.

      Referent Matthias Kampmann, Bielefelder Interrogare GmbH

      17. März 2015: Schnell, klar, genau - das 1x1 der Infografik
      Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, ist sprichwörtlich - und natürlich Wunschvorstellung eines jeden Marktforschers, der Befragungsergebnisse für Präsentationen grafisch aufbereitet. Die tägliche Realität freilich sieht ganz anders aus: Grafiken und Diagramme, die keine Fragen aufwerfen, sind häufig Herausforderung genug. Immer wieder der Kampf mit zu viel Information, zu wenig Platz und Farben, die nicht zusammenpassen

      Referent: Daniel Braun, Wort & Bild Verlag

      4. November 2014: Captain Kirk, Mr. Spock und die Mondtäuschung: Wie Behavioral Economics das Marketing verändern wird
      Behavioral Economics ist in aller Munde. Jeder redet darüber, was nicht heißt, dass jeder weiß, wovon er redet. Die Bewertung von Behavioral Economics aus Marketing- und Marktforschungssicht reicht von „Strohfeuer“ bis „Paradigmenwechsel“. Es werden zahlreiche experimentelle Ergebnisse berichtet, die den geneigten Marketeer faszinieren, aber im nächsten Moment auch ratlos zurücklassen: Wie man diese Erkenntnisse in Marketing und Marktforschung abbildet, bleibt nämlich zumeist unbeantwortet.

      Referent: Dr. Florian Bauer, Vorstand der Vocatus AG

      6. Februar 2014: Neuromarketing und NeuroPricing®: Verhaltensvorhersagen mit Hilfe von Hirnscans
      Bei Produktneueinführungen liegt die Floprate je nach Branche zwischen 60% und 80%. D.h., dass 60-80% der Produkte am Konsumenten vorbei vermarktet werden, weil sie z.B. schlecht beworben, falsch bepreist, nicht benutzerfreundlich oder unattraktiv gestaltet sind. Die Industrie steht also vor der ungelösten Herausforderung, Konsumenten besser zu verstehen.

      Referent: Dr. Kai-Markus Müller, The Neuromarketing Labs

      Regionalgruppe Rhein-Ruhr

      11. April 2016
      Design Thinking: Hype oder Chance für die Marktforschung?

      Die grundlegenden Elemente des Design Thinking Ansatzes sind Marktforschern vertraut: die Ausgangslage verstehen, die Forschungsfrage definieren, den Problemraum erkunden, die Zielpersonen verstehen lernen, mit den Erkenntnissen daraus Ideen generieren, diese Ideen ausarbeiten und testen. Allerdings unterscheidet sich Design Thinking zu klassischer Marktforschung durch den interdisziplinären Ansatz und das konsequent iterative Vorgehen. Daraus ergeben sich spannende Fragen, wie zum Beispiel: Lassen sich Synergieeffekte erzielen, wenn Marktforschungs-Know How mit dem Design Thinking Mindset kombiniert wird? Oder kann das Design Thinking Mindset auch für Marktforschungsfragen jenseits von Innovationsentwicklungen eingesetzt werden? Diesen und weiteren Fragen widmete sich der Regionalabend.

      Referenten:

      Ursula Kloé, Gründerin und Inhaberin von 70EINS, Heidelberg
      Peter Backes, Gründer und Inhaber von re:facts, Schwetzingen

      02. Dezember 2015
      Die Eroberung der Digitalen Welt – „digital facts“ als neuer Standard in der Messung der Online-Nutzung
      Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) hat Ende August die erste reguläre Ausgabe ihrer neuen Markt-Media-Studie veröffentlicht. Mit der „digital facts“ ist erstmals die medienübergreifende und überschneidungsfreie Betrachtung und Planung von stationären und mobilen Angeboten auf dem etablierten Qualitätsniveau der AGOF möglich. Die Studie liefert – wie schon ihre Vorläufer-Studien internet facts und mobile facts – allgemeine Daten zum AGOF Universum sowie Kerndaten zur Internetnutzung und zum E-Commerce, sowohl für die einzelnen digitalen Kanäle als auch übergreifend. Aufgrund des spezifischen methodischen Ansatzes können Zielgruppen im Internet jetzt allerdings noch genauer analysiert werden. Hiermit wird letztendlich eine adäquate und moderne Planungsgrundlage geschaffen, die der veränderten digitalen Mediennutzung Rechnung trägt. Jennifer Bubbel, Bereichsleiterin Forschung & Studienbetrieb bei der AGOF, stellte sowohl die methodische Einzelheiten und Neuerungen der Studie als auch ausgewählte Ergebnisse vor.

      Referentin: Jennifer Bubbel, AGOF

      21. September 2015
      Werbewirkungsforschung: Zuverlässige Werbe-ROI Prognosen statt Russisch-Roulette!

      Werbung kann außerordentlich effektiv die Nachfrage steigern. Das ist das Kernziel der Werbung. Aber 67 Prozent der Werbung für etablierte Produkte und 45 Prozent der Werbung für neue Marken erzielen keine Absatzwirkung. Insofern ist es sinnvoll, den Absatzeffekt der Kommunikation vorher zu überprüfen. Das Problem: Die meisten Testverfahren sagen die Werbewirkung nicht oder nur unzuverlässig vorher.

      Referent: Dr. Ralf Mayer de Groot, MAYER DE GROOT Marketing-Research and Consult Netzwerk

      25. August 2015
      Marktforschung bei jungen Zielgruppen – Was geht (nicht)?
      Wer sich mit jungen Zielgruppen beschäftigt, muss ihnen die richtigen Fragen stellen und deren Antworten decodieren können. Deshalb ist Marktforschung mit jungen Zielgruppen auch keine Nebensache. Was ab welchem Alter geht und warum der Blick auf die Lebenswelt der jungen Zielgruppen nie vernachlässigt werden darf, ist Gegenstand unseres nächsten Regionalabends, zu dem wir Sie herzlich einladen.

      Referentin: Denise Ullrich, Bereichsleiterin der repräsentativen Forschung und insbesondere verantwortlich für quantitative Forschung bei iconkids & youth, sprechen.

      28. April 2015
      Mobile Marktforschung in der Praxis – Potentiale und Stolpersteine

      Mehr als 50% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone, und im vergangenen Jahr hat die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte erstmals die der stationären Geräte überholt. Vor diesem Hintergrund wird zukünftig auch die „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung gewinnen. Frank Lüttschwager, der sich mit seinem Institut EARSandEYES schon seit langem mit Mobile Research beschäftigt, wird an diesem Abend anhand zahlreicher praktischer Beispiele einen Überblick über die Möglichkeiten, aber auch Barrieren dieser Erhebungsmethode geben.
      Referent: Frank Lüttschwager, EARSandEYES

      4. November 2014
      Kunden beraten: Wie Sie Ihre Beratungskompetenz verbessern"

      Interne wie externe Dienstleister beraten Kunden und begleiten sie damit bei komplexen Fragen und Entscheidungen. Doch wie weit geht Beratung? Sind „Ratschläge“ die ideale Form der Beratung? Wovon hängt es ab, ob Kunden Ratschläge „befolgen“? Gute Beratung beginnt bereits beim Initiieren von Projekten. Lernen Sie verschiedene Beraterrollen und Beratungsformen kennen. Erfahren Sie darüber hinaus, wie Berater während und nach der Ergebnislieferung Entscheidungen und Umsetzungen bei Marketing und Management weiter begleiten.
      Referent: Dierk Rommel, Training Coaching Consulting

      23. September 2014
      Captain Kirk, Mr. Spock und die Mondtäuschung: Wie Behavioral Economics das Marketing verändern wird
      "Behavioral Economics“ ist in aller Munde und wird das Marketing und die Marktforschung in nächster Zeit von Grund auf verändern. Aber was ist Behavioral Economics überhaupt und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für das eigene Unternehmen? Bislang orientieren sich viele Unternehmen an dem so genannten Homo Oeconomicus – ein perfekt informierter und völlig rational entscheidender Konsument. Doch der Kaufprozess eines realen Menschen sieht anders aus: Er macht regelmäßig „Fehler“, die wir mit Hilfe der Behavioral Economics valide vorhersagen und in der Marktforschung entsprechend berücksichtigen können.
      Referent: Dr. Florian Bauer, Vocatus AG

      2. Juni 2014
      Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, ist sprichwörtlich - und natürlich Wunschvorstellung eines jeden Marktforschers, der Befragungsergebnisse für Präsentationen grafisch aufbereitet. Die tägliche Realität freilich sieht ganz anders aus: Grafiken und Diagramme, die keine Fragen aufwerfen, sind häufig Herausforderung genug. Im Marktforschungsalltag begegnet uns immer wieder der Kampf mit zu viel Information, zu wenig Platz und Farben, die nicht zusammenpassen. Der Vortrag zeigt, wie Folien und Infografiken aussagekräftig dargestellt und Daten optimal visualisiert werden. Wie werden Folien so gestaltet, dass sie die Botschaft auf den Punkt bringen?
      Referentin: Christine Mössinger, EXPLAIN GmbH

      17. Februar 2014
      Bridging the gap – integriertes Modelling von impliziten und expliziten Indikatoren
      Zunehmend betonen Marketingpraktiker sowie Marketingwissenschaftler die Relevanz impliziter Hirnprozesse bei Kaufentscheidungen. Für die Analyse des Kundenverhaltens ist aber nicht nur der Einsatz von neuartigen impliziten Erhebungstechniken relevant. Vielmehr liefert auch die klassische Markt- und Marketingforschung mit ihren etablierten expliziten Messverfahren einen wesentlichen Beitrag für ein umfassendes Kundenverständnis. Bisher mangelt es aber an gemeinsamen und systematischen Ansätzen.
      Referent: Michael Schießl, eye square

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