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BVM-Fachtagung

Social Media Research: Warum Marktforscher gerade jetzt gefragt sind!

Social Media Research - warum Marktforscher gerade jetzt gefragt sind!2. April 2014, Frankfurt am Main

1,2 Milliarden Menschen tauschen sich weltweit über Facebook aus. Die aufstrebende Alternative WhatsApp wurde zu einer schwindelerregenden Bewertung von Facebook übernommen. Das erst Mitte 2011 gegründete soziale Netzwerk Google+ hat die halbe Milliarde Nutzer bereits nach einem Jahr überschritten und liegt schon vor Twitter – das sich an einen ausgewählteren Nutzerkreis richtet.

Der einfache soziale Austausch, das Teilen von Eindrücken aus dem Kern des Privaten und das gesteuerte Zurschaustellen des sozialen Selbst sind mächtige Treiber, sich diesen Netzwerken anzuschließen. Aber auch Hersteller und deren Marken sind in den Netzwerken als Akteure, mit denen kommuniziert werden kann, präsent. Und diese Kommunikation ist bidirektional geworden, die Kommunikationsresonanz wird unverzüglich deutlich – aber auch die Wirkung von Marketingmaßnahmen, die außerhalb der sozialen Netzwerke stattfinden.

Trends wurden bislang mit den Mitteln der Sozialforschung beschrieben

Die Beschreibung von Bedürfnissen und Trends, um daraus Produkt- und Marketingideen zu gewinnen, ist eine Kernaufgabe der Marktforschung. Sie hat diese Aufgabe bisher mit den wissenschaftlichen Mitteln der Sozialforschung gelöst – mit qualitativen Interviews, systematischen Beobachtungsverfahren und präzise entworfenen Fragebögen.

Diese Verfahren haben fast hundert Jahre lang gut funktioniert, aber sie sind auch ein Medium, das eine Distanz zum beobachteten und zu beschreibenden Menschen schafft. Die Offenheit der neuen sozialen Medien verspricht diese Distanz zu überbrücken. Dazu kommt, dass die sozialen Äußerungen, Transaktionen und Verbindungen als gespeicherte Daten analysebereit vorliegen bzw. direkt für Marketingzwecke genutzt werden können.

Wie sollte Marktforschung auf die neuen Datenquellen reagieren?

Muss sich die Marktforschung also schnell und rückhaltlos auf diese neuen Datenquellen einstellen? Wird das traditionelle Geschäftsmodell der Marktforschung ersetzt durch neue Unternehmen, die die neuen Datenquellen und Kommunikationswege beherrschen und viel direkter den Puls der Konsumenten und Marktteilnehmer messen können? Oder ist das Wissen der Marktforscher darum, wie man präzise, hypothesengeleitet und deshalb effizient Daten erhebt, notwendig, um Einsicht und handlungsleitende Erkenntnis für ein erfolgreiches Marketing zu schaffen?

Marktforschungsexperten von Kunden- und Institutsseite geben darauf eine Antwort.


Es referieren

  • Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, Leitung digitale Strategie, achtung! GmbH
  • Oliver Tabino, Geschäftsführung, linkfluence Deutschland GmbH und Q | Agentur für Forschung GmbH
  • Sabine Menzel, Head Competence Center Consumer & Shopper Insights, Henkel AG & Co. KGaA
  • Sebastian Buggert, Head of Business Group, rheingold institut GmbH und Co. KG / Torsten Franz, Head of Sales & Account Management, infospeed GmbH
  • Thomas Müller, Leiter Marktforschung, Telekom Deutschland GmbH
  • Anna-Maria Zahn, Bereichsleiterin Social Media Research, ForschungsWeb GmbH

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