Regionalgruppe Baden-Württemberg

6. Juli 2017
Behavioral Pricing – oder: Das Ende von der Mär der „Zahlungsbereitschaft"

Der Ansatz des "Behavioral Pricing" wurde im Laufe der letzten 15 Jahre systematisch entwickelt und steht dem Ansatz des „Value-based Pricing“ entgegen. Anhand zahlreicher Fallbeispiele aus Preisforschung und strategischem Pricing wird er aufzeigen, wie man mit alten Glaubenssätzen aufräumen kann und muss, um neue Quellen an Preisakzeptanz erschließen zu können – und zwar sowohl im Bereich B2C wie B2B.
Referent:
Dr. Florian Bauer, Vorstand Vocatus AG

16. Februar 2017
Recht in der Marktforschung – aktuelle Herausforderungen beim Datenschutz

Ganz gleich auf welcher Seite oder Stufe des Marktes für Marktforschung, juristische Fragen haben Hochkonjunktur. Neue Medien, Big Data, stärkere Partizipation, neue Gesetze, sich permanent entwickelndes Richterrecht, Anpassungen in den standesrechtlichen Regeln - es fällt schwer, den Überblick zu behalten.
RAin Schweizer wird Themen wie das Vertragsrecht (auch Auftragsdatenverarbeitung und Datenübermittlung ins Ausland) und Einwilligungen (nach TMG und BDSG) erläutern. Ein wichtiger Teil des Regionalabends wird die Klärung von Fragen aus dem Zuhörerkreis sein. Hier können auch individuelle Probleme aus dem marktforscherischen Alltag diskutiert werden.
Referentin:
RAin Andrea Schweizer, Kanzlei Prof. Schweizer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

10. November 2016
Design Thinking in der Praxis: Fallbeispiele aus der digitalen Transformation

Den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen – das verbindet Marktforschung und Design Thinking. Zugleich betont Design Thinking stärker als klassische Marktforschung das interdisziplinäre Arbeiten und das konsequent iterative Vorgehen. Unsere Referentin und Design Thinking Expertin Layla Keramat von frog zeigt uns, wie auf diese Weise im Umfeld digitaler Transformation erfolgreich Kundenerwartungen identifiziert und auf den Kunden zugeschnittene Angebote entwickelt werden können.
Referentin:
Layla Keramat, frog

4. Oktober 2016
Design Thinking: Hype oder Chance für die Marktforschung?

Die grundlegenden Elemente des Design-Thinking-Ansatzes sind Marktforschern vertraut: die Ausgangslage verstehen, die Forschungsfrage definieren, den Problemraum erkunden, die Zielpersonen verstehen lernen, mit den Erkenntnissen daraus Ideen generieren, diese Ideen ausarbeiten und testen. Ist Design Thinking also nur „alter Wein in neuen Schläuchen“? Wir meinen: nein. Design Thinking unterscheidet sich von klassischer Marktforschung v.a. durch den interdisziplinären Ansatz, das konsequent iterative Vorgehen und das Prototyping. Daraus ergeben sich spannende Fragen, wie zum Beispiel: Lassen sich Synergieeffekte erzielen, wenn Marktforschungs-Know-how mit dem Design Thinking Mindset kombiniert wird?
Referenten / Moderatoren:
Ursula Kloé, 70EINS, und Peter Backes, re:facts

14. Juli 2016
Marktforschung bei dm-drogerie markt zwischen Kundendaten und Analytics? - Versuch einer Positionsbestimmung

Im deutschen Handel entstehen durch Online-Angebote, Kundenkarten, Mobile Marketing sowie durch ständig optimierte Kasseninformationssysteme immense Datenbestände, die auch immer stärker genutzt werden. Dem gegenüber arbeitet die klassische Marktforschung mit "Small Data", die möglichst repräsentativ erhoben werden. So stehen auf der einen Seite beispielsweise Kaufdaten, die durch Kundenkarten erfasst werden, auf der anderen Seite Marktforschungsdaten aus Verbraucherpanels oder Befragungen. An welchen Stellen ergänzen sich "Big Data" und "Small Data" sinnvoll, wo entstehen Reibungspunkte und was könnte passieren, wenn beide Seiten einander ignorieren?
Referent:
Thomas Gruber, dm-drogerie markt

10. Mai 2016
Smart Insights: Die Zukunft der Marktforschung ist vernetzt

Die neue Welt der Marktforschung ist komplex. Daten sind oft unstrukturiert und in Fülle verfügbar. Wie lassen sich in Zeiten von Big Data aus der Vielzahl der verfügbaren Quellen wirklich greifbare Erkenntnisse, also Smart Insights ziehen? Und wie kann man die immer komplexeren Fragestellungen unserer Kunden beantworten, damit Marktforschung auch in Zukunft unverzichtbar bleibt?
Referentin:
Konstanze Fichtner, GfK

Regionalgruppe Bayern

11. Mai 2017
Bericht aus der Praxis: Neuausrichtung und Roll-out einer weltweiten Kundenzufriedenheitsbefragung bei MAN Truck & Bus

Kundenzufriedenheitsbefragungen gehören mittlerweile wohl zum Inventar fast jedes Unternehmens: kaum ein Hotelbesuch ohne Selbstausfüller auf dem Nachttisch, kaum ein IT-Support ohne nachträgliche Online-Evaluation. Was soll man hierzu noch sagen, mag der Laie denken. Der Experte weiß dagegen: Wenig ist so einfach wie es scheint – insbesondere beim Thema Kundenzufriedenheit.
Referenten:
Melanie Döring, MAN Truck & Bus AG und Jan-Peter Theis, Kantar TNS

5. April 2017
Was würde Lena dazu sagen? Personas als Erfolgsfaktor im Marktforschungsalltag

Marketing nicht mehr nur für, sondern unmittelbar aus der Perspektive der (potenziellen) Kunden machen – das ist heutzutage ein häufig ausgesprochenes Credo. Meet-The-Consumer-Formate in all ihren Varianten sind grundsätzlich ein hervorragendes Instrument für den Perspektivwechsel, unglücklicherweise zumeist begrenzt auf wenige Teilnehmer. Wie also kann man nun Empathie für den Kunden und das Denken aus dessen Perspektive systematisch und vor allem in der Breite fördern?
Referent:
Christoph Welter, Point-Blank International, Berlin

14. September 2016
Herausforderung Marktforschung: Sind wir ausreichend für unsere Zukunft qualifiziert?

Was sind die zentralen Herausforderungen der Markforschung von morgen? Und welche Kompetenzen und Qualifikationen müssen wir Marktforscher haben, um für diese gewappnet zu sein? Sind es vor allem verbesserte methodische Kompetenzen oder eher Soft-Skills wie z.B. Einfühlungsvermögen, Präsentations- und Rhetorikgeschick? Bislang gibt es auf diese Fragen zwar eine Reihe von Diskussionsbeiträgen und Einzelmeinungen, jedoch keine wirklich griffig empirische Basis.
Referent:
Rochus Winkler, concept m research + consulting GmbH

5. Juli 2016
Social Media Monitoring & Analyse - wir bringen Durchblick in die Monitoring-Welt

Social Media Monitoring hat das Ziel, einem Unternehmen einen Überblick über Trends im Markt zu geben. Während solch ein Monitoring meist kontinuierlich läuft, werden Social Media Analysen einmalig bzw. in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Im Idealfall werden bei beiden Ansätzen klassische Marktforschungsmethoden und Qualitätsstandards auf das neue Datenmaterial übertragen. Immer mehr Tools und Anbieter treten auf den Social Media Research Markt – und nicht alle haben einen Marktforschungshintergrund. Die hohe Dynamik, Intransparenz und ein geringer Standardisierungsgrad erschweren die Orientierung. Der Vortrag bringt Licht ins Dunkel des Social Media Research-Dschungels.
Referentin:
Iris Schuster, ForschungsWerk GmbH – Handfeste Marktforschung und ForschungsWeb GmbH – Social Media Forschung und Beratung

1. Juni 2016
Aktuelle Herausforderungen beim Datenschutz in der Markt- und Sozialforschung
In den letzten Jahren geriet die Marktforschung zunehmend in den rechtlichen Fokus. Durch die steigende Anzahl von gesetzlichen Vorgaben und Gerichtsurteilen wird die Arbeit von Marktforschern in Unternehmen und Instituten erschwert bzw. eingeschränkt. Häufig stellen sich rechtliche und berufsethische Fragen – bei altbewährten Methoden wie Kundenbefragungen genauso wie bei neuen Ansätzen wie Social Media Research. Unsere Referentin Rechtsanwältin Andrea Schweizer wird wichtige Themen wie z.B. Vertragsrecht (auch Auftragsdatenverarbeitung und Datenübermittlung ins Ausland) und Einwilligungen (nach TMG und BDSG) behandeln – möglichst so, dass sie Ihnen Hilfestellungen für Ihre tägliche Arbeit bieten.
Referentin:
Rechtsanwältin Andrea Schweizer, Kanzlei Prof. Schweizer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Regionalgruppe Berlin-Brandenburg

24. Mai 2017
Fakten für eine hitzige Debatte: Die Ergebnisse der repräsentativen IAB/BAMF/SOEP-Studie Geflüchteter

Was wissen wir eigentlich über die Geflüchteten? Reicht ihr Bildungs- und Ausbildungsstand aus für eine erfolgreiche Integration den deutschen Arbeitsmarkt? Welche Wertevorstellungen und politischen Einstellungen haben die nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge? Die von Mitte bis Ende 2016 durchgeführte Befragung von rund 4.500 Geflüchteten im Rahmen des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) bietet repräsentative Ergebnisse zur Herkunft, den Fluchtgründen sowie den Einstellungen zur Demokratie und zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und vielen anderen Indikatoren zur beruflichen Qualifikation und Wertorientierungen. Diese zusammen mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie dem Forschungszentrum im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gemeinsam verantwortete IAB/-BAMF-/SOEP- Studie ist das weltweit erste Spezialsample registrierter Flüchtlinge in einer Haushaltspanelstudie.
Referent:
Prof. Dr. Jürgen Schupp, Leiter des SOEP am DIW in Berlin

28. März 2017
Schnittchen umsonst! - Nichts wie hin oder nichts wie weg. Herausforderung Rekrutierung: Wie können wir frische, engagierte und passende Teilnehmer gewinnen?

Viele kennen die Situation bei qualitativen Studien, wenn auch aus unterschiedlicher Perspektive: Dem Moderator ist Frau Müller in der Deo-Gruppe bereits wohl bekannt, denn letzte Woche erst hat er sie zum Thema Rückenschmerzen interviewt. Die Kundin fragt sich, wie Peter durch den Screener für teure Headphones gekommen ist, obwohl er sie sich offensichtlich nicht leisten kann – und die Studios kämpfen mit immer schwierigeren Anforderungen zu unrealistischen Konditionen.
Referenten:
Dr. Stephan Telschow (GIM Berlin), Martina Scherpner (Freyer Berlin), Dr. Juliana Werneburg (I+E Berlin), Anne Strauß (Zalando), Kirsten Tober (Deutsche Bahn)

15. November 2016
Harvesting Knowledge: Mit professionellem Wissensmanagement die Wertschöpfung für das Unternehmen steigern

„Nur wenige Chefs fördern den Austausch Ihrer Mitarbeiter.“ So titelte jüngst die Wirtschaftswoche. Zwar haben viele Unternehmen in IT-Strukturen investiert. Knowledge Management bleibt aber oft beim verbesserten Ablagesystem stecken. Das "tacit knowledge" zu teilen braucht eine Haltung zum Teilen. Effizientes Knowlege Management gelingt nur, wenn Knowledge Sharing auch gelebt wird - von allen. Es ist eine Kultur-/Führungsfrage, aber auch eine Frage nach geeigneten Tools, wie man interdisziplinär Wissen sichtbar macht und auf die nächste Ebene hebt, neues Wissen generiert. Gerade die Marktforschung ist eine der zentralen Wissensmanagement-Funktionen, denn hier laufen viele Fäden zusammen.
Referentin:
Beate Waibel-Flanz, M:Power Market Research Consulting

12. Oktober 2016
Social Media aus Forschungs- und aus Anwendungsperspektive

Mit der explosionsartigen Verbreitung nutzergenerierter Inhalte in den letzten Jahren ist das Kunden-Feedback in sozialen Medien zu einem wichtigen Bestandteil der Marktforschung geworden. Die zur Verfügung stehenden Datenmengen sind riesig: In 60 Sekunden werden 3.600 neue Fotos bei Instagram hochgeladen, 278.000 Tweets abgesetzt, 1,8 Millionen Facebook-Likes vergeben… Die für ein Monitoring von Social Media-Inhalten auf dem Markt angebotenen Ansätze und Tools sind unübersichtlich. Oftmals sind die Methoden und Techniken zur Analyse der gigantischen Datenmenge intransparent und liefern keine reliablen Ergebnisse.
Referent:
Daniel Fazekas, bakamo.social

12. Juli 2016
Generation (X), Y und nun Z – wer ist diese neue Zielgruppe?

Millenials, Generation Y – wir sind noch dabei zu verstehen, was das Mind-Set dieser neuen Verbraucher-Generation charakterisiert und wie wir sie am besten ansprechen können, da macht auch schon die nächste Generation von sich reden: Gen Z. Mit der Generation Z (die heute 6 bis 20-Jährigen) wächst zum ersten Mal eine vollkommen digital sozialisierte Generation heran. Smartphone und Tablet nutzen sie seit Kindesalter. Und darüber hinaus?
Referenten:
Anton Kozka, Happy Thinking People, Oliver Sartorius, TNS Infratest Politikforschung, Laura Wolfs, Point-Blank International

5. April 2016
Innovation – Made in Berlin

Design Thinking, User Experience, Human Centred Design Research ... Gerät die Markt- und Meinungsforschung unter Druck? Anstatt potenzielle Zielgruppen nach ihren unmet needs zu befragen, statt fertig entwickelte Ideen und Konzepte auf ihre Akzeptanz zu überprüfen, setzen die neuen Nachbardisziplinen auf Teilhabe und Partizipation: ethnographische Forschung, Co-Creation Workshops und Iteration bilden die Basis, auf der Ideen und Konzepte gemeinsam mit dem User entwickelt und optimiert werden. Wird Marktforschung überflüssig? Oder eröffnen sich produktive Schnittstellen – dort wo sich Marktforschung und Innovation begegnen? Diese Frage gingen die vier Vertreter der neuen Nachbardisziplinen auf den Grund vor.
Referenten:
Jörn Schulze, T-Labs, Telekom Innovation Laboratories; Manuela Risch, USEEDS°; Jan Pechmann, diffferent; David Weigend, Haus der Zukunft

Regionalgruppe Bielefeld-Osnabrück-Münster

27. Juni 2017
Was würde Lena dazu sagen? Personas als Erfolgsfaktor im Marktforschungsalltag

Skizziert werden Grundlagen und Anwendungsfelder der Arbeit mit Personas und vor allem stehen praktische Fragen im Fokus: Was unterscheidet Personas von Typologien? Was sind Zutaten und Gütekriterien? Wie „bastele“ ich eine? Und nicht zuletzt: Was bedeutet die Arbeit mit Personas für das Selbstverständnis des Marktforschers, seine Arbeitsweise und seine Rolle?
Referent:
Christoph Welter, Point-Blank International

18. April 2017
Personenbezogenes Datenmatching per PPRL – anonym und datenschutzgerecht

„Record Linkage“ steht für das Zusammenführen von (Individual)daten aus unterschiedlichen Datenquellen. Im Gegensatz zum Feld der Datenfusion (auch bekannt als „Statistical Matching“) werden die Daten nicht über die Ausprägungen verschiedener Variablen zusammengeführt, sondern über Merkmale, die Personen eineindeutig identifizieren - sprich: Namen, Geburtsdaten und andere persönliche individuelle Merkmale. Dadurch haben beide Methoden unterschiedliche Voraussetzungen, um erfolgreich Daten anzureichern.
Referent:
Christian Borgs, Universität Duisburg-Essen

8. November 2016
Marktforschung in der Welt des digitalen Wandels – Aktuelles und Zukunftsvisionen

Digitale Geschäftsmodelle und Trends verändern die Welt. Für die Marktforschung ist dies gleich vierfach von Bedeutung:

1.) Marktforschung untersucht eben solche Trends und soll Aussagen darüber treffen, wie sich die Welt verändern wird 2.) Wenn sich die Welt und die Gewohnheiten verändern betrifft dies auch unseren Zugang zu den Menschen und Phänomenen, die wir untersuchen. Veränderungen in der methodischen Herangehensweise werden notwendig. 3.) Die digitale Revolution schafft gleichzeitig neue methodische Herangehensweisen für die Marktforschung 4.) Die Ansprüche unserer Auftraggeber ändern sich in diesem Kontext.
Referenten:
Marc Rohlfing, Privatdozent, Bielefeld, und Christian Dössel, Ipsos Marketing

7. Juni 2016
Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives

Die Digital Natives sind die Generation, die mit der neuen Medienwelt von Internet und Smartphone groß geworden ist. Mit durchschnittlich 5,7 internetfähigen Devices pro Person und durchschnittlich mehr als 8 Stunden täglicher Screen-Exposure haben sie einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Kultur, und sehen auch Konsum, Marken und Marketing anders als die Generationen zuvor.
Referent: Thomas Ebenfeld, concept m research & consulting GmbH

15. März 2016
Überblick über die wichtigsten rechtlichen Fragen im Rahmen der Markt- und Sozialforschung
In den letzten Jahren geriet die Marktforschung zunehmend in den rechtlichen Fokus. Durch die steigende Anzahl von gesetzlichen Vorgaben und Gerichtsurteilen wird die Arbeit von Marktforschern in Unternehmen und Instituten eingeschränkt und es stellen sich häufig rechtliche und berufsethische Fragen. Die wichtigsten Fragen wurden, auch anhand der aktuellen Entwicklungen, so behandelt, dass sie Hilfestellungen für die Praxis bieten.
Referentin:
Rechtsanwältin Andrea Schweizer, Kanzlei Prof. Schweizer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Regionalgruppe Franken

13. Juni 2017
Künstliche Intelligenz im Onlinemarketing: Intelligente Besucheransprache am digitalen Point-of-Sale"


Durchschnittlich kaufen selbst nach mehrmaligem Besuch weniger als drei Prozent der Besucher eines Online-Shops dort ein. Das führt dazu, dass Marketingausgaben zur Akquise von Besuchern weiter steigen und die Besuchserfahrung während des Einkaufs zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird. Onlinehändler nutzen hierfür bereits heute fortschrittliche Verfahren künstlicher Intelligenz. Sie prognostizieren auf Basis gesammelter Besucherdaten, mit welcher personalisierten Ansprache ein Besucher zum zufriedenen Kunden wird.

Referent: Dr. Jan-Paul Lüdtke, Geschäftsführer Akanoo GmbH

20. März 2017
Die Zukunft der Vergangenheit

Zum Jahresauftakt präsentieren wir einen Vortrag, in dem uns vor Augen geführt wird, wie sich nukleargesteuerte Ingenieure und entdeckungstrunkene Wissenschaftler vor 50 Jahren die Welt von heute vorgestellt haben. Zum Teil wahnwitzige, zum Teil hellsichtige, doch stets waghalsige Vorschläge, die den Blick dafür öffnen, was wir von den heutigen Ideen für Übermorgen halten dürfen. Damals waren es atomar angetriebene Autos, innerstädtische Raketenflüge, Unterwassersiedlungen und die Eroberung der Planeten. Und das alles ohne Computer oder Handy.
Referent:
Dr. Theobald O.J. Fuchs, Fraunhofer-Gesellschaft

5. Dezember 2016
Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives


"Digital Natives" steht für die mit der neuen Medienwelt von Internet und Smartphone groß gewordene Generation. Mit durchschnittlich 5,7(!) internetfähigen Devices pro Person und durchschnittlich mehr als 8 Stunden täglicher Screen-Exposure haben sie einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Kultur und sehen auch Konsum, Marken und Marketing anders als die Generationen zuvor.
Referent:
Thomas Ebenfeld, concept m research & consulting GmbH

9. März 2016
Smart Insights: Die Zukunft der Marktforschung ist vernetzt


Die neue Welt der Marktforschung ist komplex. Daten sind oft unstrukturiert und in Fülle verfügbar. Wie lassen sich in Zeiten von Big Data aus der Vielzahl der verfügbaren Quellen wirklich greifbare Erkenntnisse, also Smart Insights ziehen? Und wie kann man die immer komplexeren Fragestellungen unserer Kunden beantworten, damit Marktforschung auch in Zukunft unverzichtbar bleibt?
Referenten:
Konstanze Fichtner und Harald Schuster, GfK, Nürnberg

Regionalgruppe Köln-Bonn

11. Mai 2017
Was würde Lena dazu sagen? Personas als Erfolgsfaktor im Marktforschungsalltag

Skizziert werden Grundlagen und Anwendungsfelder der Arbeit mit Personas und vor allem stehen praktische Fragen im Fokus: Was unterscheidet Personas von Typologien? Was sind Zutaten und Gütekriterien? Wie „bastele“ ich eine? Und nicht zuletzt: Was bedeutet die Arbeit mit Personas für das Selbstverständnis des Marktforschers, seine Arbeitsweise und seine Rolle?
Referent:
Christoph Welter, Point-Blank International

15. März 2017
Deutschland macht einen Glückssprung! Machen Sie mit? - Deutsche Post Glücksatlas 2016

Im Oktober 2016 legte die Deutsche Post bereits zum sechsten Mal den Glücksatlas vor. Er ist die aktuellste regelmäßige Studie zur Lebenszufriedenheit der Deutschen. Zudem befragte das Institut für Markt- und Politikforschung (dimap) insgesamt 1.000 Deutsche, wie offen und tolerant sie gegenüber der kulturellen Vielfalt in Deutschland sind – und welchen Einfluss diese auf ihre persönliche Lebenszufriedenheit hat. Die wissenschaftliche Leitung des Glücksatlas haben Professor Bernd Raffelhüschen, Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg, und Reinhard Schlinkert, Geschäftsführer von dimap.
Referent:
Achim Landefeld, Team Lead Reputation & Research, Deutsche Post DHL Group

7. November 2016
Mobile Research – Möglichkeiten und Grenzen


Mehr als 76% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone - die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte hat die der stationären Geräte längst überholt. Die Mobilität bietet nahezu grenzenlose Möglichkeiten. So gewinnt auch „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung – stößt aber auch an Grenzen.
Referent:
Frank Lüttschwager, Geschäftsführer, EARSandEYES (Hamburg)

6. Oktober 2016
Aktuelle Herausforderungen beim Datenschutz in der Markt- und Sozialforschung

Ganz gleich auf welcher Seite oder Stufe des Marktes für Marktforschung, juristische Fragen haben Hochkonjunktur. Neue Medien, Big Data, stärkere Partizipation, neue Gesetze, sich permanent entwickelndes Richterrecht, Anpassungen in den standesrechtlichen Regeln - es fällt schwer, den Überblick zu behalten.
Referentin:
Rechtsanwältin Andrea Schweizer, Kanzlei Prof. Schweizer

07.03.2016
Online-Communities – das Facebook der Marktforschung

Mit Facebook, Twitter, Youtube etc. hat sich nicht nur der Kommunikationsstil der Konsumenten untereinander verändert, sondern auch der gegenüber Unternehmen: Die Kunden wollen mitgestalten, sich einbringen und gefragt werden, anstatt sich an den gedeckten Tisch zu setzen. Dies bedeutet nicht nur eine große Herausforderung an die Unternehmenskommunikation, sondern eröffnet auch riesige Potenziale für die Marktforschung. Online-Communities sind eine Option dieses Feedback zu kanalisieren und Kunden schon frühzeitig in Unternehmensentscheidungen zu integrieren. Interaktion sowie Austausch auf Augenhöhe sind dabei die Zauberwörter für hochwertiges Feedback und tiefgehende Insights.
Referentin:
Sonja Dlugosch, sd vybrant

Regionalgruppe Mitteldeutschland

25. Februar 2016
Ein halbes Jahrtausend nach Gutenberg ist nicht der Mangel, sondern der Überfluss an Information unser größtes Problem


Das im Veranstaltungstitel genannte Zitat von Bernhard Dorn stammt aus der 1994 veröffentlichten Publikation „Das informierte Management“ und beschreibt im Rahmen von Informationssystemen die Problematik der Daten- und Informationsflut. Diese Situation hat auch zu Beginn der digitalen Epoche nichts von ihrer Aktualität verloren; manche behaupten gar, sie haben sich im Sinne des Daten-Overkill dramatisch verschlechtert. Die Frage nach aktuellen und passgenauen (Marktforschungs-, kaufmännischen und System-)Daten für das Management trifft natürlich auch für das Marktsegment der Medien zu. Einer Branche, deren Unternehmenswelt wie nie zuvor durch vielfältige Veränderungen, tiefgreifenden Umwälzungen und krisenhafte Umbrüche geprägt ist.
Referent:
Wolfgang Reising, Leiter Programmwirtschaft / Controlling beim Mitteldeutschen Rundfunk

Regionalgruppe Niedersachsen

12. Juni 2017
Von der Datenerfassung bis zur interaktiven Webanwendung: Eine unterhaltsame Einführung in die R-Sprache

Die Open-Source Statistik-und Datenanalysesoftware R setzt Standards in der Statistik-Welt. Für Marktforscher bietet die kostenlose R-Umgebung zeitsparende Anwendungsmöglichkeiten im Umgang mit Zahlen und Texten. Von der Datenaufbereitung über multivariate Analysen bis hin zur Visualisierung, Dokumentation und webbasierten Präsentation mit Shiny. Die offene Struktur von R ermöglicht außerdem die Verbindung zu freien, aber auch kommerziellen Statistik- und Datenbankprogrammen wie SPSS oder MySQL. Ahand von Live-Demonstrationen wird ein kurzer Einblick in die Grundlagen der R-Entwicklungsumgebung gegeben.
Referent:
Michael Stanko, Stanko & Partner GmbH

3. April 2017
Social Media: Chancen, Risiken, Strategien und die Rolle der Marktforschung zur Identifikation von Kosten und Mehrwert

Der Social-Media-Markt befindet sich im stetigen Wandel – beinahe täglich tauchen neue Erkenntnisse, unkonventionelle Strategien oder Trends auf, die den schnellen Erfolg für Unternehmen versprechen. Vor allem im Social-Media-Monitoring und im Social-Media-Management können Firmen von der klassischen Marktforschung durch die Entwicklung in den letzten Jahren enorm profitieren, denn alle drei Bereiche sind eng miteinander verzahnt.
Referenten:
Iris Schuster, ForschungsWerk GmbH und ForschungsWeb GmbH, Marc C. Hatke, ForschungsWeb GmbH

21. November 2016
Multi-Channel: Der Mix macht’s? Der Kampf des Handels um das Portemonnaie des Konsumenten. Mit Tiefenanalysen komplexe Zusammenhänge erklären

Die Frage nach der richtigen Vernetzung von Offline- und Online-Handel ist für Händler und auch für Hersteller die entscheidende Frage. Ist der integrierte Multi-Channel Vertrieb das Geschäftsmodell der Zukunft? Der Hamburger Handelskonzern Otto will sich zukünftig verstärkt durch eigene Filialen von seinen Online-Konkurrenten Amazon und Zalando absetzen. Auch der erfolgreiche Online-Müsli-Händler Mymuesli setzt zunehmend auf stationäre Verkaufsläden. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat das Forschungs- und Beratungsunternehmen nextpractice eine Befragung in Deutschland durchgeführt und mit seinem Verfahren nextexpertizer in zweistündigen persönlichen Einzelinterviews qualitativ intuitive Eingangsdaten vorgabenfrei bei 240 Befragten erhoben.
Referent: André Sobieraj, nextpractice GmbH

5. Oktober 2016
Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives

„Digital Natives“ steht für die mit der neuen Medienwelt von Internet und Smartphone groß gewordene Generation. Mit durchschnittlich 5,7(!) internetfähigen Devices pro Person und durchschnittlich mehr als 8 Stunden täglicher Screen-Exposure haben sie einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Kultur und sehen auch Konsum, Marken und Marketing anders als die Generationen zuvor. In einer Reihe von Untersuchungen hat concept m die Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives analysiert und auf Basis kulturpsychologischer und ethnographischer Ansätze die besonderen Wertecluster der Digital Natives identifiziert: Multioptionsrausch, Liquid Society, Identitätsfindung als Copy-Paste, Sehnsucht nach Stabilitätsinseln und weitere Züge kennzeichnen ihr Lebensgefühl.
Referent
Thomas Ebenfeld, concept m research & consulting GmbH

26. Juli 2016
User Experience (UX) Research: Wie die Persona-Methode Zielgruppen-Mythen entlarvt

Dem zielgruppenspezifischen Nutzungserlebnis von Produkten und Dienstleistungen waren Marktforscher schon immer auf der Spur. Auf der Consumer Journey untersucht User Experience Research auch den Kontakt mit den Produkten und Dienstleistungen über Websites und Apps im Netz. Bei deren Gestaltung und Optimierung von Websites und Apps kommen sie immer wieder auf: Vorurteile über die Wünsche von Online-Shoppern. Erkenntnisse aus Studien zu den Anforderungen & Wünsche an Online-Shops werden dargestellt und verdeutlichen, wie die Persona-Methode den Marketingabteilungen Argumente liefert, Websites, Shops und Apps nutzer- und kundenfreundlich zu gestalten.
Referenten:
Thorsten Wilhelm und Jan R. Schulze, beide eResult GmbH weisen einen Weg hin zu mehr Sachlichkeit und Erfolg bei der Optimierung von Websites und Apps.

17. März 2016
Gemeinsame Veranstaltung der BVM-Regionalgruppen Niedersachsen + Nord in Bremen:
"Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung: Brick Storming® - was ist das, wie geht das und was macht man damit?"

LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann eingesetzt werden kann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden. Egal ob es darum geht innovative Produkte, Servicekonzepte oder Strategien zu entwickeln. Auch für die Marktforschung birgt LSP vielfältige Möglichkeiten, haptisch-basiertes Denken und Storytelling-Prozesse bei der Darstellung, Interpretation und Lösung branchenspezifischer Problemstellungen einzusetzen. Die Teilnehmer konnten sich „hands-on“ selbst einen konkreten Eindruck machen von den Einsatz- und Erkenntnismöglichkeiten der Arbeit mit den kleinen bunten Steinen - und erfahren, wie Brick Storming in den Grundzügen abläuft und wo sinnvolle Einsatzgebiete liegen.
Referenten:
Dr. Barbara Lang und Dr. Gerhard Keim, beide Point-Blank International

Regionalgruppe Nord

5. September 2017
Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives

Digital Natives steht für die mit der neuen Medienwelt von Internet und Smartphone groß gewordene Generation. Mit durchschnittlich 5,7! internetfähigen Devices pro Person und durchschnittlich mehr als 8 Stunden täglicher Screen-Exposure haben sie einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Kultur, und sehen auch Konsum, Marken und Marketing anders als die Generationen zuvor. In einer Reihe von Untersuchungen hat concept m die Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives analysiert und auf Basis kulturpsychologischer und ethnographischer Ansätze die besonderen Wertecluster der Digital Natives identifiziert: Multioptionsrausch, Liquid Society, Identitätsfindung als Copy-Paste, Sehnsucht nach Stabilitätsinseln und weitere Züge kennzeichnen ihr Lebensgefühl.
Referent:
Thomas Ebenfeld, Managing Partner, concept m

16. Mai 2017
Innovative Ideen für die Produktkommunikation im Handel – Wie Unternehmen mit Bonsai über ihren Tellerrand blicken

Mit „Bonsai Explore“ lassen sich Fragestellungen wie z.B. „Wie lässt sich ein Premium Produkt im Handel optimal kommunizieren?“ oder „Wie stelle ich sicher, dass meine Kunden mein Produkt auch finden?“ beantworten. Der Explore-Ansatz schafft einen kontinuierlichen Prozess für Mitarbeiter, den Handel und den Wettbewerb zu beobachten und mit den daraus gewonnenen Ansätzen zur kontinuierlichen Innovationskraft des eigenen Unternehmens beizutragen. In Learning Sessions, Explorer-Tagen im Handel, Kreativworkshops, Online-Konzepttests und realen Testmärkten werden neue Konzepte entwickelt und anschließend überprüft.
Referent:
Norbert Hegmann, Gründer und Gesellschafter, Bonsai GmbH

27. März 2017
Muss es immer Big Data sein? Facetten der Business Intelligence bei den OTTO Online Spezial Shops

Die Otto Group befindet sich mitten in der digitalen Transformation. Die Unternehmensgruppe hat ihre Aktivitäten darauf hin ausgerichtet und erzielt weit mehr als die Hälfte ihres Umsatzes online. Die OTTO Spezial Online Shops (z.B. neckermann.de, schlafwelt.de, yourhome.de) verstehen sich als Nischenspezialisten. Dort werden diverse Teilsortimente von OTTO individuell inszeniert und spezifische Service-Leistungen angeboten. OTTO stellt dabei die Fokussierung auf das Wohl von Mensch und Umwelt in den Vordergrund.
Referentin:
Maria Gorbunova, OTTO Spezial Online Shops

8. Dezember 2016
Richtige Nutzung von Social Media Daten in der Marktforschung

Social Media Nutzung und Monitoring ist mittlerweile bei vielen Unternehmen etabliert. Häufig werden die Monitoring-Daten jedoch noch nicht von den Marktforschern genutzt. Die pure Masse und Unstrukturiertheit der Daten macht es schwer, praxisrelevante Ergebnisse herauszukristallisieren. Über gezielte KPIs, die auf spezifische Marktforschungsfragen eingehen und Integration mit weiteren Datenquellen bietet Social Media Monitoring jedoch einen erheblichen Mehrwert.
Referentin:
Susanne Klar, GfK SE

16. November 2016
Von Big Data zu Smart Models – wie man die Daten der Welt richtig nutzt

Nachdem das Internet jetzt volljährig ist, entdecken wir, dass es uns nicht nur die unbegrenzte Kommunikations- und Transaktionsfähigkeit geschenkt hat und den Prosumer, nein es schenkt uns auch einen sehr wertvollen Rohstoff. Einen Rohstoff, der tagtäglich anwächst und zwar schneller als er verbraucht werden kann. Der Rohstoff sind die Daten der Welt, erzeugt in unzähligen Foren, auf unzähligen Plattformen und Webseiten und in ungezählten Blogs, E-Mails, Tweets und Facebook-Einträgen und jetzt auch im Internet of Things.
Referent:
Alexander Vocelka, Horváth & Partners

7. Juni 2016
Online-Communities - das Facebook der Marktforschung

Das Thema Online-Communities hat auch längst die Marktforschung erreicht: Facebook, Twitter, Youtube & Co. prägen nicht nur die Art der Kommunikation zwischen Konsumenten, sondern auch die gegenüber Unternehmen. Der Wunsch des Kunden ist es, gefragt zu werden, sich einzubringen und aktiv mitzugestalten. Was auf der einen Seite eine enorme Herausforderung an die Unternehmen darstellt, eröffnet im Bereich der Marktforschung ungeahnte Potenziale. Online-Communities bieten die Möglichkeit, Kunden schon frühzeitig in die Unternehmensentscheidung mit einzubinden und das Kunden-Feedback zu kanalisieren. Die Zauberwörter lauten hierbei Interaktion sowie Austausch auf Augenhöhe. Das Ergebnis: Hochwertiges Feedback und tiefgehende Insights.
Referenten:
Sonja Dlugosch, sd vybrant, und Stefan Spangenberg, Vodafone Deutschland

12. April 2016
Mobile Marktforschung in der Praxis – Potentiale und Stolpersteine?

Mehr als 50% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone, und im vergangenen Jahr hat die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte erstmals die der stationären Geräte überholt. Vor diesem Hintergrund wird zukünftig auch die „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung gewinnen. Frank Lüttschwager, der sich mit seinem Institut EARSandEYES schon seit langem mit Mobile Research beschäftigt, hat an diesem Abend anhand zahlreicher praktischer Beispiele einen Überblick über die Möglichkeiten, aber auch Barrieren dieser Erhebungsmethode gegeben.
Referent:
Frank Lüttschwager, EARSandEYES

17. März 2016
Gemeinsame Veranstaltung der BVM-Regionalgruppen Niedersachsen + Nord in Bremen:
"Kleine Teilchen – große Chancen. Lego in der Marktforschung: Brick Storming® - was ist das, wie geht das und was macht man damit?"

LEGO® Serious Play® (LSP) ist eine attraktive Workshop-Variante, die immer dann eingesetzt werden kann, wenn frische Ideen und Perspektiven gesucht werden. Egal ob es darum geht innovative Produkte, Servicekonzepte oder Strategien zu entwickeln. Auch für die Marktforschung birgt LSP vielfältige Möglichkeiten, haptisch-basiertes Denken und Storytelling-Prozesse bei der Darstellung, Interpretation und Lösung branchenspezifischer Problemstellungen einzusetzen. Die Teilnehmer konnten sich „hands-on“ selbst einen konkreten Eindruck machen von den Einsatz- und Erkenntnismöglichkeiten der Arbeit mit den kleinen bunten Steinen - und erfahren, wie Brick Storming in den Grundzügen abläuft und wo sinnvolle Einsatzgebiete liegen.
Referenten:
Dr. Gerhard Keim und Dr. Barbara Lang, Point-Blank International

23. Februar 2016
Best in Class Consumer Decision Journey – Strategien aus Herstellersicht“

Werbung spricht den Konsumenten/Shopper häufig in der falschen Phase an, nämlich ausschließlich vor dem Kauf – dies ist eine der wesentlichen Aussagen des McKinsey-Modells der „Consumer Decision Journey“. Was aber geschieht mit dem Kunden nach dem Kauf? Wie man die gewonnenen Erkenntnisse des Modells sowohl auf Hersteller- als auch auf Händlerseite umsetzt und wie Philips sie anwendet, zeigt unser Referent Marek Sandrock, Senior E-Trade Marketing Manager bei PHILIPS.
Referent:
Marek Sandrock, Senior E-Trade Marketing Manager bei PHILIPS

12. Januar 2016
Digitale Erfolgsfaktoren: So wird Marktforschung effektiv und effizient

Mit Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und Co. hat sich nicht nur der Kommunikationsstil der Konsumenten untereinander verändert, sondern auch der gegenüber Unternehmen und der in den Firmen und Instituten: Kunden und Mitarbeiter wollen mitgestalten, sich einbringen und gefragt werden. Dies geht digital so schnell wie noch nie und in Echtzeit. Wie ist die große Herausforderung der digitalen Transformation zu schaffen?
Referentin:
Andreas Schweizer, Consultant sowie Beirat und Programmkommission Marketing Club Hamburg e.V.

Regionalgruppe Rhein-Main

29. Juni 2017
Generation Y – Mythos oder Realität? – Aktuelle Forschungsergebnisse"

Kaum ein Themenkomplex wird aktuell so intensiv diskutiert wie der richtige Umgang mit der Generation Y. Zahlreiche populärwissenschaftliche Beiträge, die oftmals auf von Marken-, Personal- und Unternehmensberatungen initiierten empirischen Erhebungen beruhen, zeigen deren vermeintlich fundamentale Andersartigkeit im Vergleich zu vorherigen Generationen. Doch sind das tatsächlich echte Generationenunterschiede, die auch die Zukunft prägen werden, oder „nur“ Altersunterschiede, die sich im Laufe der Zeit verwachsen? Fragen, die für Marktforschung und Marketing essentiell sind. Auf Basis von Längsschnittanalysen, die einen Zeitraum von mehr als einer Generation überspannen, beschäftigt sich Dr. Silko Pfeil insbesondere mit generationalen Unterschieden im Werteprofil und deren Auswirkungen auf die Auswahl ihres Arbeitgebers.
Referent: Dr. Silko Pfeil, SVI-Stiftungslehrstuhl für Marketing, HHL Leipzig Graduate School of Management

27. April 2017
Im Spannungsfeld zwischen Magie und Wahnsinn – Knowledge Management in der betrieblichen Marktforschung

2014 war Knowledge Management bereits Thema eines Regionalabends. Die Fortführung dieses spannenden Themas beschäftigt sich mit der praktischen Umsetzung und dem Added Value im Unternehmenskontext. Wie schafft man es, Wissensmanagement in strategische und taktische Unternehmensziele einzubetten? Wissen erzeugen können wir gut. Wissen erfassen schaffen wir meistens auch, aber es so zu erfassen, dass es sich leicht anwenden und teilen lässt, ist nicht so einfach. Martin Greulich stellt uns einen Knowledge Management Ansatz aus der betrieblichen Marktforschung vor, wie bei Boehringer Ingelheim Consumer Health Care mit Hilfe einer neuen Datenbank und einer veränderten Einstellung der Marktforscher und der weltweiten Marketingorganisation eine effizientere Nutzung von Wissen und Kosteneinsparungen erzielt werden konnte.
Referent:
Martin Greulich, Sanofi Consumer Health Care

3. November 2016
Das Global Impact Tracking der Deutschen Bank – Mess-System und Management-Tool für gesellschaftliches Engagement von Unternehmen

Wie soll sich ein Unternehmen gesellschaftlich engagieren? Welches CSR-Projekt soll ein Unternehmen durchführen oder unterstützen? Um diese Fragen zu beantworten, entwickelte die Deutsche Bank ein empirisches Mess- und Management-Tool: Das Global Impact Tracking (GIT).
Referent:
Dr. Thomas Hörter, Deutsche Bank, Frankfurt am Main

28. September 2016
Optimale Allokation von Mediabudget über alle Touchpoints" - Eine gemeinsame Podiumsdiskussion der BVM-Regionalgruppe Rhein-Main und des Marketing Club Frankfurt.

Nach den letztjährigen Gemeinschaftsveranstaltungen mit dem Marketing Club Frankfurt setzen wir die Themenreihe zur Effizienz von Marketingmaßnahmen in der Multi-Channelwelt fort. Es diskutieren Sebastian Hupf, CEO der Mindshare AG, Dr. Martina Vollmer, Associate Director von Ipsos Connect, und Prof. Dr. Kay Peters von der Universität Hamburg mit den Teilnehmern der Veranstaltung die Frage, wie die Mediabudgets über alle Touchpoints optimal geplant werden können.
Referenten:
Dr. Martina Vollmer, Ipsos Connect, Sebastian Hupf, Mindshare Germany, Prof. Dr. Kay Peters, Universität Hamburg, sowie University of California

05. April 2016
Das Vodafone Customer Board - Entscheidungen effizient und effektiv mit Kunden treffen?
"

Diesen Satz hat vermutlich jeder schon mal gehört: „Unverschämt, dass Kunden heute keine Gelegenheit auslassen, Produkte mit Breitenwirkung offen zu kritisieren!“ Man kann es so sehen oder sich den Herausforderungen der neuen Transparenz und der neuen Kundensouveränität stellen. Viele Unternehmen nehmen die Herausforderung an und prüfen, wie eine engere Einbindung von Kunden in die Produkt- und Customer Experience-Entwicklung erfolgen kann. Sie legen damit die Basis für einen nachhaltigen Geschäftserfolg. Stefan Spangenberg führte in die Thematik aus der Perspektive des schnellen Innovationszyklen ausgesetzten Mobilfunkanbieters Vodafone ein. Er zeigte Wege auf, wie die zunehmende Mitteilungsbereitschaft des Kunden zur Beschleunigung von Markterfolg und gleichzeitig zur Effizienzsteigerung nutzbar ist.
Referent: Stefan Spangenberg, Vodafone GmbH

25. Januar 2016
Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives

Digital Natives steht für die mit der neuen Medienwelt von Internet und Smartphone groß gewordene Generation. Mit durchschnittlich 5,7! internetfähigen Devices pro Person und durchschnittlich mehr als 8 Stunden täglicher Screen-Exposure haben sie einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Kultur, und sehen auch Konsum, Marken und Marketing anders als die Generationen zuvor. In einer Reihe von Untersuchungen hat concept m die Lebens- und Konsumwelt der Digital Natives analysiert und auf Basis kulturpsychologischer und ethnographischer Ansätze die besonderen Wertecluster der Digital Natives identifiziert: Multioptionsrausch, Liquid Society, Identitätsfindung als Copy-Paste, Sehnsucht nach Stabilitätsinseln und weitere Züge kennzeichnen ihr Lebensgefühl.
Referent: Thomas Ebenfeld, concept m research & consulting GmbH

Regionalgruppe Rhein-Neckar

30. Mai 2017
Recht in der Marktforschung – aktuelle Herausforderungen beim Datenschutz

Ganz gleich auf welcher Seite oder Stufe des Marktes für Marktforschung, juristische Fragen haben Hochkonjunktur. Neue Medien, Big Data, stärkere Partizipation, neue Gesetze, sich permanent entwickelndes Richterrecht, Anpassungen in den standesrechtlichen Regeln - es fällt schwer, den Überblick zu behalten.
RAin Schweizer wird Themen wie das Vertragsrecht (auch Auftragsdatenverarbeitung und Datenübermittlung ins Ausland) und Einwilligungen (nach TMG und BDSG) erläutern. Ein wichtiger Teil des Regionalabends wird die Klärung von Fragen aus dem Zuhörerkreis sein. Hier können auch individuelle Probleme aus dem marktforscherischen Alltag diskutiert werden.
Referentin: RAin Andrea Schweizer, Kanzlei Prof. Schweizer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

3. April 2017
Von der Datenerfassung bis zur interaktiven Webanwendung: Eine unterhaltsame Einführung in die R-Sprache

Die Open-Source Statistik-und Datenanalysesoftware R setzt Standards in der Statistik-Welt. Für Marktforscher bietet die kostenlose R-Umgebung zeitsparende Anwendungsmöglichkeiten im Umgang mit Zahlen und Texten. Von der Datenaufbereitung über multivariate Analysen bis hin zur Visualisierung, Dokumentation und webbasierten Präsentation mit Shiny. Die offene Struktur von R ermöglicht außerdem die Verbindung zu freien, aber auch kommerziellen Statistik- und Datenbankprogrammen wie SPSS oder MySQL.
Referent:
Michael Stanko, Stanko & Partner GmbH

30. November 2016
Mobile Research – Möglichkeiten und Grenzen

Mehr als 76% der Bundesbürger besitzen ein Smartphone - die durchschnittliche tägliche Nutzung mobiler Endgeräte hat die der stationären Geräte längst überholt. Die Mobilität bietet nahezu grenzenlose Möglichkeiten. So gewinnt auch „Mobile Marktforschung“ immer mehr an Bedeutung – stößt aber auch an Grenzen.
Referent:
Frank Lüttschwager, Geschäftsführer, EARSandEYES GmbH

13. Mai 2016
Design Thinking: Hype oder Chance für die Marktforschung?

Wie ändert man das klassische Vorgehen des Marktforschers so, dass daraus deutlich aufschlussreichere Ergebnisse resultieren? Design Thinking ist ein neuer Ansatz zur Förderung kreativer Ideen. Er fokussiert darauf Innovationen zu entwickeln, die sich grundlegend am Nutzer orientieren und die Bedürfnisse der Nutzer in den Vordergrund stellen.
Referenten:
Ursula Kloé und Peter Backes, Vertreter von Brain Cookies – einer Kooperation von Marktforschern, Co-Creation Spezialisten, Design Thinkern und Ideation Experts

Regionalgruppe Rhein-Ruhr

22. Mai 2017
Nutzen oder Hype? Virtual Reality in der Marktforschung - Erste Erkenntnisse und Ausblick

Das Thema „Virtual Reality“ gewinnt zunehmend an Bedeutung, nicht nur im Bereich des „Gaming“. Einer IPSOS-Studie aus dem vergangenen Jahr zufolge hat mehr als die Hälfte der deutschen Internet-Nutzer großes Interesse an Einkaufserlebnissen mit Virtual Reality. Doch nicht nur auf Konsumentenseite sind virtuelle Lösungen auf dem Vormarsch. Auch in der Marktforschung werden bereits erste Studien mit virtuellen Forschungsansätzen durchgeführt. Anhand der Erkenntnisse eines Methodentests wird gezeigt, welche besonderen Anforderungen es beim Einsatz von VR in der Marktforschung gibt und für welche Einsatzgebiete sich diese Technologie besonders eignet.
Referent: Andreas Ring, Skopos Institut für Markt- und Kommunikationsforschung GmbH & Co. KG

28. März 2017
Von der Datenerfassung bis zur interaktiven Webanwendung: Eine unterhaltsame Einführung in die R-Sprache"

Die Open-Source Statistik-und Datenanalysesoftware R setzt Standards in der Statistik-Welt. Für Marktforscher bietet die kostenlose R-Umgebung zeitsparende Anwendungsmöglichkeiten im Umgang mit Zahlen und Texten. Der BVM-Regionalabend bietet im Schnelldurchgang anhand von Live-Demonstrationen einen Einblick in die Grundlagen der R-Entwicklungsumgebung.
Referent:
Michael Stanko, Stanko & Partner GmbH

11. April 2016
Design Thinking: Hype oder Chance für die Marktforschung?

Die grundlegenden Elemente des Design Thinking Ansatzes sind Marktforschern vertraut: die Ausgangslage verstehen, die Forschungsfrage definieren, den Problemraum erkunden, die Zielpersonen verstehen lernen, mit den Erkenntnissen daraus Ideen generieren, diese Ideen ausarbeiten und testen. Allerdings unterscheidet sich Design Thinking zu klassischer Marktforschung durch den interdisziplinären Ansatz und das konsequent iterative Vorgehen. Daraus ergeben sich spannende Fragen, wie zum Beispiel: Lassen sich Synergieeffekte erzielen, wenn Marktforschungs-Know How mit dem Design Thinking Mindset kombiniert wird? Oder kann das Design Thinking Mindset auch für Marktforschungsfragen jenseits von Innovationsentwicklungen eingesetzt werden? Diesen und weiteren Fragen widmete sich der Regionalabend.
Referenten: Ursula Kloé, Gründerin und Inhaberin von 70EINS, Peter Backes, Gründer und Inhaber von re:facts

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