Nominierte Innovationspreis 2017

(in alphabetischer Reihenfolge)

concept m research & consulting GmbH

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VR-Design Testung und die Kontrolle der virtuellen Immersion

VR-Design-Tests versetzen Testpersonen auf Knopfdruck in jedes beliebige Setting.

Das Eintauchen in die virtuelle Realität, d.h. die Wahrnehmung, physisch in einer nicht-physischen Welt präsent zu sein, schafft aber auch eine Herausforderung für Marktforschungstests. Denn die Testpersonen geraten in einen Zustand der Unterdistanz, in dem sie nicht mehr genau beschreiben und ausdrücken können, was sie erleben und fühlen, wenn sie das Verpackungsdesign oder das Produkt wahrnehmen.

Daher ist es notwendig, die virtuelle Immersion, d.h. das Absorbiert-Werden der Verbraucher im VR-Design-Test-Setting zu kontrollieren. Das Papier beschreibt, wie der VR-Test in den Prozess der "aktualgenetischen Erforschung" der verschiedenen Aspekte der Design-Wirkung eingebettet werden kann. In einer kombiniert qualitativen und quantitativen Pilotstudie wird die neue Methodik des integrierten VR-Packungstests im Rahmen einer Analyse von OTC-Erkältungspräparaten erprobt. Die Kombination klassischer qualitativer, moderner Online- und innovativer VR-Methodik führt dabei zu neuen Insight-Möglichkeiten.

GfK SE

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GfK MarketBuilder Voice – eine Antwort auf viele Trends

Aktuelle Verhaltenstheorien mit ihren zwei Denk- und Entscheidungssystemen, der Wunsch Verhalten statt Intentionen zu messen, mobile Geräte mit kleinen Screens aber guten Mikrofonen, Spracheingaben in Geräte als Normalität im Auto, zuhause und unterwegs, Produktemotion als Wachstumsfaktor, zunehmende Agilität und Geschwindigkeit in der Produktentwicklung – all dies sind wichtige Trends mit Einfluss auf die Zukunft des Konzepttests. GfK MarketBuilder Voice gibt in einem Ansatz Antworten auf viele dieser Trends.

Neu ist das gesprochene Feedback des Befragten zum getesteten Produkt-/Servicekonzept. Dabei gibt es für den Befragten bis auf die Sprachaufnahme keinen Unterschied zu einer gewöhnlichen Online-Befragung. Das macht den Ansatz weltweit einsetzbar für die quantitative Konzeptevaluation.

Eine ebenso innovative und schnelle wie methodisch fundierte Analyse schafft neue Indikatoren. Sie messen, wie aufregend, gewinnend und motivierend neue Produktideen sind – oder nicht sind.

 

Abb. 1 Sprachkonzepttest

Abb. 2 Sprachkonzepttest

Vaillant Group GmbH und data2face GmbH

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Deep Behavioral Analytics - Identifikation von Webseiten-Besucher durch Künstliche Intelligenz

Die Vaillant Group hat in einem gemeinsamen Projekt mit dem Analytik-Unternehmen data2face eine KI-basierte Technologie zur Identifikation der Besucher ihrer Webseiten eingesetzt. Ein „Deep Neural Network“ erkennt verhaltensähnliche User und kann so jeden Besucher einer Vaillant-Webseite in Typen/Personas klassifizieren.

Der analytische Echtzeit-Service nutzt hierfür ausschließlich Tracking-Daten über die zeitliche Abfolge aller Views, Klicks und Aktionen der User während ihres Webseiten-Besuchs (Clickstream Daten). Es werden keine personenbezogenen Daten genutzt.

Durch den data2face-Service kann Vaillant neue verhaltensbasierte Customer Insights gewinnen, bestehende Segmentierungen für das Digitale Marketing nutzen und eine Userzentrierte (typenspezifische) Echtzeit-Personalisierung der Webseiten umsetzen.

Abb. Deep Behavioral Analytics

alle Abbildungen hier

Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Marketing

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How to Separate the Wheat from the Chaff - Improved Variable Selection for New
Customer Acquisition

This study proposes a Bayesian variable selection approach to optimally select targets for new customer acquisition. Data from an insurance company reveal that this approach outperforms non-selection methods and selection methods based on expert judgment, as well as benchmarks based on principal component analysis and bootstrap aggregation of classification trees. Interestingly, the optimal results show that the Bayesian approach selects panel-based metrics as predictors, detects several nonlinear relationships, selects very large numbers of addresses, and generates profits. In a series of post-hoc analyses, we consider prospects’ response behaviors and cross-selling potential and systematically vary the number of predictors and the estimated profit per response. The results reveal that more predictors and higher response rates do not necessarily lead to higher profits.

Abb. Profit levels for alternative approaches to direct mails

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Bekanntgabe der Preisträger

Auf dem 52. Kongress der Deutschen Marktforschung in Berlin findet die Verleihung des Preises der Deutschen Marktforschung 2017 in der Kategorie Innovationspreis am 19. Juni, in der Kategorie Nachwuchsforscher 2017 - BVM/VMÖ/vsms am 20. Juni statt.
zum Kongressprogramm